05.09.2019

Zuhause bei Helen Langehanenberg

Etwas ganz, ganz, ganz Besonderes!

Ein Lächeln huscht über ihre Lippen, wenn sie über den CHIO Aachen spricht. Über die vielen emotionalen Momente, die sie in der Soers erlebt hat. Zweimal konnte sich Helen Langehanenberg schon als Gewinnerin des Deutsche Bank Preises auf der Siegertafel verewigen. Die Dressurreiterin wird unweigerlich für immer mit dem Weltfest des Pferdesports verbunden sein.

Zu Besuch bei Helen Langehanenberg.

Darum geht es an diesem sonnigen Vormittag in Billerbeck nahe Münster aber nur am Rande. Wir besuchen die 37-Jährige auf ihrer Anlage. Wie lebt es sich hier als Sportlerin, Unternehmerin und Zweifachmama? Und vor allem, wie bekommt sie das alles unter einen Hut? Da ist es wieder, dieses Lächeln, dass sich unweigerlich in ein Lachen verwandelt. „Manchmal frage ich mich das auch.“ Nach einer kurzen Trainingseinheit und einer Führung durch den Stall nimmt sich Helen Langehanenberg Zeit wird für ein ausgedehntes Gespräch. Einzige Voraussetzung: bis 13 Uhr müssen wir durch sein. Dann warten die Kinder in der Kita auf ihre Mama.

Sie muss ungefähr im Alter ihrer erstgeborenen Tochter gewesen sein, als sie selbst zum ersten Mal auf einem Pferd gesessen hat, so genau weiß sie das nicht mehr. Da hat ihr Vater ein Pony geliehen und ab ging es zum Ausritt in den Wald. „Vielleicht war das so etwas wie der kleine Anfang.“ Das Lächeln will mittlerweile gar nicht mehr aus ihrem Gesicht verschwinden.

Nachdenklich wird Helen Langehanenberg erst, als sie über den CHIO Aachen 2019 spricht. Da hat nicht alles funktioniert, wie geplant. Platz 18 im Preis der Familie Tesch. Platz 11 im Meggle-Preis. Das hatte sich die ehrgeizige Münsteranerin anders vorgestellt. „Wir sind beides nur Lebewesen und es gehört unweigerlich zum Erfolg dazu, dass es diese Tage gibt. Die sind unschön und die will man nicht, aber jeder, der da oben mitreitet kennt sie“, sagt sie ohne eine Spur von Verbitterung oder Enttäuschung und lächelt am Ende doch wieder.

Das gesamte Gespräch mit Helen Langehaneneberg.

Helen Langehanenberg bei "Pferd und Sinfonie 2019"