18.07.2019
Schnell, schneller, Schwizer im STAWAG-Preis
Mit einer blitzschnellen Runde holte Pius Schwizer den STAWAG-Preis in die Schweiz. Noch schneller war allerdings ein anderes Paar gewesen, das jedoch disqualifiziert wurde.
In 63,46 Sekunden sausten Pius Schwizer (SUI) und sein 13-jähriger OS-Wallach Chaquilot über den 1,50 Meter-Parcours, den Parcourschef Frank Rothenberger sich für das Zeitspringen um den STAWAG-Preis hatte einfallen lassen. „Es war wirklich ein sehr schnelles Springen“, betonte Pius Schwizer, gab aber auch zu, dass es einen Reiter gab, der eigentlich noch schneller gewesen war: Frankreichs Roger-Yves Bost auf Sunshine du Phare. Doch bei der tierärztlichen Kontrolle nach dem Ritt stellte sich heraus, dass der Fuchs Blut an der Flanke hatte. Das führt gemäß Reglement zum Ausschluss. So blieb der Sieg bei Schwizer, der voll des Lobes war über seinen vierbeinigen Partner, den er erst seit Anfang des Jahres unter dem Sattel hat: „Er ist ein echter Speed-Spezialist, sehr vorsichtig und hat eine super Einstellung!“ Auf diese Art und Weise hat Chaquilot seitdem er von Schwizer geritten wird (zuvor ging er unter Philipp Houston für Deutschland) schon drei Springen gewonnen und war bei fast jedem Auftritt unter den Top Ten platziert.
Ein super Turnier hatte bislang Philipp Weishaupt mit zwei Siegen und einem zweiten Platz. Zwei der Schleifen gehen auf das Konto des zehnjährigen Hannoveraners Coby v. Contagio. Eine gelbe für den gestrigen Sieg im Preis der StädteRegion Aachen und heute noch eine für Platz zwei im STAWAG-Preis nach fehlerfreien 64,49 Sekunden. Coby hatte offenbar gut zugehört, als sein Reiter gestern sagte, er habe das Gefühl, der Wallach sei zu Höherem berufen!
Nachdem mit Philipp Weishaupt der Sieger im Großen Preis von Aachen 2016 auf Rang zwei landete, war es mit Gregory Wathelet der Sieger von 2017, der sich als Dritter einreihte. Seine Erco van’t Roosakker-Tochter Iphigenia de Muze war 65,09 Sekunden schnell.
v.l.: Dr. Christian Becker und Wilfried Ullrich (Vorstand STAWAG) sowie Aufsichtsratmitglied Wolfgang "Tim" Hammer gratulieren dem Sieger.
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