28.08.2018

Top-Bedingungen für 16 Beine und 4 Räder

"Der allerbeste Boden für die Fahrpferde"

Nach dem CHIO ist vor dem CHIO.

Das Weltfest des Pferdesports ist seit etwas über einem Monat vorbei, aber die Gedanken sind längst schon beim CHIO Aachen 2019. Schon jetzt wird an einer Neuerung gearbeitet, über die sich Boyd Exell, Ijsbrand Chardon und alle anderen weltbesten Vierspännerfahrer in 318 Tagen freuen werden: Der Boden im Fahrstadion auf dem CHIO Aachen-Gelände wird komplett ausgetauscht – und noch besser werden. Ganze 5.200 Tonnen Erde (= 208 LKW-Ladungen) werden in diesen Tagen abgetragen. Was einen guten Fahrboden überhaupt ausmacht, erklärt Turnierdirektor Frank Kemperman.

Fahren, fahren, fahren...

Seit wann gibt es das Fahrstadion? Seit wann die Disziplin Fahren? Und wie groß ist der Fahrplatz eigentlich? Alle Daten und Fakten gibt es hier auf einen Blick.

Das Fahrstadion

  • Prüfungsfläche Gras: 80×120 m
  • Richterturm mit integrierter Tribünenanlage für Teilnehmer sowie einer Meldestelle
  • Trainingsplatz Fahren Gras: 80×120 m, 2 Longierzirkel

 

Stallbereich Fahren

  • Gras, 30.000 qm (für Zeltboxen, Gespanne und Transporter)
  • Flächen „Heumesser“ und „Heumessers Feldchen“, seit 1975 in Pacht durch den ALRV
  • Hof „Heumesser“ seit 2006 Sitz des Platzmeisters des ALRV

History

  • 1924: 1. Reit-, Spring- und Fahrturnier mit Geländeritt
    3 Eignungsprüfungen für Gespanne, Prüfung im Hauptstadion, kein spezieller Trainingsplatz, organisierte Unterbringung auswärtiger Gespanne auf landwirtschaftlichen Höfen der Umgebung
  • 30er Jahre bis 1939: letztes Turnier vor dem Zweiten Weltkrieg
    11 bis 14 Fahrprüfungen, u.a. die spektakuläre Marathonfahrt über 150 bis 200 km, z.B. von Trier oder Düsseldorf nach Aachen
    Hindernisfahren für Viererzüge und Zweispänner im Hauptstadion
  • 1946: erstes Nachkriegsturnier; mit am Start sind Gespanne von landwirtschaftlichen Höfen aus der Umgebung
  • 1949: erstmals „Geheimrat Talbot-Gedächtnispreis“
    Marathonfahrt von Gelsenkirchen nach Aachen, verkehrsbedingt 1953 eingestellt
    Prüfungen im Hauptstadion
  • 1965 – 1984: vormittags Training/Prüfung der Gespanne auf dem Parkplatz südlich der Albert-Servais Allee und Prüfung im Hauptstadion, nachmittags Nutzung des Parkplatzes für Fahrzeuge
  • ab 1973: Marathonprüfung für Vierspänner im Aachener Wald
  • 1984: erstmals auf 5 Phasen erweiterte, jetzt ca. 24 km Marathonprüfung für Gespannfahrer im Aachener Wald und – als euregionales Ereignis – durch Belgien und die Niederlande: Dressurprüfung, Geländeprüfung für Vierspänner und Hindernisfahren
    Einrichtung eines Fahrstadions an heutiger Stelle im Bereich „Gut Heumesser“, 140×140 m, fester Grasboden
  • ab 1985: Trainings- und Vorbereitungsplatz , 160×170 m
  • bis zum 100-jährigen Jubiläumsturnier 1998 Aus- und Umbau der Plätze im Bereich „Gut Heumesser“
  • ab 2005: eigener Stallbereich Fahren
    Baumaßnahme für die Weltmeisterschaften Aachen 2006: Bau des Richterturms im Fahrstadion mit integrierter Tribüne und Meldestelle
    Temporäre Baumaßnahmen für die Weltmeisterschaften Aachen 2006: Errichtung von Stadion 2 für Fahren und Vielseitigkeit sowie Stahlrohrtribünen mit ca. 8.000 Plätzen
    Prüfungsfläche: 80×120 m, Gras
  • seit 2007: Marathonprüfung (Preis der schwartz GmbH) der Vierspänner auf der Geländestrecke Soers

 

Alle Prüfungen der Vierspänner stehen in unserem Programm.