05.07.2024
Koen Vereeckes erste gelbe Aachen-Schleife im VBR-Preis
„Zu gewinnen ist immer schön und in Aachen zu gewinnen, ist nochmal extra schön“ – so, Belgiens Koen Vereecke nachdem er die Soers als Sieger des VBR-Preises verlassen hatte. Das dritte Mal ist er nun in Aachen, das erste Mal sicherte er sich eine gelbe Schleife.
Partnerin des Erfolges war die zehnjährige BWP-Stute Oilily de Muze v. Vigo d’Arsouilles. Für sie war es der erste Start in Aachen und in den ersten Tagen sei sie doch noch sehr beeindruckt vom Aachener Stadion gewesen, so Koen Vereecke. Er hält viel von der Stute, hat sich Zeit gelassen mit ihrer Ausbildung und ihr auch in Aachen Zeit gegeben, sich einzuleben. „Am ersten Tag war sie etwas überrascht und hatte einen Fehler am ersten Sprung. In der zweiten Prüfung hatte sie einen Fehler gegen Ende des Parcours, sprang aber schon sehr gut. Ich wollte sie noch in einer weiteren Prüfung reiten, damit sie sich an die Atmosphäre gewöhnen kann.“ Das Ergebnis war die gelbe Schleife im VBR-Preis, einem 1,50 Meter-Springen mit zwei Phasen. Oilily war eines von acht Pferden, das mit weißer Weste ins Ziel gekommen war und dazu eine knappe Sekunde schneller als die Konkurrenz.
An zweiter Stelle reihte sich Philipp Weishaupt mit dem zehnjährigen Hannoveraner Mescorial PS v. Messenger ein (28,39). Dritter wurde der Schweizer Romain Duguet im Sattel der OS-Stute Stawita PS v. Stakkatol, wie Mescorial gezogen auf dem Gestüt Lewitz, daher der Namenszusatz „PS“ für Paul Schockemöhle.
Für Koen Vereecke ist es das dritte Mal beim CHIO Aachen, dies war sein erster Sieg. „Ich wollte immer mal hier reiten und nun sind wir das dritte Jahr in Folge hier“, sagte er mit einem gewissen Stolz. Was an Aachen so anders ist im Vergleich mit anderen Turnieren? Koen Vereecke sagt, es sei das Publikum. „Das ist das beeindruckendste. Hierher kommt jeder, um die Pferde zu sehen, die Reiter und die Pferdemenschen. Sie applaudieren auch dann noch, wenn es einen Abwurf gab. Sie fühlen mit den Reitern mit. Das ist für mich das beeindruckendste an Aachen.“
Sieger im VBR-Preis, den Belgier Koen Vereecke, gemeinsam mit Ralf Hündgen, Partner der Kanzlei VBR und ALRV-Vizepräsident Frank Kemperman. (Foto: CHIO Aachen/Hubert Fischer).
TSCHIO Aachen 2026: Richard Vogel siegt im Rolex Grand PrixTSCHIO Aachen 2026: Janika Sprunger siegt im Preis des Handwerks, dem Finale der Youngster-TourTSCHIO Aachen 2026: Bond-Feeling, Pferdepower und ein Dirigent auf letzter „Pferd & Sinfonie“-MissionTSCHIO Aachen 2026: Lillie Keenan triumphiert in der 2. Qualifikation zum Rolex Grand PrixTSCHIO Aachen 2026: „Ladies first“ im MERKUR SPIELBANKEN-CupTSCHIO Aachen 2026: Richard Vogel setzt erste Duftmarke im Allianz ParkTicketverkauf für den CHIO Aachen 2027 gestartetTSCHIO Aachen 2026: WDR und ARD übertragen live aus dem Allianz ParkTSCHIO Aachen 2026: Weltklasse-Sport, James Bond und ein Abend für die Geschichtsbücher