17.09.2021
Lindt-Preis: Fabienne Müller-Lütkemeier zum Zweiten
Riesengroße Freude bei Dressurreiterin Fabienne Müller-Lütkemeier. Spätestens heute nach dem Lindt-Preis dürfte klar sein: Mit ihrem „Schumi“ alias Valesco ist für sie ein neuer Stern in Aachen aufgegangen.
Direkt nach ihrer Ehrenrunde als Siegerin im Lindt-Preis war Fabienne Müller-Lütkemeier noch einerseits sprachlos, andererseits sprudelte sie aber auch über vor Begeisterung über ihren Valesco: „Unglaublich! Mir fehlen echt noch die Worte. Das ist erst sein zweiter Special heute, aber er hat das so toll gemacht. Er war wirklich aufgeregt, aber er hat mir einfach vertraut. Und das rechne ich ihm so hoch an. Ja, er ist einfach der Wahnsinn. Wirklich.“ Das fanden die Richter wohl auch. Mit 77,638 Prozent bedachten sie den zehnjährigen Westfalen, der schon seit er dreijährig ist bei der Familie Lütkemeier im Stall steht und weil er „immer Vollgas gibt“ von Anfang an den Spitznamen „Schumi“ erhalten hatte. Erstes Mal Aachen, zweiter Grand Prix Special, Sieg im Lindt-Preis – da kann man wohl sagen: Der Name passt.
Die Britin Charlotte Fry hatte heute ein Abo auf die silberne Schleife. Nach dem zweiten Platz heute Nachmittag im Preis der Familie Tesch folgte heute Abend ein weiterer im Lindt-Preis, diesmal auf Frys ehemaligem Weltmeister der siebenjährigen Dressurpferde, dem zehnjährigen KWPN-Hengst Glamourdale, der mit 77,170 Prozent aus dem Viereck gekommen war.
Dänemarks Anna Kasprzak und ihr westfälischer Rockwell-Sohn Rock Star rockten den Lindt-Preis heute mit 75,064 Prozent und wurden Dritte.

Es gratulieren Dr. Adalbert Lechner, Geschäftsführer und Mitglied der Konzernleitung der Lindt & Sprüngli AG, und ALRV-Präsidentin Stefanie Peters der glücklichen Siegerin. Foto: CHIO Aachen/Michael Strauch
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