01.07.2022
Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung an spanisches Talent
Sergio Moron Basoco hieß der Sieger im Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, der Dressurprüfung für Junge Reiter beim CHIO Aachen.
Sergio Moron Basoco und Farnham L – wer die beiden noch nicht kennt, sollte sie sich merken. Der 20-jährige Spanier und sein dänischer Fürst Rousseau-Sohn haben schon einiges zusammen erlebt, waren zweimal bei Junioren-Europameisterschaften am Start und zweimal bei Junge Reiter EMs, zuletzt 2021 in Oliva Nova, wo sie Vierte in der Einzelwertung und der Kür geworden waren. Nun standen sie beim CHIO Aachen ganz vorne. Mit 73,970 Prozent setzten sie sich gegen die Belgierin Amber van den Steen auf Fame (73,588) und Deutschlands Moritz Treffinger im Sattel von Treffinger‘s Superstition durch (72,794).
Ein ziemlich überwältigter Sergio, der in Barcelona lebt und eigentlich Springreiter werden wollte, sich aber nun ganz der Dressur verschrieben hat, sagte nach der Siegerehrung: „Ich war schon letztes Jahr hier (Rang fünf im Einzel, Rang drei in der Kür, Anm. d. Red.). Hier reiten zu dürfen ist unglaublich für mich. Aber hier auch noch zu gewinnen, das ist unglaublich, einfach unglaublich!“
Ganz ähnlich äußerte sich auch Moritz Treffinger, der allerdings einen gewissen Heimvorteil genoss. Er gehört nämlich zum CHIO Aachen CAMPUS Exzellenz-Programm und durfte in der Soers mit Isabell Werth trainieren. Für ihn war es dementsprechend zwar sein erster CHIO-Start, aber er sagte: „Ich habe mich schon sehr heimisch hier gefühlt.“ Doch das Deutsche Bank-Stadion unter Turnierbedingungen ist natürlich nochmal etwas anderes. „Es war einfach mega, hier zu reiten!“ Von dem CHIO Aachen CAMPUS Exzellenz-Programm habe er in vielfältiger Hinsicht profitiert, sagte er: „Natürlich durch das Training mit Isabell Werth, das ist ja klar. Aber auch durch die ganzen Workshops, die drum herum angeboten wurden!“
Dem Sieger gratulieren (v. l.): Dr. Evi Eisenhardt , Vorstandsmitglied der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, und ALRV-Aufsichtsratsmitglied Jürgen Petershagen Foto: CHIO Aachen/ Michael Strauch
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