21.07.2017
Cian O‘Connor gewinnt sein Lieblingsspringen, den Preis der Sparkasse
Das Jagdspringen über Gräben und Wälle um den Preis der Sparkasse ist eine jener Besonderheiten, die das Weltfest des Pferdesports, den CHIO Aachen, ausmachen. Der Sieger 2017 kommt aus einem Land, in dem Jagdreiten Tradition hat und heißt Cian O‘Connor.
Der Ire erklärte, er habe diese Prüfung schon „vier- oder fünfmal“ gewonnen, so genau weiß er das selbst nicht mehr. Aber eines weiß er ganz genau: „Ich liebe diese Art traditioneller Springen mit Naturhindernissen. Und das Publikum findet es auch super. Das ist wichtig! All das macht Aachen zu dem ohne Zweifel besten Turnier der Welt!“
Partner seines heutigen Erfolgs war der zwölfjährige, in der Schweiz gezogene Conteur-Sohn Copain du Perchet CH, ein Pferd, von dem Cian O‘Connor sagt: „Er springt gerne über Naturhindernisse, kann aber auch die Große Tour gehen, ein echter Allrounder.“ Sein größter Vorteil sei sein großer Galoppsprung. „Ich kann immer einen Galoppsprung weniger machen, ohne dass er die Balance verliert.“ Das spart Zeit. Seine heutige Bestzeit: 68,42 Sekunden.
Rang zwei ging nach einer 68,70 Sekunden-Runde an Philipp Rüping und Chalypsa, die am Mittwoch schon den Preis des Handwerks hatten für sich entscheiden können. Danach hatte Rüping erklärt, Zeitspringen seien genau das Ding seiner Mecklenburger Chacco-Blue Tochter. Und er selbst freute sich, bei seinem ersten Aachen-Start direkt eine goldene Schleife eingeheimst zu haben. Nun hat er auch noch eine silberne.
Dritter wurde der Chilene Samuel Parot im Sattel des Selle Francais-Wallachs Quick du Pottier v. Hurlevant de Breka in 70,36 Sekunden.

Siegerehrung Preis der Sparkasse Foto: CHIO Aachen / Michael Strauch
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