04.07.2024
Abdel Saïds erster Aachen-Sieg im STAWAG-Preis
Zum zweiten Mal ist der früher für Ägypten und nun für seine Wahlheimat Belgien startende Abdel Saïd beim CHIO Aachen am Start. Heute holte er im STAWAG-Preis seine erste gelbe Schleife in der Soers.
Die verdankt er einer 14-jährigen französischen Stute mit Namen Arpege du Ru, die ihm in fehlerfreien 63,04 Sekunden den Sieg im STAWAG-Preis bescherte, einem Fehler-Zeit-Springen über 1,50 Meter. Zweiter wurde – mal wieder – Richard Vogel. Und erneut saß er im Sattel von Cydello, der ihm bereits gestern eine silberne Schleife beschert hatte. Heute kamen sie nach 63,45 Sekunden ins Ziel und ließen damit erneut McLain Ward (USA) hinter sich, der bereits gestern im Turkish Airlines-Preis von Europa das Nachsehen hinter Vogel gehabt hatte. Er ritt heute die elfjährige OS-Stute First Lady v. Don Diarado, die einst von Justine Tebbel in den Sport gebracht worden war, 2021 zu Ward in die Vereinigten Staaten wechselte und nun drei Jahre später mit ihm erstmals wieder in Europa am Start ist.
Abdel Saïd und seine Apache d’Adriers-Tochter sind seit fünfeinhalb Jahren ein Team und haben zusammen diverse Erfolge gefeiert. Aber hier heute in Aachen zu gewinnen, das sei etwas Besonderes, so Saïd. Vor allem freue er sich aber für seine Stute. „Sie ist unglaublich! In jedem Parcours gibt sie 1000 Prozent!“ Dementsprechend zuversichtlich war er heute an den STAWAG-Preis herangegangen: „Naja, wir sind hier, um zu gewinnen. Ob ich es erwartet habe – ich habe ein gutes Pferd, ich bin nicht der schlechteste Reiter, also ja, ich habe zumindest drauf gehofft!“ Was sich dann ja auch erfüllt hat.
Arpege du Ru hat nun frei. Sie hat das Ihrige zum erfolgreichen Wochenende ihres Reiters beigetragen. Der hofft nun, sich mit den beiden Pferden, die er für die große Tour mit nach Aachen gebracht hat, für den Großen Preis zu qualifizieren.
Sieger im STAWAG-Preis, Abdel Saïd, gemeinsam mit den beiden Vorständen der STAWAG, Dr. Christian Becker und Wilfried Ullrich, und ALRV-Aufsichtsratsmitglied Dr. Thomas Förl. Foto: CHIO Aachen/Hubert Fischer
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