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    24.05.2016 - Die Goldene Sportpyramide

    Es ist einer der renommiertesten Preise, den der deutsche Sport zu vergeben hat: Die „Goldene Sportpyramide“ der Stiftung Deutsche Sporthilfe. 2016 wird der Preis beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen verliehen.

    Seit dem Jahr 2000 ehrt die Deutsche Sporthilfe so herausragende Sportlerpersönlichkeiten. Der Preisträger wird kurz vor Beginn des CHIO Aachen 2016 (8. bis 17. Juli) bekanntgegeben. Zur festlichen Gala lädt die Deutsche Sporthilfe dann am Samstagabend, 16. Juli, in den „Champions‘ Circle“ auf dem Turniergelände. „Dass die Deutsche Sporthilfe diese prestigeträchtige und renommierte Gala erstmals in eine bestehende Veranstaltung integriert, ist eine große Freude für uns“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Es zeige, dass der CHIO Aachen längst ein Treffpunkt für Menschen aus Sport, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sei.

    Der erste Preisträger war im Jahr 2000 Hans Günter Winkler. Damit wurde der legendäre Springreiter, der im Rahmen des CHIO Aachen 2016 anlässlich seines 90. Geburtstages mit einer großen Gala am Freitagnachmittag (15. Juli) gefeiert werden wird, auch  Mitglied in der „Hall of Fame des deutschen Sports“, die ebenfalls von der Deutschen Sporthilfe initiiert worden ist. Beim CHIO Aachen werden nun weitere 16 Mitglieder (Übersicht am Ende der Pressemitteilung) berufen. Aus diesem Kreis wird auch der Preisträger der „Goldenen Sportpyramide“ gewählt werden. Kriterien für diese Nominierung sind neben dem sportlichen Erfolg vorbildliche Leistungen im gesellschaftlichen und im beruflichen Bereich.

    www.hall-of-fame-sport.de

     

    Die 16 Neuaufnahmen 2016 in die Hall of Fame des deutschen Sports:

    1. Gauder, Hartwig: Der Mann mit den drei Herzen (*10.11.1954 in Vaihingen, Leichtathletik). Über 50 km Gehen Olympiasieg (1980), Welt- (1987) und Europameister (1986).

    2. Gienger, Eberhard: Die Reck-Legende (*21.7.1951 in Künzelsau, Turnen). Olympia-Bronze am Reck 1976, Reck-Weltmeister 1974, dreimal WM-Zweiter, dreimal Europameister. 1974/1978 Sportler des Jahres. Vize-Präsident Leistungssport des DOSB 2006 bis 2010.

    3. Hanisch, Cornelia: Die Florett-Virtuosin (*12.6.1952 in Frankfurt/M., Fechten). 1984 Olympia-Sieg Team und -Silber im Einzel. Weltmeisterin 1979/81/85, Europameisterin 1983. Sportlerin des Jahres 1985.

    4. Kolbe, Peter-Michael: Das Skuller-Phänomen (*2.8.1953 in Hamburg, Rudern). Fünf WM-Titel (1975/78/81/83/86) im Einer. Olympia-Silber 1976, 1984 und 1988. „Kolbe-Spritze“. Sportler des Jahres 1975.

    5. Kühnhackl, Erich: Eishockeyspieler des Jahrhunderts (*17.10.1950 in Citice/Tschechoslowakei jetzt Tschechien, Eishockey). Olympia-Bronze 1976, 211 Länderspiele (131 Tore). Vizepräsident Deutscher Eishockey Bund. „Deutscher Spieler des Jahrhunderts“.

    6. Langer, Bernhard: Deutschlands Golf-Legende (*27.8.1957 in Anhausen, Golf). Zwei Major-Siege (US-Masters 1985 und 1993). Mitglied Golf Hall of Fame seit 2002. Ryder-Cup-Spieler und -Kapitän (bei Sieg 2004).

    7. Nehmer, Meinhard: Der beste Bobpilot seiner Zeit (*13.1.1941 in Boblin, Bob). Drei Olympiasiege: 1976 (Zweier und Vierer) und 1980 (Vierer). Siege bei WM (1977) und EM (1979) im Vierer. Fahnenträger Olympia 1976.

    8. Netzer, Günter: Der Fußball-Popstar (*14.9.1944 in Mönchengladbach, Fußball). Welt- (1974) und Europameister (1972). Deutscher Meister (1970 und 1971) und Pokalsieger (1973) mit Borussia Mönchengladbach, Spanischer Meister (1975 und 1976) und Pokalsieger (1974 und 1975) mit Real Madrid.

    9. Pusch, Alexander: Fechter des Jahrhunderts (*15.5.1955 in Tauberbischofsheim, Fechten). Zwei Olympiasiege 1976 (Einzel) und 1984 (Mannschaft), im Team Silber 1976 und 1988. Viermal Weltmeister.

    10. Richter, Kristina: Die beste Handballerin ihrer Zeit (geb. Hochmuth, *24.10.1946 in Zwickau, Handball). Dreimal Weltmeisterin (1971/75/78), Olympia-Silber (1976) und -Bronze (1980, Fahnenträgerin als erste deutsche Mannschaftsportlerin). 235 DDR-Länderspiele, drei Europapokalsiege mit Berliner TSC.

    11. Röhrl, Walter: Das Genie des Rallye-Sports (*7.3.1947 in Regensburg, Motorsport). Weltmeister 1980 und 1982, Europameister 1974. Vier Siege bei Rallye Monte Carlo (1980, 1982, 1983, 1984).

    12. Schmid, Harald: Das Hürden-Ass (*29.9.1957 in Hanau, Leichtathletik). Olympia-Bronze 1976 und 1984 (Staffel/400-m-Hürden), drei WM-Medaillen, fünf EM-Siege. Sportler des Jahres 1979/87.

    13. Schmitt, Arnd: Medaillensammler auf der Planche (*13.7.1965 in Heidenheim, Fechten). Olympiasiege 1988 (Einzel) und 1992 (Mannschaft), Einzel-Weltmeister 1999. Insgesamt 16 Olympia- und WM-Medaillen.

    14. Schockemöhle, Alwin: Der Champion der Springreiter (*29.5.1937 in Meppen, Reitsport). Zwei Olympiasiege: 1976 im Einzel, 1960 mit der Mannschaft. Sechs EM-Medaillen.

    15. Wieneke, Frank: Als Judoka und Trainer auf dem Olymp (*31.1.1962 in Hannover, Judo). Olympia-Sieg 1984 und Olympia-Silber 1988. Europameister 1986, EM-Silber 1988/89. Trainer von Ole Bischof bei Olympiasieg 2008.

    16. Wunderlich, Erhard: Handballer des Jahrhunderts (*14.12.1956 in Augsburg, †4.10.2012 in Köln, Handball). Weltmeister 1978, Olympia-Silber 1984. Alle nationalen und internationalen Titel mit VfL Gummersbach. „Handballer des Jahrhunderts“. (Posthum). 

    23.05.2016 - Werde Teil der Eröffnungsfeier!

    Casting für Kinder am 2. Juni im Hauptstadion

    Michel und Pippi, Karlsson und Ronja: Wer kennt sie nicht, die unverwechselbaren und weltweit bekannten Romanfiguren aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern? Bei der CHIO Aachen-Eröffnungsfeier am 12. Juli ab 20 Uhr sollen sie im Hauptstadion lebendig werden. Dafür sucht der CHIO Aachen-Veranstalter Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. noch Statisten bis 15 Jahre. Wer so strohblond wie Michel aus Lönneberga ist oder stark wie Pippi Langstrumpf, mutig wie Ronja Räubertochter oder „flugtauglich“ wie Karlsson vom Dach, kann am 2. Juni an einem Casting teilnehmen. Dieses beginnt um 15.30 Uhr und findet im Hauptstadion auf dem CHIO Aachen-Turniergelände, Albert-Servais-Allee 50, statt. Alles, was zur Teilnahme benötigt wird, ist ein Kostüm eines Astrid Lindgren-Helden sowie die Zustimmung mindestens eines Erziehungsberechtigten.

    Auf die ausgewählten Statisten wartet der ganz große Auftritt im 40.000 Zuschauer fassenden Hauptstadion. Mehr als 160 Pferde und rund 500 Mitwirkende werden bei der spektakulären CHIO Aachen-Eröffnungsfeier  dabei sein. Viele Überraschungen, atemberaubende Stunts und beeindruckende Show-Elemente machen die Show zu einem Highlight des Weltfests des Pferdesports (8. bis 17. Juli). Alles wird sich dabei um das diesjährige Partnerland Schweden drehen. Offiziell eröffnet wird die Show von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden.

    22.05.2016 - Top-Stars inszeniert für Olympia

    Wenn die besten Reiter der Welt vom 8. bis zum 17. Juli zum renommierten CHIO Aachen kommen, werden einige von ihnen ausnahmsweise auch noch ein anderes Sportgroßereignis im Sinn haben: Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Denn auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers wird für die meisten Nationen die Entscheidung darüber fallen, welche Sportler für ihr Land in Rio antreten werden. Grund genug für die Macher des „CHIO Aachen-Magazins“, drei der deutschen Top-Athleten in bestes Olympia-Licht zu rücken. Die Nummer 1 der Dressur-Weltrangliste, Kristina Bröring-Sprehe, Vielseitigkeits-Superstar Ingrid Klimke (Nummer 6 Weltrangliste) und die Nummer 2 der Springreiter, Christian Ahlmann, wurden so im Vorfeld des CHIO Aachen inszeniert.

    Das CHIO Aachen-Magazin erscheint Anfang Juni. Es kostet 6,50 Euro und wird in der Geschäftsstelle des CHIO Aachen verkauft. Alle Informationen zum Abonnement (11,50 Euro/Jahr zzgl. Versandkosten) gibt es per E-Mail bei der Aachener Reitturnier GmbH:  conny.muetze@chioaachen.de.

     

    20.05.2016 - Nominierungen Silberne Kamera

    Welches ist das beste Pferdesportfoto des Jahres?

    Das perfekte Foto zu schießen, ist im Pferdesport oftmals noch ein bisschen schwieriger, als in anderen Sportarten. Schließlich sind Pferde schnell, mitunter sehr schnell und in ihrer Bewegung nicht immer vorhersehbar. So müssen Fotografen viel von diesem Sport verstehen, müssen Situationen und Bewegungen vorausahnen können. Einige der besten ihre Zunft haben ihre Beiträge zum traditionellen Medienpreis „Silberne Kamera“ eingesandt, der auch beim diesjährigen Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, für das beste internationale Pferdesportfoto des Jahres gemeinsam von der Sparkasse Aachen, dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband und dem Aachen-Laurensberger Rennverein e.V.  (ALRV) vergeben wird.

    Aus 123 Einsendungen hat die Jury, bestehend aus Jill de Ridder (Dressurreiterin), ), Andreas Müller (Geschäftsführer Zeitungsverlag Aachen), Erich Timmermanns (Direktor Werbung & Öffentlichkeitsarbeit Sparkasse Aachen), Leanjo de Koster (Fotograf und Vorjahressieger), Andreas Steindl (Fotograf) und Frank Kemperman (Vorstandsvorsitzender ALRV) nun drei Aufnahmen ausgewählt und folgende Fotografen nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

     

    Christophe Bricot (FRA, picture “Lauren Hough riding Ohlala in Paris”)

    Jeffrey Fierens (BEL, picture “Eventing in Arville”)

    Daniel Kaiser (GER, picture „Just a kiss“)

    Der Gewinner wird im Rahmen der Verleihung der „Silbernen Kamera“ am Samstagabend (16. Juli) im Hauptstadion nach dem Finale im Sparkassen-Youngsters-Cup bekanntgegeben. Der Erstplatzierte erhält 2500 Euro, der Zweite 1000 Euro und der Dritte 500 Euro.

     

    Zum Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, kommen Jahr für Jahr mehr als 350.000 Besucher auf die traditionsreiche Turnieranlage in der Aachener Soers. Rund 350 Sportler aus 30 Nationen kämpfen in den fünf Disziplinen Springreiten, Dressurreiten, Vielseitigkeit, Vierspänner-Fahren und Voltigieren um knapp 2,7 Millionen Euro Preisgeld.

    19.05.2016 - Måns Zelmerlöw kommt

    Im vergangenen Jahr hat er den Eurovision Song Contest gewonnen, nun kommt Måns Zelmerlöw nach Aachen. Der smarte Schwede mit der gigantischen Ausstrahlung wird einer der Stars bei der Eröffnungsfeier des CHIO Aachen sein. Unter anderem auf seinen Mega-Hit „Heroes“ dürfen sich die Besucher freuen. 40.000 werden erwartet, wenn Königin Silvia von Schweden den CHIO Aachen offiziell eröffnet und anschließend die Eröffnungsfeier als spektakuläre Show rund um das Partnerland Schweden inszeniert werden wird. Tickets für die Show gibt es online unter www.chioaachen.de oder an der Hotline: 0241-917-1111.

    In seiner schwedischen Heimat ist Måns Zelmerlöw seit vielen Jahren ein Star, feierte große Erfolge als Musiker und Moderator. Spätestens mit dem Mega-Hit „Heroes“, mit dem er beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien siegte, gelang ihm der internationale Durchbruch. Turnierleiter Frank Kemperman hat indes schmunzelnd festgestellt, „dass einige Damen im Team schon recht aufgeregt sind.“

     

    Die CHIO Aachen Eröffnungsfeier 2016

    Mehr als 160 Pferde und rund 500 Mitwirkende werden am Dienstag, 12. Juli 2016 (ab 20 Uhr) im Hauptstadion auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers erwartet. Viele Überraschungen, spektakuläre Stunts und beeindruckende Show-Elemente in der faszinierenden Atmosphäre des 40.000 Zuschauer fassenden Stadions erwartet die Besucher bei der von Owe Sandström, Uwe Brandt und dem erfahrenen Team des CHIO Aachen inszenierten Show. Alles wird sich dabei um das diesjährige CHIO Aachen-Partnerland Schweden drehen. Offiziell eröffnet wird die Show von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden. Tickets (bereits ab 6,60 Euro, gelten auch für das Sportprogramm des Tages) gibt es noch online oder an der Hotline: 0241-917-1111.

    17.05.2016 - Quadrillen vor großer Kulisse

    Beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2016 (8. bis 17. Juli), können sich Dressur-Fans wieder auf das beliebte Quadrillen-Championat freuen. Beim „Preis des Handwerks“ sind Teamarbeit, Taktgefühl, Präzision und feinste Abstimmung gefragt – von der Musik über die einzelnen Lektionen bis hin zur Farbe der Pferde. Die einstündige nationale Dressurprüfung auf M-Niveau wird am Freitag, 15. Juli, ab 18.30 Uhr ausgetragen. Und zwar vor ganz großer Kulisse im 6300 Zuschauer fassenden Deutsche Bank Stadion. In diesen Genuss kommen sechs Mannschaften, die mit jeweils vier Reitern an den Start gehen werden: Der ortsansässige Kreisverband Aachen, der Kreisverband Wesel (Sieger des Quadrillen-Championats 2015) sowie die vier besten Mannschaften des Mannschaftsdressurchampionats Rheinland: Kreisverband Viersen, Kreisverband Krefeld, Kreisverband Mettmann und Kreisverband Bergisch-Land. Gewertet werden wie bei der klassischen Kür die Ausführung und die künstlerische Gestaltung der einzelnen Formationen. Die Prüfung ist mit 3000 Euro dotiert.

    Informationen und Tickets:
    Der „Preis des Handwerks“ findet im Rahmen des Abendprogramms Dressur statt, welches um 15.30 Uhr mit dem „Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung“, dem PIAFF-Förderpreis International U25, startet. Im Anschluss an das Quadrillen-Championat findet ab 20.30 Uhr der „Lindt-Preis“, Grand Prix Spécial CDI4*, unter Flutlicht statt. 2014 konnte Isabell Werth auf Don Johnson FRH diese Prüfung für sich entscheiden.
    Karten gibt es online oder an der Ticket-Hotline: 0241-917-1111.

    13.05.2016 - Interview mit Björn von ABBA

    Wenn morgen Abend internationale Musikstars beim Eurovision Song Contest in Stockholm auf der Bühne stehen, wird am Rande auch ABBA immer wieder ein Thema sein. Die schwedischen „Fab Four“ siegten 1974 mit „Waterloo“ – der Beginn einer atemberaubenden Karriere. Nun kehrt der Wettbewerb nach Schweden zurück. Wir sprachen mit ABBA-Star Björn Ulvaeus über die berühmten ABBA-Kostüme, über die Eröffnungsfeier und über das Geheimnis einer guten Show.

    Frage: Einige der berühmten ABBA-Kostüme werden als Kopien beim CHIO Aachen zu erleben sein…

    Björn Ulvaeus: Wir haben die Kostüme zusammen mit Owe Sandström entworfen. Er hat außergewöhnliche Modelle entworfen, die dann in der Diskussion mit uns immer noch etwas modifiziert wurden. Jedes Outfit wurde so gemeinsam entwickelt und zu etwas Besonderem mit eigener Geschichte. Toll, dass die nun in Aachen zu sehen sein werden. Wenn Sie heute Bilder von ABBA sehen, fallen natürlich sofort diese großartigen Kostüme ins Auge, alle erinnern sich daran. Ganz, ganz viel davon ist Owe Sandström.

    Frage: Owe Sandström ist nicht nur ein berühmter Designer, er ist auch Regisseur großer Shows. In Aachen wird er gemeinsam mit Lars Nilsson, dem Aachener Team und dem Intendanten des Grenzlandtheaters, Uwe Brandt, die Eröffnungsfeier inszenieren – Sie kennen Owe gut…

    Björn Ulvaeus: Ja, er ist ein guter Freund von mir. Owe ist ein hingebungsvoller und leidenschaftlicher Mensch. Ein großartiger Designer und außergewöhnlicher Regisseur. Die CHIO Aachen-Besucher können sich auf ihn und auf die Show freuen. Versprochen.

    Frage: Schweden wird die Eröffnungs-Show des CHIO Aachen prägen. Sie haben viele Jahre auf der Bühne verbracht. Was macht eine gute Show aus? Wann ist sie ein Erfolg?

    Björn Ulvaeus: Eine gute Show ist vom Anfang bis zum Ende gut. So haben wir mit ABBA immer gearbeitet. Das galt für die Texte, die Shows, die Kostüme – für alles. Alles, was nicht höchsten Ansprüchen genügt, hat in einer wirklich überzeugenden Show nichts verloren. Aber Ihr habt Owe, Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, die Eröffnungsfeier wird super werden.

    Frage: Ihr Landsmann und Vorjahressieger Måns Zelmerlöw hat den Song Contest moderiert – Was denken Sie von ihm?

    Björn Ulvaeus: Er ist ein sehr talentierter junger Mann, der bereits sehr viel richtig gemacht hat. In Schweden ist er überaus populär, nicht nur als Sänger, sondern auch als Moderator einer bekannten Fernsehshow. Nach seinem Sieg beim Eurovision Song Contest kennt man ihn natürlich europaweit.

    Frage: Auch Ihre Majestät Königin Silvia und die Royal Guards werden nach Aachen kommen. Was bedeuten die Königin und die Monarchie für Ihr Land?

    Björn Ulvaeus: Die ganz große Mehrheit der Schweden ist Fan der Monarchie. Das Königshaus ist sehr populär und wir Schweden wollen, dass es auch ganz genauso bleibt.

     

    Tickets für die Eröffnungsfeier: online oder an der Hotline (0241) 917-1111

    12.05.2016 - Die besten Teams der Welt

    Es sind die besten Springreit-Nationen der Welt, die vom 8. bis zum 17. Juli zum CHIO Aachen 2016 kommen. Am Donnerstag, 14. Juli, werden sie im Mercedes-Benz Nationenpreis gegeneinander antreten. Abends, unter Flutlicht, vor 40.000 Zuschauern – eine sensationelle Atmosphäre.
    Angeführt wird das hochklassige Starterfeld von Welt- und Europameister Niederlande.

    Nationaltrainer Rob Ehrens hat bereits angekündigt, seine beste Mannschaft in die Aachener Soers zu schicken, so dass die Zuschauer sich wohl unter anderem auf den Doppel-Welt- und Europameister Jeroen Dubbeldam freuen dürfen. Mit dem bestmöglichen Team werden auch die deutschen Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann anreisen. Schließlich ist Aachen die entscheidende letzte Sichtung für die Reiter auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Neben diesen beiden Nationen werden die Equipen von Titelverteidiger Belgien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, der Schweiz und der USA zum CHIO Aachen 2016 erwartet. „So können sich unsere Besucher auf die wohl derzeit stärksten Mannschaften der Welt freuen“, sagt Turnierleiter Frank Kemperman. Tickets für Donnerstag, 14. Juli, gibt es ab 14 Euro online oder an der Hotline (0241-917-1111). Hier gibt es alle Informationen zum restlichen Tagesprogramm wie dem Sparkassen-Youngsters-Cup, dem U25-Springpokal und dem STAWAG-Preis.

    19.04.2016 - Carl Meulenbergh bestätigt

    Carl Meulenbergh bleibt Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV). Die Mitglieder bestätigten ihn am Dienstagabend während der Generalversammlung einstimmig. Neu im Aufsichtsrat ist Wolfgang "Tim" Hammer. Er ersetzt Dieter Junghans, der aus zeitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Wie Meulenbergh wurden auch die weiteren Aufsichtsratsmitglieder Baron Wolf von Buchholtz (Vizepräsident), Hans Kauhsen, Wolfgang Mainz, Stefanie Peters und Peter Weinberg für vier Jahre bestätigt.

    80 Tage vor Beginn des CHIO Aachen 2016 schaute Carl Meulenbergh zurück und voraus. Zurück auf ein außergewöhnliches Jahr 2015 mit einem Turnier im Mai und den Europameisterschaften im Sommer. „In Aachen wurden schon viele Reitsport-Kapitel geschrieben, aber 2015 wird als ein ganz besonderes in die Geschichte des ALRV eingehen“, so Meulenbergh, der überaus zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr war. Nicht nur die Begeisterung rund um den Sport sei groß gewesen, auch dass die Reitsport-EM mit einer schwarzen Null abgeschlossen werden konnte, „ist bei Großveranstaltungen in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit.“ In 2016 werde die Besucher nun wieder erwarten, „was uns ausmacht: Tradition, Volksfest und natürlich Spitzensport.“

    Insbesondere auf letzten Punkt blickte der ALRV-Vorstandsvorsitzende und Turnierleiter Frank Kemperman: „2016 ist ein Olympia-Jahr, für fast alle Nationen wird sich in Aachen entscheiden, wer nach Rio fliegen darf.“ Schon dadurch seien hochklassige und spannende Prüfungen garantiert. Doch nicht nur sportlich, auch im Rahmenprogramm dürfen die Besucher Außergewöhnliches erwarten. So setzen die Organisatoren bei der Eröffnungsfeier am Dienstag, 12. Juli, auf das erfolgreiche Konzept der Europameisterschaften: Unter Flutlicht werde es ein 90minütiges Showprogramm auf höchstem Niveau geben. Eine ganz besondere Gala erwartet die CHIO Aachen-Gäste am Freitag, 15. Juli anlässlich des 90sten Geburtstags von Springreiter-Legende Hans Günter Winkler. „Unsere Zuschauer lieben ihn, Aachen ist sein Wohnzimmer, das wird sehr emotional werden“, so Kemperman.

    Gute Nachrichten hatte auch Kempermans Vorstandskollegin Helen Rombach-Schwartz zu verkünden: Trotz des erheblichen Mehraufwands für die EM und die umfangreichen Investitionen in die Turnieranlage schließt der von den Wirtschaftsprüfern der Firma Ernst & Young geprüfte Jahresabschluss mit einem Gewinn von knapp 41.000 Euro ab.

    Besonders freute sich Carl Meulenbergh über die Mitglieder, die dem ALRV seit vielen Jahren die Treue halten. So durfte er folgende Mitglieder auszeichnen:  Gabriele Meeßen, Ulrich Schloemer, Jürgen Wibelitz, Franz Zimmermann, Elke Braun, Dirk Walter Courté und Norbert Skipka (alle 25 Jahre), Friedrich Wilhelm Czarnojan, Dr. Heinz-Eike Lange, Bischoff und Vielhauer GmbH, Helmut Metzmacher, Friedrich A. Neumann und Cornelia von Rüxleben-Plöger (alle 40 Jahre) sowie Rüdiger Hagemann und die Kur- und Badgesellschaft mbH für bereits 60 Jahre.

    08.04.2016 - Große Show vor großem Sport

    So eine Show gab es beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, noch nie. „Vergessen Sie alles, was Sie von bisherigen CHIO-Eröffnungsfeiern wissen“, so Turnierleiter Frank Kemperman. Während einer Pressekonferenz stellten die Organisatoren die Eröffnungsfeier 2016 vor.
    Mehr als 160 Pferde und rund 500 Mitwirkende werden am 12. Juli (ab 20 Uhr) im beeindruckenden Hauptstadion erwartet. Neben Frank Kemperman stellten Carl Meulenbergh, Präsident des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV) und Uwe Brandt das Programm vor. Brandt ist Intendant des Aachener Grenzlandtheaters, bereits bei der überaus erfolgreichen Eröffnungsfeier zur EM stand er den Organisatoren beratend zur Seite. Was erwartet die Besucher an diesem Dienstagabend im Juli? Viele Überraschungen, spektakuläre Stunts, beeindruckende Show-Elemente und das in der faszinierenden Flutlicht-Atmosphäre des 40.000 Zuschauer fassenden Stadions. Alles wird sich dabei um das diesjährige CHIO Aachen-Partnerland Schweden drehen.
    „Was ist typisch schwedisch?“ fragte Brandt und sorgte gleich selbst für einige Antworten: ABBA natürlich, das Königshaus, Mittsommer, und, na klar, die Figuren aus den Astrid Lindgren-Büchern. All‘ das wird lebendig werden und zwar auf hohem Niveau. Im Falle von Lindgrens Karlsson vom Dach, der ja bekanntlich dank eines Propellers auf dem Rücken fliegen kann, ist das durchaus wörtlich zu nehmen. „Eine außerordentliche Ehre“, so der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman, ist die Teilnahme Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden an der Eröffnungsfeier. Sie wird nicht alleine kommen, sondern von prächtigen berittenen Garden und den Königlichen Ställen begleitet werden. Schweden, das ist auch Musik und der bekannteste Export, sozusagen die skandinavischen „Fab Four“, ist ABBA. Zum ersten Mal überhaupt wird das Stockholmer ABBA-Museum auf Tour gehen und sich im schwedischen Village präsentieren. Klar, dass auch die Original-Kostüme für reichlich Glitzer bei der Eröffnungsfeier sorgen werden.
    Glitzer ist nicht unbedingt zu erwarten, wenn die Wikinger Einzug halten oder die Zeit der Hanse lebendig werden wird. „Schwedische Kultur und schwedische Traditionen, eingebettet in eine bunte und spektakuläre Show“, versprach Kemperman. „Der CHIO Aachen“, so formulierte es Carl Meulenbergh, „ist eben längst  viel viel mehr als `nur´ Sport.“ Genau das erwartet auch das Publikum, die Nachfrage nach Tickets für Veranstaltungen wie „Pferd und Sinfonie“ oder eben die Eröffnungsfeier ist stets sehr hoch. „Die Eröffnungsfeier hat sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt“, für den es derzeit noch Karten gibt, entweder online hier oder aber an der Hotline: (0241) 917-1111. Und was wünschen sich die Organisatoren für die Eröffnungsfeier? Uwe Brandt: „Die Leute sollen nach Hause gehen und sagen: Alter Schwede, war das schön.“
    Der schwedische Verband hat Owe Sandström und Lars Nilsson als Regisseure engagiert. Sandström war unter anderem verantwortlich für die ABBA-Bühnenkostüme. Längst haben sich die beiden auch einen Namen gemacht als das kreative Duo hinter den Shows der "Sweden International Horse Show".

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    28.03.2016 - Schweden freut sich auf Aachen

    Gut 100 Tage sind es noch bis zum Beginn des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2016, vom 8. bis zum 17. Juli. Auch in Nordeuropa freut man sich ganz besonders auf die zehn Tage in der Aachener Soers – schließlich ist Schweden Partnerland des CHIO Aachen.

    Und da die Pferdewelt ohnehin gerade auf Schweden schaut – derzeit tragen die Spring- und Dressurreiter in Göteborg das Weltcup-Finale aus –, stellten die schwedischen und Aachener Organisatoren das Partnerland-Konzept nun genau dort vor: Im „Scandinavium“, der beeindruckenden Arena in Göteborg.

    Im Mittelpunkt wird die Eröffnungsfeier des CHIO Aachen am Dienstag, 12. Juli, 20 Uhr, stehen. Und eins wurde sehr schnell klar: „Diese Feier wird außergewöhnlich werden, ein Spektakel, ein Riesenspaß“, kündigte Owe Sandström an. Der erfahrene Produzent ist gemeinsam mit Lars Nilsson sowie auf deutscher Seite den CHIO Aachen-Organisatoren, die erneut von Uwe Brandt unterstützt werden, für das Konzept der Eröffnungsfeier verantwortlich.

    Doch nicht nur die Eröffnungsfeier werden die Schweden prägen. „Das Partnerland sorgt während des gesamten CHIOs für eine ganz besondere Atmosphäre auf dem Gelände“, so Turnierleiter Frank Kemperman, aber natürlich sei es insbesondere die Eröffnungsfeier, „die unter Flutlicht für unvergessliche Momente sorgen wird.“ Die Planungen seien bereits weit fortgeschritten und „lassen eine großartige Show erwarten“, ergänzte Carina Sjöberg, die Generalsekretärin des schwedischen Pferdesportverbandes. Und auch der Präsident des Verbandes, Ulf Brömster, zählt bereits die Tage bis Aachen: „Für uns gibt es doch kein besseres Schaufenster als dieses größte Turnier der Welt, den CHIO Aachen.“ Bestes Beispiel dafür sei, dass Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden nicht nur die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen habe, sondern die Eröffnungsfeier auch persönlich besuchen werde.

    Hier gibt es Tickets online

    18.03.2016 - Trauer um Guido Westerwelle

    Das Team vom CHIO Aachen trauert um Guido Westerwelle. Der Ehemann von ART-Geschäftsführer Michael Mronz gehörte früher auch dem Beirat des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. an. Dem CHIO Aachen war er seit vielen Jahren eng verbunden.

    03.03.2016 - Winkler wird mit Gala geehrt

    Sein Koffer steht nicht in Berlin, sondern in Aachen. „Die Soers ist meine zweite Heimat“, sagt Hans Günter Winkler. Der fünfmalige Olympiasieger, zweifache Weltmeister und dreimalige Sieger im Rolex Grand Prix feiert im Juli seinen 90. Geburtstag. Grund genug, den erfolgreichsten Springreiter aller Zeiten beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2016 (8. bis 17. Juli), mit einer großen Gala zu ehren.

    So wie der legendäre Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM '54 ist auch Hans Günter Winklers Olympiasieg 1956 in Stockholm unvergessener Teil der deutschen Sportgeschichte. Aufgrund einer Verletzung hielt er sich nur mit äußerster Mühe und Kraftanstrengung im Sattel von „Halla“, doch am Ende hieß es: Einzel- und Mannschaftsgold. So steht Hans Günter Winkler in einer Reihe mit Legenden wie Max Schmeling und Fritz Walter, wie diese ist auch Winkler Mitglied in der „Hall of Fame des Deutschen Sports“.

    Für diesen außergewöhnlichen Sportler hat Aachen immer eine ganz besondere Rolle gespielt. „Aachen, die Soers, ist mir längst reiterliche Heimat geworden“, so Winkler am Donnerstag während eines Pressegesprächs in Aachen. Hier ist er nicht nur Weltmeister geworden, hier verabschiedete er sich vor 30 Jahren aus dem aktiven Reitsport und hier verzaubert er bis heute die Herzen der Besucher. „Aachen und Hans Günter Winkler“, so formulierte es Carl Meulenbergh, der Präsident des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), „das ist eine außergewöhnliche, eine einmalige Beziehung.“ Da ist es logisch, dass Winkler genau hier, auf dieser wohl renommiertesten Turnieranlage der Welt, auf besondere Weise geehrt werden wird.

    „Doch wie ehrt man eine Legende?“, fragte der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman, um gleich selber die Antwort zu geben: „Mit einer Gala.“ Während des CHIO Aachen 2016 wird es am Freitag, 15. Juli, im Hauptstadion ab 15 Uhr ein Showprogramm zu Ehren Hans Günter Winklers geben. Auch erste Details verriet Kemperman: Ehemalige Weggefährten werden ebenso dabei sein wie Nachwuchssportler, schließlich liegt die Jugendförderung Winkler seit vielen Jahren am Herzen. Es wird einen Rückblick auf Winklers reiterliche Anfänge geben, seine olympische Karriere wird betrachtet und natürlich wird auch an „Halla“ erinnert – emotional wird es also werden. Das passt, denn „Aachen ist wie eine italienische Oper: Drama, Leidenschaft, große Gefühle“, so hat Hans Günter Winkler es einst formuliert. Er hat viel erlebt und „sein“ Publikum immer teilhaben lassen. Deswegen lieben sie ihn hier so.

    Karten für Freitag, 15. Juli, gibt es hier oder an der Ticket-Hotline: 0241-917-1111. Sportliche Höhepunkte im Hauptstadion sind an diesem Tag der „Preis von Nordrhein-Westfalen“ sowie der spektakuläre „Preis der Sparkasse“ über Gräben und Wälle. Eröffnet wird der Tag mit dem „NetAachen-Preis“.

    Hier das Video zur Pressekonferenz vom 3. März 2016 angucken

    15.02.2016 - Schweden ist Partnerland

    Schweden und der schwedische Pferdesportverband sind Partner des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2016. Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden wird als Schirmherrin der schwedischen Delegation die Eröffnungsfeier am Dienstag, 12. Juli 2016, besuchen. Partnerländer haben beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, eine lange Tradition. Mit Schweden freuen sich die Besucher, Sportler und Organisatoren bereits zum 14. Mal auf besondere Gäste.

    - Tickets für die Eröffnungsfeier bestellen -

    „Es freut uns sehr, dass Schweden in diesem Jahr offizielles Partnerland des Weltfests des Pferdesports Aachen ist. Für uns ist dies eine große Ehre und zugleich eine gute Gelegenheit, unsere ausgezeichneten Beziehungen mit Deutschland noch weiter zu vertiefen. Die Schwedische Botschaft möchte zu einer Präsentation Schwedens in seiner ganzen kulturellen und wirtschaftlichen Breite beitragen“, so der Botschafter Schwedens in Deutschland Lars Danielsson.

    Unter anderem werden sich die schwedischen Gäste im „Svensk-byn“, dem schwedischen Dorf, auf dem Turniergelände den CHIO-Besuchern präsentieren. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass uns die Organisatoren die Möglichkeit geben, uns beim CHIO Aachen zu präsentieren und natürlich sehr stolz, dass Ihre Königliche Hoheit, Königin Silvia, unser Engagement unterstützt. Wir werden in Aachen eine Menge von dem zeigen, was Schweden zu bieten hat“, so Ulf Brömster, Präsident des schwedischen Pferdesportverbandes. Als offizielles Partnerland ist Schweden auf dem Turniergelände, aber auch in der Stadt selber präsent: Am Montag, 11. Juli, wird es den traditionellen Empfang des Partnerlands auf dem Aachener Markt geben.

    „Die Partnerländer geben dem CHIO immer eine besondere Stimmung“, so Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV). „Schweden hat so viel zu bieten – sowohl als Sportnation wie natürlich auch touristisch. Schweden und Deutschland sind wirtschaftlich und kulturell seit langer Zeit eng verbunden, da lag es nahe, Schweden als Partnerland einzuladen“, so Kemperman weiter. Ihn freut natürlich ganz besonders der königliche Besuch: „Dass Ihre Hoheit Königin Silvia nach Aachen kommen wird, zeigt die große Bedeutung, die der CHIO Aachen international genießt.“

    Nach dem riesigen Erfolg der EM-Eröffnungsfeier im vergangenen Jahr wird auch die Eröffnungsfeier des CHIO Aachen 2016 wieder eine spektakuläre Flutlicht-Veranstaltung werden. „Diese ganz besondere Atmosphäre wird für unvergessliche Momente sorgen“, ist sich Frank Kemperman sicher. Tickets für die royale Eröffnungsfeier am Abend des 12. Juli gibt es an der Hotline (0241-917-1111) oder direkt hier online.

    04.02.2016 - Virtueller Kameraflug

    Noch sind es 155 Tage bis zum Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2016 (8. bis 17. Juli). Die Zeit bis dahin kann prima per Mausklick überbrückt werden. Denn der virtuelle Kameraflug über das Turniergelände lässt das Turnier schon heute lebendig werden – zumindest auf dem Bildschirm. Ob vollbesetztes Hauptstadion, CHIO-Museum oder die Stallungen: Die Animation macht das traditionsreiche und weltberühmte Gelände mittels PC, Tablet oder Smartphone erlebbar. Basis des virtuellen Kameraflugs ist ein 3D-Modell des Geländes. Bereits seit mehreren Jahren arbeiten die CHIO-Organisatoren mit den Fachleuten der Berliner Firma „begehungen.de“ an diesem Modell, es wird stetig weiterentwickelt. „So können immer mehr Details in den virtuellen Kameraflug eingebunden werden“, sagt Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V.. Das digitalisierte Modell ist zudem Basis für das „3D-Ticketing“. In den virtuellen Stadien können die zukünftigen CHIO-Besucher bereits vorab einen Blick auf den Turnierplatz oder das Dressurviereck werfen, „so bekommen sie gleich einen Eindruck, wo sie sitzen werden, und wie ihr Blick aufs Geschehen ist“, so Kemperman.

    27.01.2016 - "110 Prozent CHIO Aachen"

    „Eine Atmosphäre wie beim CHIO Aachen gibt es nirgendwo sonst auf der Welt“ sagte Otto Becker, Bundestrainer der deutschen Springreiter. Die lange Tradition, die vielen Geschichten und natürlich die einmaligen Stadien machen das renommierteste Turniergelände der Welt so einzigartig, so Becker. Gemeinsam mit seiner Kollegin Monica Theodorescu, der Bundestrainerin der deutschen Dressurreiter, und den CHIO-Organisatoren schaute Becker auf den CHIO Aachen 2016, der vom 8. bis zum 17. Juli dauert.

    Wie Otto Becker hat auch Monica Theodorescu eine lange persönliche CHIO-Geschichte. Vor ihrer Laufbahn als Bundestrainer waren beide als Sportler hocherfolgreich – eben auch und vor allem in Aachen. So konnte Theodorescu 1990 den Deutsche Bank Preis gewinnen, Otto Becker siegte im Jahr 2000 im Rolex Grand Prix. „Eigentlich“ so flachste Carl Meulenbergh, Präsident des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), „könnt Ihr gleich hierbleiben“. Die Pressekonferenz fand nämlich im CHIO-Museum statt.

    Viele außergewöhnliche Momente aus der bald 120jährigen Geschichte des Turniers sind in diesem Museum dokumentiert, viele außergewöhnliche Momente wird auch der CHIO Aachen 2016 liefern. Nach dem Jahr 2015 mit Turnier im Mai und der EM im August versprach Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH (ART), „110 Prozent CHIO“ für dieses Jahr. Was das heißt, wurde am Mittwoch im Museum sehr deutlich: „Viele unserer Besucher haben längst ihre eigene CHIO-Geschichte“ (Meulenbergh), „Tradition, Volksfest, Atmosphäre, aber der Sport ist immer der Mittelpunkt“ (Becker), „CHIO, das ist wie nach Hause kommen, das fängt doch schon beim Ordner im Kreisverkehr an, den ich seit 30 jahren duze“ (Theodorescu), „die Menschen hatten großen Spaß mit der EM, aber danach sind sie zu uns gekommen und haben gesagt: Jetzt freuen wir uns aber auf den CHIO“ (Mronz). Die außergewöhnliche Stimmung in den großen, oftmals ausverkauften Arenen, das gesamte weltbekannte Turniergelände, die Zeltstadt mit den weithin leuchtenden weißen Pagoden, der großartige Sport, das fachkundige und begeisterte Publikum, die herausragende Tradition, die an jeder Ecke des Geländes zu atmen sei – all dies mache den Reiz, das Besondere des CHIO Aachen aus.

    Sportlich erwartet die Besucher die bekannten Höhepunkte mit dem Rolex Grand Prix und dem Mercedes-Benz Nationenpreis (Otto Becker: „Natürlich will ich endlich auch als Trainer schaffen, was mir als Reiter mehrfach gelungen ist: Einen Sieg im Mercedes-Benz Nationenpreis.“). Für Monica Theodorescu und die deutsche Dressur-Elite stehen der Deutsche Bank Preis und der Lambertz Nationenpreis im Fokus. „Dafür haben wir eine Super-Equipe am Start“ versprach sie und ließ sich zumindest ein bisschen in die Karten schauen. An Isabell Werth und Kristina Bröring-Sprehe führe derzeit kaum ein Weg vorbei. Dazu kommen weitere erfahrene Größen des Sports wie Fabienne Lütkemeier, Hubertus Schmidt, Anabel Balkenhol. Ins Rampenlicht ist jüngst der erst 21jährige Sönke Rothenberger geritten: „Der Junge ist einfach gut, sein Pferd ist auch gut, da kann ich ja nicht sagen, nö, Du bist zu jung“, machte die Bundestrainerin dem Youngster Hoffnung.

    Auch eine neue spektakuläre Prüfung kündigten die Organisatoren an: Teams, bestehend aus Spring- und Vielseitigkeitsreitern sowie einem Vierergespann werden im großen Stadion gegeneinander antreten – „Das wird sehr laut, sehr schnell und äußerst eindrucksvoll werden“, so Michael Mronz. Für diese und für alle anderen Prüfungen gibt es derzeit noch Karten, mitunter allerdings nur noch Restkontingente.

    22.01.2016 - Trauer um Ron Southern

    Das Team des CHIO Aachen trauert um Ron Southern. Der Gründer der weltberühmten Pferdesport-Anlage „Spruce Meadows“ im kanadischen Calgary ist gestern im Alter von 85 Jahren gestorben. „Ron Southern hat mit viel Mut und Weitsicht Großes geschaffen“, so Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V.. Spruce Meadows, der CHIO Aachen und der CHI Genf haben gemeinsam den „Rolex Grand Slam of Show Jumping“ ins Leben gerufen.

    18.12.2015 - "Star Wars" bei Pferd & Sinfonie

    Wenn herausragende Musik auf eine außergewöhnliche Show trifft, wenn einige der besten Pferdesportler der Welt live vom Sinfonieorchester Aachen begleitet werden, dann ist „Pferd und Sinfonie“-Zeit beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen. Am 9. Juli 2016 um 20.30 Uhr beginnt das außergewöhnlichste Konzert des Jahres.
    Das Sinfonieorchester wird viele Helden der Filmgeschichte musikalisch ins Deutsche Bank Stadion bringen – ob Darth Vader und den Imperator zur Musik von „Star Wars“, Jack Sparrow zum weltberühmten Soundtrack von „Fluch der Karibik“ oder Indiana Jones. Dazu werden außergewöhnliche Reiter und Pferde ein spektakuläres Show-Programm abliefern. Noch gibt es Karten, erfahrungsgemäß ist „Pferd & Sinfonie“ jedoch recht schnell ausverkauft. Die Karten gibt es direkt beim CHIO Aachen unter 0241-917-1111 oder direkt online hier. 2016 wird „Pferd & Sinfonie“ bereits zum 12. Mal organisiert. Längst hat es sich von einem Geheimtipp zum Publikumsmagneten entwickelt. „Das liegt an der außergewöhnlichen Stimmung“, ist sich Turnierdirektor Frank Kemperman sicher. Unter Flutlicht im Deutsche Bank Stadion, dazu die Live-Klänge des Sinfonieorchesters, „es ist die perfekte Mischung aus einzigartigem Pferdesport und hochemotionaler Musik – gerade im kommenden Jahr, wenn wir weltberühmte Melodien aus einigen der berühmtesten Streifen der Filmgeschichte erleben werden“, so Kemperman.

    15.12.2015 - „Wall of Fame“ für den CHIO

    Einen „Walk of Fame“ mit den Hufeisen der Pferde, die in Aachen Geschichte geschrieben haben, gibt es auf dem CHIO-Gelände in der Aachener Soers schon seit 2011. In Zukunft können CHIO-Besucher die Legenden des internationalen Pferdesports auch an den Wänden bestaunen – von Salinero über Gigolo bis hin zu Mr. T.

    Denn bei einem gemeinsamen Projekt des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV) mit der Malerinnung Aachen verschönern Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks die Wände am Hauptstadion mit großen Pferdenamen. Das Team der überbetrieblichen Lehrwerkstatt, Dieter Krause, zuständig für das Lehrgangswesen, und Manfred Nikolai Scheilen, pädagogischer Leiter, sowie Ernst Spaltner und Michael Zirk, freuen sich über die Arbeit in der Soers. „Neben Farbtheorie und Farbgestaltung, Schriftenmalen und gestalterischen Techniken ist die praktische Erfahrung am realen Objekt außerhalb der Lehrwerkstatt sehr wichtig für die Auszubildenden“, sagt Manfred Nikolai Scheilen. Nicht weniger zähle die Tatsache, dass die jungen Menschen einen bleibenden, sichtbaren Wert schaffen, auf den sie stolz sein können. So freut sich der Auszubildende Marvin Kals aus Alsdorf über viel positiven Zuspruch. „Ich habe meiner Freundin Bilder davon gezeigt und nun möchte sie, dass ich die Wände ihres Zimmers auch mit Pferdenamen bemale!“ Der Pädagoge Scheilen würde gerne mehr solcher Projektarbeiten in das Lehrprogramm aufnehmen. „Vielleicht ist die Aktion in der Soers ein Anfang! Daher ist es umso schöner, dass wir hier etwas bewirken, indem wir das Gelände noch ein bisschen einzigartiger machen.“

    Das Projekt findet im Rahmen der überbetrieblichen Unterweisung statt. Vier Gruppen des dritten Lehrjahres bemalen abwechselnd zwei Wände hinter der AachenMünchener Tribüne. „Es ist eine tolle Sache, dass an dieser Stelle jetzt die großen Pferdenamen stehen. Wir haben uns schon länger gefragt, wie man diese Wände optisch aufwerten kann. Das haben die Auszubildenden super gemacht!“, so der Vorstandsvorsitzende des ALRV, Frank Kemperman.

    13.12.2015 - Steve Guerdat gewinnt in Genf

    Der Schweizer Steve Guerdat hat den „Rolex Grand Prix“ des CHI Genf gewonnen.

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    07.12.2015 - Salut-Festival Aachen 2015

    Maximilian Lill gewinnt Großen Preis der Aachener Bank – STAWAG-Preis: Carola Wegener siegt – NetAachen-Preis geht an Beau Schuttelaar – Calvin Böckmann im Land Rover Kohl-Preis erfolgreich – Waldhausen Hallenchampions geehrt – Bundestrainer Otto Becker zu Gast in der Halle

    Spitzensport trifft auf Spitzenflair: Bei der Jubiläumsausgabe des Salut-Festivals Aachen 2015 überzeugten Deutschlands beste Nachwuchs-Springreiter in der weihnachtlich geschmückten Albert-Vahle-Halle auf dem traditionsreichen CHIO Aachen-Gelände. In den vier Disziplinen Children (bis 14 Jahre, auf Großpferden), Ponyreiter (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Junge Reiter (bis 21 Jahre) wurden die Waldhausen Hallenchampions geehrt.

    Wie schon im letzten Jahr schafften es drei Reiter ins Stechen des Großen Preises der Aachener Bank eG für Junge Reiter – Maximilian Lill aus Bayern setzte sich schließlich im Sattel von „Capuccino“ vor Maurice Tebbel und Daniela Theelen durch. „Das ist ein toller Abschluss für mich. Ich bin immer gerne zum Salut-Festival gekommen. Dieses Turnier ist einfach perfekt aufgezogen!“, freute sich Lill. Für ihn ist es das letzte Salut-Festival, da er mit 21 Jahren die Altersgrenze erreicht hat. Seine überragende Saison konnte er zudem mit dem Titel „Waldhausen-Hallenchampion der Jungen Reiter“ krönen. Der STAWAG-Preis, Großer Preis der Junioren, ging in diesem Jahr nach Österreich. Die 17-jährige Carola Wegener setzte sich im Stechen einer hochklassigen Prüfung gegen neun Konkurrenten durch. „Es hat richtig viel Spaß gemacht, Caspar hat super mitgekämpft. Es war erst unser zweites Zwei-Sterne-S-Springen und ich hätte nicht gedacht, dass wir heute gewinnen.“, so die österreichische Amazone. Waldhausen-Hallenchampion der Junioren wurde verdient Tom Schewe vom Reit-, Zucht- u. Fahrverein Stadthagen. Bei den Ponyreitern entschied ein Gast aus den Niederlanden die wichtigste Prüfung für sich: Beau Schuttelaar hat den NetAachen-Preis gewonnen. Durch ihre zwei zweiten Plätze und ihren Sieg in der entscheidenden dritten Wertungsprüfung konnte die 13-Jährige ebenfalls den Titel des Waldhausen Hallenchampion mit nach Hause nehmen. Entsprechend positiv fällt ihr Fazit aus: „Ich finde es ganz toll hier. Es ist eine super Atmosphäre und jeder fiebert mit jedem mit. Wenn ich kann, komme ich gerne nächstes Jahr wieder.“ Einen weiteren Doppelsieger gab es in der Klasse Children: Calvin Böckmann, der schon im letzten Jahr den Großen Preis für sich entscheiden konnte, gewann den Land Rover Kohl-Preis und wurde zudem verdient Waldhausen-Hallenchampion.

    Emotionaler Höhepunkt am gestrigen Tag war die Ehrung langjähriger Unterstützer des Nachwuchsturniers, unter ihnen auch Willibert Mehlkopf und Rolf-Peter Fuß, zwei der insgesamt drei Turnierleiter. Willibert Mehlkopf, der das Salut-Festival vor 25 Jahren ins Leben rief und nach seinem Erfolgspferd Salut benannte, betonte in seiner Rede den hohen Stellenwert des Turniers. Der langjährige und stetige Erfolg sei nur möglich dank der vielen Mitarbeiter, Partner und Unterstützer. Der dritte Turnierleiter, Frank Kemperman, zog am Abschlusstag ein positives Resümee des 25. Salut-Festivals: „Die letzten vier Tage haben wieder gezeigt, dass Willibert Mehlkopf vor 25 Jahren den richtigen Riecher hatte.“ 5.500 Besucher kamen an den vier Turniertagen in die Albert-Vahle-Halle auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers. „Das Turnier entwickelt sich jedes Jahr weiter. Reiter, ihre Familien und Besucher kommen immer wieder gerne her – und machen eine tolle Stimmung“, freute sich Kemperman über den Zuspruch. Den ersten Schritt haben schon einige Spitzenreiter beim „Mini-CHIO“ gemacht, so sind schon Christian Ahlmann, Marcus Ehning und Daniel Deußer beim Salut-Festival gestartet. Bundestrainer der deutschen Springreiter, Otto Becker, war wieder in Aachen zu Gast – um die Stars von morgen zu sehen und um seiner Tochter Mia-Charlotte die Daumen zu drücken, die das erste Mal dabei war. „Das Salut-Festival ist jedes Jahr für die Nachwuchsreiter ein toller Jahresabschluss. Die Atmosphäre ist einmalig und außerdem ist es allein schon deshalb etwas Besonderes, weil es in Aachen stattfindet“, so Becker.

    Alle Infos und die Ergebnisübersicht gibt es online unter www.salut-festival.de und unter facebook.com/salutfestival.

    05.12.2015 - 100.000 Facebook-Fans

    Der 100.000ste Fan hat auf der Facebook-Seite des CHIO Aachen „Gefällt mir“ geklickt.

    Seit 2010 hat das Weltfest des Pferdesports auf der Social-Media-Plattform einen Account und versorgt seine Fans mit News rund um das Turnier und den Reitsport, zeigt Einblicke hinter die Kulissen sowie in die Geschichte des Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) und vieles mehr.
    "100.000 Likes sind ein toller Wert! ", sagt ALRV-Vorstandsvorsitzender Frank Kemperman. „Beeindruckend ist die hohe Bereitschaft der Fans, sich auf unserer Facebook-Seite einzubringen. Es wird viel kommentiert, aber auch untereinander diskutiert. Wir bekommen viel positiven Zuspruch, von Menschen aus der ganzen Welt. Das zeigt uns, dass sich unsere Fans stark mit dem CHIO Aachen identifizieren!“

    Zu diesem Anlass gibt es für die Fans auch etwas zu gewinnen: Der CHIO Aachen verlost zwei Tickets für Samstag, den 16.7.2016, inklusive einem exklusiven Zutritt zur Riders‘ Bar (hinter der Turkish Airlines Tribüne). Wer teilnehmen möchte, kann einfach an facebook@chiooachen.de eine E-Mail schreiben und von seinem schönsten CHIO-Moment berichten – gerne auch mit Foto oder Video. Unter allen Einsendungen wird der Gewinn verlost. Die schönsten Fotos/Videos werden außerdem auf der Facebook-Seite des CHIO Aachen https://www.facebook.com/chioaachen/ veröffentlicht.

    Neben Facebook ist der CHIO Aachen auch auf anderen Social Media-Kanälen aktiv: Auf Twitter, Youtube und Instagram werden Reitfans rund um das Weltfest des Pferdesports auf dem Laufenden gehalten.

    www.twitter.com/KARLI_CHIO
    www.youtube.com/user/wwwCHIOAACHENde
    www.instagram.com/chio_aachen

    16.09.2015 - Brash gewinnt Rolex Grand Slam

    Scott Brash gewinnt als erster Reiter alle drei Major-Turniere hintereinander und sichert sich zusätzlich 1 Mio. Euro Preisgeld – CHIO-Manager Michael Mronz: „Rolex Grand Slam wird den Springsport nachhaltig verändern“

    Aachen/Calgary. Olympiasieger Scott Brash hat am Sonntag Sportgeschichte geschrieben und ist zur lebenden Reitsportlegende geworden. Mit seinem Sieg im hochkarätig besetzten Starterfeld des „CP ‚International‘, presented by Rolex“ in Calgary/Kanada machte er - nach seinen Siegen beim CHI Genf und beim CHIO Aachen - den Hattrick komplett und gewann als erster Reiter überhaupt den „Rolex Grand Slam of Show Jumping“. Die Reitsportserie vereint seit einigen Jahren drei der traditionsreichsten und anspruchsvollsten Reitturniere der Welt, die Major-Turniere. Der Reiter, der alle drei prestigereichen Turniere hintereinander gewinnt, darf sich fortan „Rolex Grand Slam Sieger“ nennen, prämiert mit einem zusätzlichen Preisgeld von einer Million Euro.

    „Wie sich die Spitzenspieler im Tennis auf die vier großen Major Turnier konzentrieren, wird sich der Reitsport in Zukunft noch mehr nach dem Rolex Grand Slam ausrichten“, sagt Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reiturnier GmbH. Der CHIO Aachen als einer der Initiatoren des „Rolex Grand Slam of Show Jumping“ sieht sich in seinem Bestreben bestätigt, den Reitsport im Wandel der globalen Veränderungen zukunftsfähiger zu gestalten. „Der Sieg von Scott Brash begründet eine neue Ära und wird den Reitsportkalender nachhaltig verändern und zu einem Umdenken unter den Reitern und im Pferdemanagement führen“, ist sich Mronz sicher.

    Scott Brash ist nun der erste, dem dieser Rolex Grand Slam gelang: „Es ist absolut unglaublich, für mich ist ein Lebenstraum wahr geworden“, so der 29-Jährige Engländer nach seinen Sensationserfolg. Nach seinen Siegen bei den Major-Turnieren in Genf und Aachen hatte Brash sogar auf einen Start bei der Europameisterschaft verzichtet, um sein Pferd „Hello Sanctos“ für den Grand Slam Titel zu schonen.

    www.rolexgrandslam.com

    27.07.2015 - Neu: Die Aachen 2015-App

    Die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 werden von einer hochmodernen App begleitet. Ab sofort steht sie in den Stores zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Unter dem Namen „Aachen 2015“ steht die gemeinsam mit SAP entwickelte offizielle App im Play Store sowie im App Store bereit. So kann man sich via Smartphone schon vorab über alles rund um die Reit-EM informieren und die einzelnen Bereiche und Stadien kennenlernen. Hinzu kommen Reiterbiographien, ein Geländeplan, das aktuelle Programm, Starter, Ergebnislisten und vieles mehr. Für Spaß zwischendurch sorgt das Spiel „Karlis Hufeisen“. Und natürlich bietet sie viel aktuellen Service – neben Infos zur Anfahrt und zum Parken erleichtert sie die Orientierung auf dem Turniergelände.

    Pünktlich zum EM-Start wird es dann ein topaktuelles Update der Aachen2015-App geben. Dann steht auch das beliebte „Publikums-Richten“ für Dressur- und Voltigierprüfungen wieder zur Verfügung. Vielseitigkeits-Fans können sich auf eine besondere neue Perspektive für die Geländeprüfung freuen. Der Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. und SAP wagen in Zusammenarbeit mit NetAachen hierzu einen bislang einmaligen Pilot-Versuch: Daten aus der laufenden Geländeprüfung sollen direkt in Echtzeit angezeigt werden.

    Aachen2015-App bei iTunes

    Aachen2015-App im Google Play Store

    10.07.2015 - Präsentation Reining

    Rund einen Monat vor Beginn der FEI Europameisterschaften Aachen 2015 möchten wir Ihnen die Disziplin „Reining“ vorstellen. Und das, indem wir nicht nur drüber reden (machen wir zuerst), sondern diese Disziplin des Westernreitens auch vorführen.
    Der Termin ist öffentlich, folglich würden wir uns freuen, wenn Sie auch Ihre Leser, Hörer und Zuschauer darauf hinweisen – sie sind herzlich willkommen!

    PK und kommentierte Präsentation „Reining“

    Wann? Donnerstag, 16. Juli 2015, 10 Uhr

    Wo? Trainingsplatz neben dem Deutsche Bank Stadion
    Aachen, Reitturniergelände Soers

    Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

    • Nico Hörmann, Bundestrainer
    • Stephan Rohde, deutscher Reiner, nominiert für Aachen 2015
    • Johannes Orgeldinger, Mitglied des Organisations-Teams
    • Frank Kemperman, Turnierleiter und Vorstandsvorsitzender Aachen-Laurensberger Rennverein e.V.

     

    Geparkt werden kann auf Areal A an der Albert-Servais-Allee.

    03.07.2015 - Offener Brief

    Herrn Lutz Marmor, Vorsitzender der ARD und

    Herrn Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF

     

    Sehr geehrter Herr Marmor,

    sehr geehrter Herr Dr. Bellut,
    heute schreibe ich Ihnen als TV-Zuschauer, als Sportinteressierter und jemand, der auch von Berufs wegen u.a. mit Sport zu tun hat.

    Das IOC hat entschieden, bei der Vergabe der TV-Rechte die langjährigen Partner ARD und ZDF außen vor zu lassen. Ich bin ein Freund des Wettbwerbs, doch müssen die abschließenden Entscheidungen immer die Gesamtsituation berücksichtigen. Denn die Olympiaübertragungen durch ARD und ZDF haben in der Vergangenheit stets nicht einfach nur den Sport abgebildet. Sie haben über Hintergründe informiert, Dinge eingeordnet und tiefe Einblicke in verschiedenste Themen gewährt. Sie haben insbesondere die deutschen Athleten begleitet und eine individuelle Berichterstattung garantiert. Auch haben Sie die Leistung der Sportler, überhaupt bei Olympischen Spielen dabei zu sein, gewürdigt. Darüber hinaus konnten sich durch Ihre Berichterstattung viele Sportarten, die außerhalb der Spiele ohne TV-Präsenz sind, einem breiten Publikum präsentieren.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob diese Qualität und Vielfalt der Berichterstattung von Olympischen Spielen nach der Entscheidung des IOC auch zukünftig noch gegeben sein wird. Ich habe große Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung.

    Neben den genannten Gründen hat das IOC weitere Dinge außer Acht gelassen, die ich aus meiner beruflichen Sicht bewerten kann. Natürlich ist es nicht meine Aufgabe – und ich möchte es mir auch nicht anmaßen – ökonomische Entscheidungen des IOC zu kommentieren. Sehr gut kann ich hingegen beurteilen, wie die intensive Zusammenarbeit mit Ihren Häusern den Sport in der Vergangenheit auch weiterentwickelt hat. Mit großem Engagement haben sich Ihre Mitarbeiter bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen eingebracht, um die Sportarten in all ihren Facetten bestmöglich zu transportieren.

    So können zum Beispiel auch wir in Aachen als Veranstalter des traditionsreichen jährlichen CHIO auf eine langjährige und überaus erfolgreiche Zusammenarbeit zurückschauen. Intensiv haben wir uns mit Ihren Mitarbeitern ausgetauscht. So sind neue Prüfungsformen und Übertragungsideen entwickelt worden, der CHIO Aachen wurde auch dank ARD und ZDF zu einer Sportgroßveranstaltung von internationalem Renommee. Sicherlich werden auch zukünftige CHIOs sowie natürlich insbesondere die anstehenden Europameisterschaften vom 11. bis zum 23. August mit Hilfe von ARD und ZDF zu einem großen – auch medialen – Erfolg werden.

     

    Herzlich grüßt Sie

    Michael Mronz

    01.06.2015 - Interview mit Frank Kemperman

    Irgendwie war es dann doch wie immer. Das Stadion voll, die Stimmung fantastisch und beim Abschied der Nationen wurden die weißen Taschentücher geschwenkt. Was beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 dann doch ein kleines bisschen anders war, davon erzählt der Turnierleiter und Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V., Frank Kemperman, im Interview.

     

    Frage: Drei Tage Weltfest des Pferdesports statt 10 Tage CHIO Aachen – wie war`s?

    Frank Kemperman: Ganz klar: Wer nicht hier war, hat etwas verpasst. Was für ein grandioses Finale gestern vor nahezu ausverkauftem Haus, was für eine Stimmung, so eine Atmosphäre kann nur dieses grandiose Aachener Publikum schaffen. Ich kann nur den Sieger im gestrigen Rolex Grand Prix, Scott Brash zitieren: „Aus tiefstem Herzen – Ihr seid das beste Publikum der Welt.“ Ein großes Dankeschön an die Besucher, sie haben auch aus diesem verkürzten Format wieder etwas Außergewöhnliches gemacht.

    Frage: Wieviele waren denn hier?

    Kemperman: Wir haben 86.500 Zuschauer auf der Anlage gehabt, das ist ein prima Ergebnis. Am Freitag hätten es bei freiem Eintritt auch ein paar mehr sein dürfen – trotz des nasskalten Wetters. Aber am Samstag war unsere Anlage zu 76 Prozent ausgelastet, am Sonntag waren es sogar 90 Prozent. Das Hauptstadion war beim Rolex Grand Prix nahezu ausverkauft, die Stimmung der Besucher war prächtig. Und ganz wichtig: Rund 30 Prozent der Besucher waren zum ersten Mal hier.

    Frage: Das dürfte auch an dem außergewöhnlichen Konzept gelegen haben…

    Kemperman: Die Idee, den Spitzensport auf Spitzenköche treffen zu lassen, ist super angekommen. Die Menschen waren begeistert. Ich glaube, Johann Lafer hat mehr Zeit damit verbracht Autogramme zu schreiben und für Fotos zu posieren, als zu kochen. Aber das ist ja auch die Idee gewesen: Spitzenköche zum Anfassen, ich glaube, alle die hier gekocht haben, hatten genausoviel Spaß wie die Besucher.

    Frage: Was war denn Ihr persönliches Highlight? Vielleicht die Hummerwurst von Aachens Sternekoch Christof Lang?

    Kemperman: Die war klasse. Ich gebe ja zu, dass ich mich durch alle Stände gefuttert habe, und es hat überall ausgezeichnet geschmeckt. Kulinarisch habe ich ein echtes Problem damit, ein Gericht hervorzuheben. Atmosphärisch war es für mich aber der Abschied der Nationen. Wenn wir mit den Taschentüchern winken, dann ist das ein nicht zu beschreibendes Gefühl. Das versteht auch nur, wer dabei ist.

    Frage: Normalerweise haben Sie nach dem Winke-Winke ein Jahr Pause…

    Kemperman: Was ist schon normal in diesem Jahr? In zehn Wochen beginnt hier mit den FEI Europameisterschaften eine der größten und mit Sicherheit auch stimmungsvollsten Pferdesportveranstaltungen aller Zeiten. Ich freue mich riesig darauf.

    Frage: Wie sieht es denn mit den Vorbereitungen aus, was ist noch zu tun?

    Kemperman: Wir werden uns nicht langweilen in den kommenden Wochen. In allen Bereichen ist viel zu tun, egal ob Sport, Verwaltung, Protokoll, Medien, Kartenverkauf oder Marketing. Um Ihnen nur einige Beispiele zu nennen: Die Zeltstadt wird ganz anders aussehen, statt jetzt 115 Aussteller werden es bei der EM 220 sein mit rund 250 Zelten. Die Dressur wird bei der EM im Hauptstadion ausgerichtet, das Deutsche Bank Stadion bekommt ein Dach, um hier Reining und Voltigieren organisieren zu können. Dann bauen wir ein Dach über den Sandplatz am Rande des Trainingsplatzes der Springreiter und außerdem haben wir ja die Vielseitigkeitsreiter am Start, auch wenn sie nicht Teil der EM sind.

    Frage: Was machen Sie am 24. August?

    Kemperman: Mit unserem gesamten Team darauf anstoßen, dass wir Europameisterschaften erlebt haben, die so wunderschön waren, dass wir sie nie vergessen werden.

    31.05.2015 - Brash Sieger im Rolex Grand Prix

    Riesenstimmung, Riesensport und ein Riesentriumph: Der britische Springreiter Scott Brash, die Nummer 1 der Weltrangliste, siegte mit seinem Erfolgspferd „Hello Sanctos“ im Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen, beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015. Drei fehlerfreie Runden und mit 48,04 Sekunden die schnellste Zeit im Stechen – das waren die Zutaten für den phänomenalen Sieg in einem packenden Finale.

    Für Brash war der Sieg in zweierlei Hinsicht Grund zur Freude: Denn mit seinem Sieg geht für ihn sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter weiter – denn wer die drei Major-Turniere in Aachen, im kanadischen Spruce Meadows und in Genf gewinnt, hat die Chance auf eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Im September steht in Calgary die letzte Herausforderung für den Springreiter aus Großbritannien an. Wenn er dort startet, hat er eine halbe Million Euro Preisgeld bereits sicher für zwei Major-Erfolge hintereinander.

    Vor knapp 40.000 Zuschauern hieß es am Sonntag im größten Springstadion der Welt bis zuletzt: Atem anhalten. Denn Brash startete als letzter Reiter im Stechen und machte erst in letzter Sekunde den Sieg im ersten Major-Turnier des Jahres perfekt. Er schien den Tipp von Parcoursdesigner Frank Rothenberger beherzigt zu haben. Dieser ließ vor dem Stechen verlauten: „Wer in diesem Stechen kein Gas gibt, der wäre besser zu Hause geblieben.“ Kein Problem für den 13-jährigen Wallach: Hello Sanctos ist bekannt für seine Schnelligkeit. Und das, obwohl sein 29-jähriger Reiter noch im letzten Jahr schmunzelnd das Fazit zog, dass Hello Sanctos Aachen nicht mag. Dieses Jahr schien sein Pferd wohl die Meinung geändert zu haben: „Ja, es ist verrückt. Hello Sanctos ist heute fantastisch gesprungen.“ Aber nicht nur von seinem Sieg ist Brash hin und weg: „Aus tiefstem Herzen sage ich, Aachen hat das beste Publikum der Welt.“
    Dass Freude und Leid, Jubel und Niederlage beim Rolex Grand Prix eng beieinander liegen, musste Daniel Deusser erfahren. Der 33-jährige deutsche Springreiter blieb als erster Reiter im Stechen fehlerfrei. Wenigstens für ein paar Minuten war der Traum vom Sieg zum Greifen nah. Dieser platzte jedoch, als Brash im Parcous auch das letzte Hindernis fehlerfrei übersprungen hatte. Mit seinem Schimmelwallach Cornet d’Amour gelangen Deusser wie Brash zwar ebenfalls drei Null-Fehler-Runden, die Zeit von 48,37 Sekunden reichte jedoch nur für Platz 2. Bereits im vergangenen Jahr erreichte Deusser das Stechen im Rolex Grand Prix. Dort büßte er dann allerdings vier Fehlerpunkte ein und erreichte den vierten Platz. „Mit den Runden war ich heute sehr glücklich, der zweite Platz ist ein tolles Ergebnis. Und wenn man sich vor Augen führt, was Scott in den letzten Monaten geleistet hat, welche Erfolge er gefeiert hat, da war mir fast schon klar, dass er am Ende schneller sein wird als ich“, sagte Deusser.
    Den dritten Rang erreichte der Franzose Simon Delestre mit Ran des Hayettes. Auch diesem Paar gelang das Kunststück, dass in allen drei Umläufen die Stangen liegen blieben. Mit 49,27 Sekunden reihte es sich gut eine Sekunde hinter dem zweitplatzierten Deusser ein. „Wir haben gegeben, was möglich war. Mit dem Resultat bin ich sehr glücklich“, so der 33-jährige Franzose.
    Beim Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen, gingen am Sonntagnachmittag vor fast ausverkauftem Haus im Rahmen des Weltfests des Pferdesports Aachen 2015 die 40 weltbesten Springreiter an den Start. 18 Teilnehmer qualifizierten sich für den 2. Umlauf, im anschließenden Stechen kämpften sieben Paare um den begehrten Titel in einer der schwierigsten Prüfungen der Welt.

    31.05.2015 - Deutsche Bank Preis

    Spannung beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015! Denn beim diesjährigen Deutsche Bank Preis gab es die eine oder andere Überraschung. Zwar startete die Schwedin Tinne Vilhelmson Silfvén als letzte Starterin in dem mit 150.000 Euro dotierten Großen Dressurpreis von Aachen, am Ende stand sie aber ganz vorne. 82,475 Punkte holte die 47-Jährige mit Don Auriello und verbesserte sich damit deutlich im Vergleich zum Vorjahr. 2014 absolvierte sie als Siebte den Deutsche Bank Preis. Dementsprechend groß war ihre Freude. Wir hatten eine gute Runde und mein Pferd war sehr entspannt. Das war glaube ich, das wichtigste, so die bescheidende Antwort der Siegern.

    Im gestrigen PHILIPS-Preis musste sich Silfvén noch Isabell Wert geschlagen geben. Beim Deutsche Bank Preis tauschten sie hingegen die Plätze. Das Erfolgsduo Werth und der 14-jährige Hannoveraner Don Johnson FRH rutschte in allerletzter Sekunde an die zweite Stelle (81,200). Damit verpasste die deutsche Ausnahme-Dressurreiterin die Chance, zum 11. Mal den renommierten Deutsche Bank Preis zu gewinnen. Zuletzt gelang ihr dies im Jahr 2008 mit Satchmo. Dennoch ist sie mit dem aktuellen Ergebnis nicht unglücklich: „Klar ist es schade, wenn man kurz vor Schluss den Sieg abgeben muss. Aber ich bin zufrieden. Don Johnson ist auf dem richtigen Weg und hat beim Weltfest des Pferdesports eine konstante Leistung gezeigt.“

    Für eine weitere Überraschung sorgte Sönke Rothenberger, mit 20 Jahren der Jüngste im 15 Starter umfassenden Teilnehmerfeld beim diesjährigen Deutsche Bank Preis. Nachdem der Newcomer und Aachen-Debütant bereits im gestrigen PHILIPS-Preis eine gute Leistung gezeigt hatte, reichte es nun auch für eine Platzierung in den oberen Rängen. 77,375 Punkte hieß es zum Schluss für ihn und seinen Rheinländer Wallach „Favourit“ – und damit: Platz drei. Ein Ergebnis, mit dem der junge Dressurreiter aus Bad Homburg, der auch als Springreiter erfolgreich unterwegs ist, nicht gerechnet hatte: „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass ich bei meinem ersten Start in Aachen so gut abschneide, dem hätte ich wahrscheinlich nicht geglaubt.“

    31.05.2015 - Mit Volldampf zum Sieg

    Die 10 besten Fahrer der Welt starten beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015. Dementsprechend spannend gestaltete sich der STAWAG-Preis am letzten Turniertag. Das Vierspänner-Hindernisfahren fand ausnahmsweise nicht im Fahrstadion, sondern vor der beeindruckenden Kulisse im Hauptstadion statt. 12 Hindernisse mussten die Gespanne absolvieren. Fehlerfrei und vor allem am schnellsten gelang dies dem Belgier Glenn Geerts mit seinem Gespann. In herausragender Form präsentierten sich auch die beiden niederländischen Fahrer Ijsbrand Chardon und Koos de Ronde. Chardon, zweiter der Weltrangliste, konnte zwar zum Schluss die schnellste Zeit vorweisen, rutschte aber aufgrund von 5 Strafpunkten an der Wassereinfahrt mit 152,35 Sekunden auf Rang 2. Ebenfalls 5 Strafpunkte musste de Ronde auf seinem Konto verbuchen, der mit 152,65 Sekunden dicht hinter Chardon den dritten Platz erreichte.

    Michael Brauchle musste sich als bester Deutscher und einer Zeit von 155,44 Sekunden mit Rang 5 zufriedengeben. Auch wenn es nicht für die ersten drei Plätze gereicht hat, die Prüfung im Hauptstadion hat ihn beeindruckt: „Die Atmosphäre hier im Hauptstadion ist fantastisch, das war eine ganz neue Erfahrung. Das Publikum in Aachen ist einfach klasse!“

     

    31.05.2015 - Preis der Bitburger Brauerei

    34 Starter, 22 Null-Fehler-Runden, ein strahlender Sieger: Der irische Springreiter Bertram Allen hatte beim mit 30.000 Euro dotierten „Preis der Bitburger Brauerei“ im Rahmen des Weltfests des Pferdesports Aachen 2015 die schnellste Zeit und setzte sich damit an die Spitze. Der gerade einmal 19-jährige Nachwuchsspringreiter absolvierte den 510 m langen Parcours mit 12 Hindernissen in schnellen 61,16 Sekunden. Er und sein elfjähriger Wallach Quiet Easy 4 starteten als letztes Paar und verwiesen damit kurz vor Schluss Mario Stevens aus Deutschland auf den zweiten Platz. „Ich habe mir nur am Anfang einige Paare angesehen, später nicht mehr. Allerdings hätte ich nicht gewusst, was ich noch hätte besser machen können. Daher habe ich auf die Schnelligkeit meines Pferdes gesetzt“, so Allen über seine Strategie. Quiet Easy 4 ist ein wahrer Allrounder: Er ist nicht nur ein ausgezeichnetes Springpferd, das auch Große Preise bestreitet, sondern zudem sehr schnell. Für Allen ist es der zweite Sieg beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015. Gestern Abend gewann er gemeinsam mit Boyd Exell die kombinierte Spring- und Fahrprüfung „Tank & Rast-Preis – Jump and Drive“.
    Mario Stevens, der am Freitag beim Auftakt-Springen, dem „Sparkassen-Youngsters-Cup“, ganz oben auf dem Siegertreppchen stand, musste sich nun mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Er sattelte seinen Oldenburger Wallach Baloubet und durchritt den Parcours fehlerfrei in 61,30 Sekunden. Rang drei geht an Pius Schwizer aus der Schweiz. Mit seiner französischen Stute Sibell du Gisors erreichte er in 62,49 Sekunden das Ziel.

    31.05.2015 - Versteigerung

    Deutsche Bank: Versteigerung beim Weltfest des Pferdesports bringt 72.000 Euro zugunsten des Therapeutischen Reitens.

    Mit einem außergewöhnlichen Abend und spannenden Gästen feierten die Deutsche Bank und der CHIO Aachen am Samstagabend ihre nunmehr 60jährige Partnerschaft. Einen ganz besonderen Sieger brachte dieser Abend beim Weltfest des Pferdesports hervor: Das Therapeutische Reiten.

    Denn während des Abends wurde ein Fohlen vom Gestüt Lewitz von Paul Schockemöhle versteigert. Das „…und zum Dritten!“ von Auktionator Volker Raulff erklang bei 34.000 Euro, ein Bild des berühmten Künstlers Klaus Philipp wechselte für 14.000 Euro den Besitzer. Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender der Deutsche Bank AG, packte auf die Gesamtsumme noch einmal 50 Prozent, sodass letztlich 72.000 Euro zugunsten des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten erzielt wurden.

    31.05.2015 - Neue Reitsport-Akademie

    Deutsche Bank intensiviert Förderung von Nachwuchsreitern zum 60jährigen Bestehen ihrer Partnerschaft mit dem CHIO Aachen

    Die Deutsche Bank baut anlässlich ihrer 60-jährigen Partnerschaft mit dem CHIO-Reitturnier in Aachen ihr Engagement für den Reitsport aus und ruft die Initiative Deutsche Bank Reitsport-Akademie ins Leben. Die Initiative verfolgt das Ziel, den sportlichen Erfolg und die berufliche Zukunft des olympischen Reiter-Nachwuchses in Deutschland zu fördern.

    Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: „Die Deutsche Bank fördert seit langem speziell das Dressur-Reiten, das wie keine andere sportliche Disziplin für Partnerschaft und Präzision steht. Mit der Initiative Deutsche Bank Reitsport-Akademie wollen wir dazu beitragen, die weltweite Spitzenposition deutscher Reiterinnen und Reiter zu verteidigen. Um Spitzensport auf höchstem Niveau zu ermöglichen, ist die Förderung junger Nachwuchstalente ein wichtiger Baustein.“

    Die Deutsche Bank unterstützt jedes Jahr zehn Nachwuchstalente im Reitsport. Neben einer finanziellen Förderung nehmen die Stipendiaten an ausgewählten Turnieren in Deutschland teil und werden von Mentoren der Deutschen Bank betreut, die sie bei ihrer weiteren beruflichen Ausbildung unterstützen. Als besondere Auszeichnung nimmt die oder der jeweils Beste eines Jahrgangs am CHIO in Aachen teil, einem der weltweit renommiertesten Reitturniere. Die Akademie steht unter der sportlichen Leitung der Bundestrainerin Monica Theodorescu und soll bereits dieses Jahr die ersten Stipendiaten nominieren.

    Die Deutsche Bank ist eines der engagiertesten Unternehmen in der Sportförderung in Deutschland. Seit 2001 ist die Bank Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Als Nationaler Förderer hilft sie talentierten Athleten dabei, Sport und Ausbildung besser zu verbinden.

    2012 hat die Deutsche Bank ihr Engagement intensiviert und das „Deutsche Bank Sport-Stipendium“ ins Leben gerufen. Damit übernimmt die Deutsche Bank exklusiv die monatlichen Zuschüsse für Sporthilfe-geförderte Athleten, die parallel ein Studium absolvieren und hat gleichzeitig die Förderung für studierende Athleten verdoppelt. Aktuell unterstützt die Bank 400 Athleten mit 400 Euro im Monat. Dieses Jahr begeht die Deutsche Bank ihr 60-jähriges Jubiläum mit dem CHIO Aachen. Seit 1955 unterstützt die Bank das Turnier.

    30.05.2015 - Irisch-australischer Sieg

    Stimmung ist garantiert, wenn der Tank and Rast-Preis – Jump and Drive im Hauptstadion angekündigt wird. Bei der kombinierten Spring- und Fahrprüfung wurden am späten Samstagnachmittag 10 Fahrer und 10 Reiter in den Parcours geschickt, wobei je ein Fahrer und ein Reiter ein Team bildeten.
    Und eigentlich war kein anderes Ergebnis zu erwarten: Bertram Allen und Boyd Exell haben den Tank & Rast-Preis beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 gewonnen. Sie blieben fehlerfrei und waren sehr schnell unterwegs. Für Allen war es die erste Teilnahme an diesem spektakulären Wettbewerb: „Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, die Stimmung im Stadion war riesig“, freut sich der gerade einmal 19-jährige Springreiter. In der Jump & Drive Prüfung setzte sich das irisch-australische Gespann mit einer Zeit von 142,27 Sekunden durch.
    Mit deutlichem Abstand erreichte das deutsche Gespann Marcel Marschall/Michael Brauchle in einer Zeit von 148,20 Sekunden den zweiten Rang. Platz drei (148,58) ging an den Deutschen Felix Haßmann und den Niederländer Koos de Ronde. Je ein Fahrer und ein Springreiter waren gemeinsam in den Parcours gegangen, wobei der Reiter seinen Kurs jeweils zuerst überwand und dann zum Fahrer auf die Kutsche stieg, um den Rest des Weges in Kombination zu absolvieren. Die Stimmung in der Soers – untermalt vom frenetischen Jubel der Zuschauer – bewies einmal mehr, dass der extravagante Wettbewerb mittlerweile zum Publikumsmagneten avanciert ist.

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    30.05.2015 - Isabell Werth gewinnt

    Gelungener Auftakt für Isabell Werth beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015: Die deutsche Dressurreiterin gewann mit dem 14-jährigen Hannoveraner Don Johnson FRH den „PHILIPS-Preis“. Im Deutsche Bank Stadion setzte sich die 45-Jährige mit 76,300 Prozent souverän an die Spitze. Die schwedische Dressurreiterin Tinne Vilhelmson Silfvén ritt mit Don Auriello zu 75,920 Prozent, dicht gefolgt auf dem dritten Platz von Steffen Peters (USA). Für ihn und sein Pferd Legolas 92 hieß es zum Schluss: 75,780 Prozent.

    Werth hatte zunächst Bedenken, mit Don Johnson FRH beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 zu starten. „Das ist das dritte Turnier innerhalb kürzester Zeit. Andererseits braucht er diese Herausforderung, damit er lernt, eine konstante Leistung zu zeigen.“ Daher ist die routinierte deutsche Dressurreiterin beim PHILIPS-Preis mit „Johnny“ – wie sie ihr Pferd liebevoll nennt – auch kein Risiko geritten. „Wir haben eine solide Leistung gezeigt. Piaffe und Passage waren sehr gut. Und schließlich hat es für einen Sieg gereicht“, freut sich Werth, die morgen ebenfalls mit Don Johnson FRH beim Deutsche Bank Preis ins Dressurviereck einreiten wird.

    30.05.2015 - Will gewinnt Winning Round

    Großes Finale am Samstagnachmittag beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015: Die Winning Round der Springreiter blieb spannend bis zum Schluss. Am Ende trennten den Sieger und den Zweitplatzierten wenige Millisekunden. 39 Starter eroberten bei der mit 60.000 Euro dotierten Hauptprüfung am Samstags das Hauptstadion, 11 von ihnen – darunter allein fünf deutsche Reiter – schafften dank eines Null-Fehler-Ritts den Einzug in die Siegerrunde. Sie lieferten sich einen packenden Wettbewerb. Denn erst der letzte Reiter, David Will aus Deutschland, machte die Top 3 perfekt: Mit einer fehlerfreien Runde und sehr schnellen 45,61 Sekunden ritt er mit seiner Fuchsstute Mic Mac du Tillard an die Spitze. Damit machte er dem Iren Denis Lynch, der kurz zuvor ebenfalls eine perfekte Runde hingelegt hatte, den Sieg streitig. Für Lynch im Sattel seines Hengstes All Star 5 reichte es jedoch mit 46,75 Sekunden noch für Platz 2. Der dritte Rang ging ebenfalls an Deutschland: Denis Nielsen, der im vergangenen Jahr das erste Mal in Aachen startete, sicherte sich diesen in 47,43 Sekunden mit dem 9-jährigen Schimmelhengst Cashmoaker.

    Wirklich gerechnet hat Will nicht mit einem Sieg: „Der Parcours war, wie es in Aachen zu erwarten ist, sehr anspruchsvoll. Da Mic Mac du Tillard ein sehr schnelles Pferd ist, habe ich sie zu Beginn etwas bremsen müssen, damit ich die Kontrolle behalte“, so Will. Für den 27-Jährigen ist es der dritte Start in Aachen, dieses Jahr hat es für einen Sieg gereicht. Morgen wird der Pfungstädter erneut in den Sattel steigen. Beim Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen, wird er allerdings mit Colorit an den Start gehen. Und wie schätzt er dann seine Siegeschancen ein? „Naja, wir werden sehen“, schmunzelt er, „aber ich denke, dass Kent Farrington sehr stark sein wird.“

    30.05.2015 - Kutschen begeistern in Aachen

    Der "Concours d`Elégance", der   prächtige Kutschen-Korso, wurde am Samstagmittag und -nachmittag zu einem großen Triumphzug durch die Straßen der Stadt. Am Markt wurden die 21 historischen Gespanne von Oberbürgermeister Marcel Philipp, ALRV-Vizepräsident Baron Wolf von Buchholtz und Hunderten Zuschauern begrüßt. Der Schweizer Historiker und Kutschenexperte Andres Furger und der Aachener Stadtsprecher Bernd Büttgens führten gut gelaunt durch das rund zweistündige Programm.

    Damit servierte das Weltfest des Pferdesports, das am Wochenende in der Aachener Soers veranstaltet wird, auch schon einen perfekten Vorgeschmack auf die Reit-EM im August. Der Oberbürgermeister freute sich über diesen außergewöhnlichen Programmpunkt im Herzen der Kaiserstadt: „Das ist fraglos eine Attraktion, die historischen Kutschen beim Concours d’Elegance auf dem Marktplatz erleben zu können. Das zeigt die enge Verbundenheit zu unserem Reitturnier." Baron von Buchholtz stellte die enge Kooperation zwischen Stadt und ALRV als „weltweit einmalig“ heraus.

    Alle Gespanne, die über das Kopfsteinpflaster rollten, sind über 100, manche über 200 Jahre alt. Die  Zuschauer schwärmten und beklatschten das herrliche Bild. Zumal die Fahrer der Gespanne und ihre Gesellschaften auch noch im Stile der damaligen Zeit gekleidet waren. Möglich gemacht hat diese Zeitreise auf Rädern Siegward Tesch. Er ist nicht nur langjähriger Partner des CHIO Aachen, sondern auch selbst als Fahrer unterwegs – früher auf Turnieren, mittlerweile ausschließlich als Traditionsfahrer. Er sammelt die historischen Wagen und hat sie in einem Kutschenmuseum, der „Kutschenremise“ in Wiehl im Oberbergischen Land, auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Noch bis Sonntag hat dieses Museum eine äußerst sehens- und besuchenswerte Außenstation in der Soers eröffnet.

    30.05.2015 - "Sparkassen-Youngsters-Cup“

    Erneut ein deutscher Sieg beim Weltfest des Pferdesports: Gestern gewann Mario Stevens die Qualifikationsprüfung des „Sparkassen-Youngsters-Cup“. Beim heutigen Finale gelang dieses Kunststück Christian Ahlmann, der gestern noch Platz drei erreicht hatte. Insgesamt 36 Paare waren in der Prüfung für sieben- und achtjährige Pferde angetreten. Parcousdesigner Frank Rothenberger erhöhte den Schwierigkeitsgrad im Finale noch ein bisschen. Der Parcours wurde auf 520 m verlängert, mit 12 Hindernissen musste ein Hindernis mehr übersprungen werden und die maximale Hindernishöhe erhöhte sich von 1,40 m auf 1,45 m. 16 Paare absolvierten den Parcours mit null Fehlern und erreichten das Stechen. Dort setzte sich zunächst der Ire Bertram Ellen mit seinem Zangersheide-Hengst Cheese W Z wie schon im ersten Umlauf direkt an die Spitze. Seine Zeit konnte bis zum Schluss kaum ein anderer Reiter knacken. Dann kam Christian Ahlmann. Als vorletzter Reiter schlug er den 19-jährigen Iren mit einer neuen Bestzeit von 40,23 Sekunden. „Der Parcours war sehr anspruchsvoll, aber fair gebaut für junge Pferde“, sagt Ahlmann. Sein Nachwuchspferd „Casuality Z“ ist kein unbeschriebenes Blatt: Im vergangenen Jahr wurden Ahlmann und der Schimmelhengst bei der Weltmeisterschaft der Jungen Springpferde im belgischen Lanaken in der Kategorie „7-jährige Pferde“ Vize-Weltmeister. „Casuality Z ist ein sehr geschicktes, ehrgeiziges und schnelles Pferd, das immer mitdenkt. Er hat viel Potenzial“, so Almann. Platz drei beim „Sparkassen-Youngsters-Cup“ ging mit einer Zeit von 40,62 Sekunden an den brasilianischen Springreiter Marlon Módolo Zanotelli, der sein Nachwuchspferd „Icarus“ für diese Prüfung gesattelt hatte.

    30.05.2015 - Patrice Delaveau gewinnt

    Der französische Springreiter Patrice Delaveau hat den „Preis der Soers“, gewonnen. Er konnte sich im Sattel von Holsteiner Hengst Lacrimoso 3 HDC gegen 45 weitere Springreiter durchsetzen, die bei dieser Fehler/Zeit-Springprüfung antraten. Nicht nur ein fehlerfreier Ritt durch den 520 Meter langen Parcours bescherte ihm den Sieg, sondern auch eine sehr schnelle Zeit von 71,15 Sekunden. „Damit habe ich gar nicht gerechnet“, gesteht der 50-Jährige, „Lacrimoso war lange verletzt, erst letzte Woche haben wir wieder angefangen, in einem 1,30-Parcours zu trainieren.“ Da Lacrimoso ein Kandidat für die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 ist, war Delaveaus Ziel, ihn lediglich an die Aachen-Atmosphäre zu gewöhnen. „Lacrimoso ist ein vorsichtiges Pferd, daher wollte ich den Parcours einfach nur schnell absolvieren, damit er nicht abgelenkt wird“, schmunzelt der 12. der Weltrangliste.

    Lange führte die gerade einmal 21-jährige Aachen-Debütantin Laura Klaphake. Kurz vor Schluss mussten sie und der achtjährige Hannoveraner Hengst Cinsey von der Station Schockemöhle den ersten Platz abgeben und landeten mit einem Null-Fehler-Ritt und 74,45 Sekunden auf Rang 2. „Cinsey reite ich erst seit eineinhalb Jahren, der zweite Platz ist für uns ein toller Erfolg“, so Klaphake, die von ihrem Vater in Mühlen trainiert wird. Ebenfalls null Fehler konnte der Drittplatzierte spanische Springreiter Eduardo Alvarez Aznar vorweisen. Er benötigte 76,95 Sekunden, um alle 12 Hindernisse zu überqueren.

    30.05.2015 - „Pferd und Sinfonie“ 2015

    Als der letzte Ton der bekannten Melodie „Ode an die Freude“ aus Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie am späten Freitagabend verklungen war, gab es lauten Applaus im ausverkauften Deutsche Bank Stadion. Denn „Pferd und Sinfonie“ ist außergewöhnlich: Zur Live-Musik des Sinfonieorchesters Aachen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kazem Abdullah begeisterte ein spektakuläres Showprogramm die 6300 Besucher.

    Monica Theodorescu, inzwischen Bundestrainerin der deutschen Dressur-Equipe, strahlte unten in der stimmungsvollen Arena über das ganze Gesicht. Bei der beliebten Veranstaltung zeigten sie und ihr ehemaliges Erfolgspferd „Whisper“, dass sie nichts verlernt haben. 2012 startete Theodorescu mit dem mittlerweile 17-jährigen „Whisper“ das letzte Mal in Aachen, bevor er in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für die 12. Auflage von „Pferd und Sinfonie“ zeigte sich das Paar noch einmal in Bestform und ließ die eine oder andere Erinnerung aufleben.

    Mit dem ehemaligen Erfolgsduo endete die „Reise durch Europa“, das Motto, welches sich „Pferd und Sinfonie“ in diesem Jahr als Vorgeschmack auf die FEI Europameisterschaften im August auf die Fahnen geschrieben hat. Über kulturelle Vielfalt konnten sich die Zuschauer im flutlichterstrahlten Deutsche Bank Stadion nicht beklagen. Im Gegenteil: Ob Belgien, Italien, Island, Russland oder Spanien, ob Deutschland, Niederlande, Frankreich, Österreich oder Großbritannien. Die fantasievoll arrangierten Showacts luden ein zu einer Reise in alle Himmelsrichtungen. Begleitet wurden die stimmungsvollen Bilder von den wunderschönen Klängen des Sinfonieorchesters Aachen unter der Leitung von Kazem Abdullah, dem Generalmusikdirektor des Theaters Aachen. Dieser tauschte sogar kurzerhand seinen Taktstock gegen die Klarinette. Mit Bravour! Während er den 2. Satz aus Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert zum Besten gab, präsentierten sich im Dressurviereck die „freundlichen Blonden“, fünf Haflinger des Haflingergestüts Kiefferhof. Es war jedoch ein anderer Vierbeiner, der die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberte: Ein kleiner Löwe. Naja, um genau zu sein: Ein Pony, das als Tiger verkleidet war und gemeinsam mit der Akrobatin Mélie Philippot – ganz handzahm – seine Kunststücke präsentierte. Überhaupt schien die Welt manchmal auf dem Kopf zu stehen, denn kurz vorher rollte zum Triumphmarsch aus Guiseppe Verdis „Aida“ ein prächtiger Streitwagen ein. Statt temperamentvoller Rösser hatte er jedoch vier gemütliche Esel angespannt. Ganz große Oper! Einen Drehwurm lösten die belgischen „Kurkentrekker“ (Korkenzieher) aus, die mit sage und schreibe 50 Reitern zum Chartbreaker „Alors en Danse“ ihre Kreise durch den Sand zogen und zu tanzen schienen. Beeindruckend war auch eine andere Tanz-Performance: „Unter dem Motto „Ballett meets Dressage“ entführten 13 Tänzerinnen der Ballettschule Natalie Jungschlaeger und Reiterin Andrea Schmitz in die magische Welt von Peter Tschaikowskys „Schwanensee“. „Viva España“ hieß es danach: Die hohe Kunst des spanischen Reitens wurde von dem feurigen Tanz einer Flamencotänzerin begleitet. Die Showtanzgruppe „Chili B’s“ verwandelte mit dem berühmten französischen „Cancan“ das Stadion hingegen in eine Cabaret-Bühne. Aber nicht nur verschiedene Tänze sorgten für einen stimmungsvollen Abend, auch Pferderassen jeglicher couleur: Die niedlichen Islandpferde von den „Islandfreunden Wäller Wind e. V.“, 16 kraftvolle Friesen, welche von der Ostsee-Quadrille präsentiert wurden, sowie die eleganten Warm- und Kaltblüter des Nordrhein-Westfälischen Landgestüts, die mit und ohne Gespann eine ihrer berühmtesten Quadrillen zeigte. Die Symbiose von maßgeschneiderter Perfektion und atemberaubender Akrobatik zeigte eine besondere Formation, die erstmalig gemeinsam auftrat: Das Team Köln, Sieger des Nationenpreises Aachen 2014 im Voltigieren, sowie das Team Neuss, der amtierende Voltigier-Weltmeister, präsentierten zu den Coldplay-Hits „The Scientist“ und „Viva la Vida“ eine einzigartige Voltigier-Show. Die Pop-Hits ertönten erstmalig als „Klassik“-Variante, gesungen von Bariton Hrólfur Saemundsson.

    Ein Teil der Einnahmen kommt auch dieses Jahr UNICEF sowie dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V. aus Aachen zugute. Jeweils 7.500 Euro konnte ALRV-Präsident Carl Meulenbergh an beide Hilfsorganisationen überreichen. Die Spendensumme kommt Erdbebenopfern in Nepal zugute.

    29.05.2015 - Deutscher Dreifach-Sieg

    Die Wettbewerbe beim Weltfest des Pferdesports sind eröffnet. Den Auftakt machte der zur Youngsters-Tour gehörende „Sparkassen-Youngsters-Cup“ der Springreiter am Freitagnachmittag. Der 32-jährige Mario Stevens aus Deutschland blieb mit seinem Nachwuchspferd Fairmont E nicht nur fehlerfrei, sondern bewältigte den 490 m langen Parcours, den Parcoursbauer Frank Rothenberger mit 11 Hindernissen bestückt hatte, ebenfalls in der schnellsten Zeit. Mit 62,92 Sekunden war das Paar mit Abstand das Schnellste. Keine Frage: Wer eine schnelle Zeit hatte, war gut beraten. Denn insgesamt 21 Springreiter von 37 Startern legten eine Nullrunde hin. Platz zwei und drei gingen ebenfalls nach Deutschland: Felix Haßmann, der mit  der Westfalen-Stute Horse Gym´s Balance den Parcours in 65,56 Sekunden abritt, dicht gefolgt von Christian Ahlmann, Gewinner des Rolex Grand Prix 2014, mit dem Hengst Casuality Z. Dem 40-Jährigen gelang ein Null-Fehler-Ritt in 66,07 Sekunden.

    Beim Sparkassen-Youngsters-Cup dürfen ausschließlich 7- und 8-jährige Pferde starten. Jeder teilnehmende Reiter darf dafür ein Pferd mit nach Aachen bringen. Beim anschließenden freiwilligen Trainingsspringen hatten auch alle anderen Pferde mit ihren Reitern die Möglichkeit, jeweils 90 Sekunden lang den „Heiligen Rasen“ zu testen. Denn am Wochenende stehen weitere Springprüfungen auf dem Programm. So findet am morgigen Samstag neben weiteren Springprüfungen auch das Finale des „Sparkassen-Youngsters-Cup“ statt. Im Deutsche Bank Stadion starten derweil die ersten Dressurprüfungen, die am Sonntag mit dem Deutsche Bank Preis ihren krönenden Abschluss finden. Den Schlusspunkt setzt am Sonntag der Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen, im Hauptstadion.

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    28.05.2015 - „Aachen Gourmet“ eröffnet

    Fantastisches Essen in außergewöhnlicher Atmosphäre. Im 40.000 Zuschauer fassenden Hauptstadion auf dem Aachener Reitturniergelände wurden am Donnerstagabend beim „Aachen Gourmet Dinner“ 120 Gäste bekocht – von Spitzenköchen.

    Auch Reiner Calmund war gekommen, die Fecht-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin Britta Heidemann war da, ebenso ihre nicht minder erfolgreiche Kollegin aus dem Dressurreiten, Nadine Capellmann. Und die Köche waren ohnehin da: Johann Lafer, Koch-Weltmeisterin Léa Linster aus Luxemburg, der mit drei Michelin-Sternen dekorierte Dieter Müller sowie Christof Lang, Rainer Hensen, die Köche von Otto Gourmet und die Molekularköche vom „De Leuf“ aus den Niederlanden.

    Zuvor wurde „Aachen Gourmet“ eröffnet – die Gourmetmeile mit Spitzenköchen ist während des gesamten Weltfests des Pferdesports (29. bis 31. Mai) geöffnet, die Köche kochen live. Natürlich gab es bei der Eröffnung Sterneköche und Stars zum Anfassen. Nicht nur der bekannte Fernseh-Koch Johann Lafer präsentierte sich in Gesprächen mit den Besuchern gut gelaunt, bevor er hinter dem Kochtopf verschwand. Auch die Spitzenköche Rainer Hensen (Burgstuben Residenz in Heinsberg), Lokalmatador Christof Lang (La Bécasse in Aachen), Wolfgang Otto von Otto Gourmet sowie Sandra van de Bunt vom niederländischen Restaurant „De Leuf“ sowie Luxemburgs Starköchin Léa Linster und Dieter Müller, der von Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet wurde, sind auf dem traditionsreichen Turniergelände mit dabei.

    Reiner Calmund, der Aachen Gourmet-Botschafter, war am Donnerstagabend ebenfalls mit von der Partie und erzählte gemeinsam mit Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, wie die Idee zu diesem internationalen Gourmet-Festival, bei dem Spitzenküche auf Spitzenreitsport trifft, entstanden ist – beim Frühstück. Essen liebt er: „Wenn ich jetzt anfange, meine Lieblingsgerichte aufzuzählen, stehen wir am Montag noch hier.“ Musste er auch nicht: Denn er besuchte mit weiteren 120 Gästen das Aachen Gourmet Dinner, bei dem im exklusiven Rahmen ein einzigartiges 5-Gänge-Menü der Spitzenköche serviert wurde.

    Das Aachen Gourmet Dinner punktete mit einem Amuse Gueule, Gänseleber mit Rhabarber, Aal und Himbeercrumble, einer Bouillabaisse, einem Morgan Ranch Brisket sowie einem Überraschungs-Dessert. Weitere Köstlichkeiten gibt es in den nächsten Tagen auf dem Turniergelände. Von Freitag bis einschließlich Sonntag besteht noch die Möglichkeit, die Gourmetmeile beim Weltfest des Pferdesports zu besuchen. Am Freitag ist der Eintritt auf das Turniergelände frei, Freitag gibt es auch bereits die Top-Reiter im Parcours zu erleben. Samstag und Sonntag wird eine Eintrittskarte zum Weltfest des Pferdesports benötigt, nach Ende des Sportprogramms am Samstagabend ist der Eintritt zu „Aachen Gourmet“ erneut kostenlos. Jeder Koch erhält seine eigene Präsentationsplattform, auf der er mit seinem Team live seine Kochkünste vor Publikum präsentiert. „Aachen Gourmet“ ist aber nicht nur ein Augenschmaus. Besucher können exklusive Probierhäppchen – von der Vorspeise über das Hauptgericht bis zum Dessert – zu erschwinglichen Preisen kosten.

    O-Töne
    Léa Linster:
    „Die Menschen nehmen ‚Aachen Gourmet‘ sehr gut an. Die Nähe zu den Besuchern finde ich hier so toll, die ganze Atmosphäre. Denn wo gegessen wird, da ist Herzlichkeit. Am Sonntag werde ich meine Madeleines an der Gourmetmeile zubereiten. Allein der Duft wird dann schon verführerisch sein…“
    Christof Lang:
    „Das Aachen Gourmet Dinner ist ganz großes Kino. Hier im Stadion zu stehen, auf dem Rasen, dem Heiligsten überhaupt – das ist auch für mich als Aachener etwas Besonderes. Ich finde die Idee, die hinter ‚Aachen Gourmet‘ steckt, klasse. Denn gutes Essen und Sport gehören zusammen.“
    Dieter Müller:
    „Für mich ist es großartig, hier in Aachen beim Weltfest des Pferdesports zu sein. Bisher habe ich Pferdesport nur im Fernsehen verfolgt – das allerdings mit viel Begeisterung. Die Gourmetmeile macht im wahrsten Sinne des Wortes Hunger und ich freue mich darauf, hier viele liebe Kollegen wiederzutreffen und ein tolles Publikum kennenzulernen. Da ich selbst sehr sportinteressiert bin, hoffe ich natürlich, dass ich ein bisschen Sport live miterleben kann.“
    Wolfgang Otto (Otto Gourmet):
    „Das Aachen Gourmet Dinner finde ich klasse: Nette Leute, guter Champagner, schönes Ambiente! Die Aachener sind sehr offen und kulinarisch interessiert. Daher passt ‚Aachen Gourmet´ perfekt zum Weltfest des Pferdesports. Für uns ist es eine Ehrensache, dabei zu sein, und die Besucher mit unseren Spezialitäten zu verwöhnen.“
    Reiner Calmund:
    „Hier in Aachen reiten die Besten und jetzt kochen hier auch die Besten. Super, dass zur Premiere von Aachen Gourmet und dem Dinner heute Abend so viele gekommen sind. Die Idee zu Aachen Gourmet hatten Michael [Mronz] und ich gemeinsam, als wir mal zum Frühstück zusammen gesessen haben. Und ausnahmsweise höre ich jetzt mal auf zu quatschen, denn die Spitzenköche wollen servieren – und da verstehen sie keinen Spaß.“

    28.05.2015 - Kevin Staut im Interview

    Kevin Staut gehört schon seit Jahren zu den besten Springreitern der Welt. Ein großer Triumph fehlt der aktuellen Nummer 9 der Weltrangliste jedoch noch auf seiner langen Erfolgsliste: der Sieg im Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen. Im Interview verrät der Franzose, was er sich für das Weltfest des Pferdesports vorgenommen hat, und warum er in diesem Jahr nicht nur beim Reiten, sondern auch beim Essen Herausforderungen annehmen wird.

    Nur noch wenige Tage bis zum Weltfest des Pferdesports. Aufgeregt?
    Kevin Staut: Ja, sehr sogar! Aachen ist immer ein fantastisches Turnier, und in diesem Jahr ist es eine ganz besondere Herausforderung, weil es nur drei Tage läuft. Normalerweise haben wir fast eine Woche Zeit, um unsere Pferde an die beeindruckende Atmosphäre und das riesige Stadion zu gewöhnen. Diesmal reisen wir freitags an und sonntags ist dann schon der Rolex Grand Prix. Da braucht man eine andere Strategie für seine Pferde.

    Und die wäre?
    Ich bringe mit dem 14-jährigen Reveur de Hurtebise eines meiner erfahrensten Pferde für die Große Tour mit. Er ist in sehr guter Form, aber er ist noch nie in Aachen gesprungen. Deswegen werde ich auf jeden Fall schon das Training am Freitag nutzen, um ihm alles in Ruhe zu zeigen. Außerdem habe ich noch den elfjährigen Qurack de Falaise dabei. Für ihn ist es eine super Möglichkeit, auf einem Turnier in dieser großen Dimension Erfahrungen zu sammeln.

    Erfahrungen für die Europameisterschaft, die ja auch in Aachen stattfindet?
    Die beiden Pferde, die ich mitnehme, sind sicherlich auch enge Kandidaten für die EM. Aber die Vorbereitung darauf steht hier ganz klar an zweiter Stelle: Ich möchte in Aachen gut reiten, ich möchte kämpfen und ich möchte den Rolex Grand Prix gewinnen!

    Wie sieht es mit der Konkurrenz in Aachen aus? Haben Sie Angst vor den Deutschen?
    Wir haben immer Angst vor den Deutschen, nicht nur in Aachen! (lacht) Nein, im Ernst, ich bin immer aufgeregt, wenn ich mit deutschen Reitern auf einem Turnier starte. Ich habe früher oft Reiter wie Marcus Ehning oder Ludger Beerbaum beobachtet und genau geschaut, wie sie reiten. Das mache ich heute noch gerne. Aber Angst habe ich keine, nur eine gute Portion Aufregung!

    Apropos Portion: Beim Weltfest des Pferdesports wird in diesem Jahr nicht nur spitzenmäßig geritten, sondern auch spitzenmäßig gekocht. Auf der Gourmet-Meile kochen Sterneköche für die Besucher des Turniers. Wird man Sie dort auch finden können?
    Oh ja, bestimmt. Es ist eine tolle Gelegenheit, mal etwas Neues auszuprobieren. Das mache ich gerne auf den Turnieren und ich bin ohnehin ein Mensch, der sehr gern isst. Also werde ich auf jeden Fall schauen, wer da so kocht.

    Noch einmal zurück zum Sport: Zusammen mit den beiden anderen Major-Turnieren CHI Genf und dem CSIO Spruce Meadows „Masters“ bildet Aachen den Rolex Grand Slam der Springreiter. Wer die drei Turniere hintereinander gewinnt, bekommt eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Was halten Sie von dieser Initiative und der Auswahl der Turniere?
    Ich habe schon ganz viele Turniere gesehen und die meisten sind auch wirklich schön, aber die größte Schwierigkeit ist es, eine einzigartige Atmosphäre in ein Turnier zu bringen. Rolex hat mit Genf, Aachen und Spruce Meadows nicht nur das beste Indoor- und die beiden besten Outdoor-Turniere der Welt ausgewählt, sondern Veranstaltungen, die eine große Geschichte und einen außerordentlichen Sportsgeist haben. Der Rolex Grand Slam ist etwas ganz Besonderes für uns Sportler, und Du spürst diese besondere Stimmung auf den drei Turnieren. Der Parcours von Aachen zum Beispiel ist mit seinem Doppel-Wasser und dem kleinen See in der Arena schon ganz speziell. Sowas siehst Du nirgendwo sonst auf der Welt. Dann noch das Publikum im Stadion – darauf kannst Du Dich nicht woanders vorbereiten. Das gibt es nur in Aachen!

    28.05.2015 - Traditionelle Fahrzeugübergabe

    Auch 2015 unterstützt Mercedes-Benz das „Weltfest des Pferdesports“ mit seinem Fahrservice. 20 Fahrzeuge stehen dafür am kommenden Wochenende zur Verfügung. Darunter sind die S-Klasse, G- und M-Klasse, die V-Klasse sowie Sprinter und Vito. Kurz vor Beginn der traditionsreichen Veranstaltung übergab Matthias Hindemith, Vertriebsdirektor PKW Aachen Köln und Koblenz, symbolisch einen Schlüssel an Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V. (ALRV).

    Mercedes Benz ist seit mehr als 60 Jahren Partner des Turniers. In Aachen werden in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Mai die besten Spring- und Dressurreiter sowie Vierspännerfahrer zum „Weltfest des Pferdesports Aachen 2015“ erwartet, ehe dann mit den FEI Europameisterschaften (11. bis 23. August) eine der weltweit größten Sportveranstaltungen in diesem Jahr organisiert wird. Die Veranstaltungen verfügen über einen Etat von 24 Millionen Euro, es geht um eine Gesamtdotierung von 3,16 Millionen Euro.

    www.aachen.mercedes-benz.de

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    27.05.2015 - Turkish Airlines verlängert Vertrag

    Die Organisatoren des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen, und die Fluggesellschaft Turkish Airlines haben ihren Vertrag um drei Jahre verlängert. Der Konzern, der in der weltweit größten Passagierbefragung „Skytrax“ im vergangenen Jahr erneut zu Europas bester Fluggesellschaft gewählt wurde, ist seit dem vergangenen Jahr Partner der weltweit größten und renommiertesten Pferdesportveranstaltung. Turkish Airlines ist neben Rolex, Mercedes-Benz und DHL einer der Generalsponsoren des CHIO Aachen.

    Der neue Vertrag reicht bis 2017 und schließt auch die FEI Europameisterschaften Aachen 2015 mit ein. Turkish Airlines ist Partner der Springprüfung, die am 19. August 2015 ausgerichtet werden wird. Der Sieger dieser Prüfung wird neben dem Preisgeld 1 Million Flugmeilen aus dem Vielfliegerprogramm „Miles&Smiles“ erhalten. Darüber hinaus ist die Fluggesellschaft durch Banden- und Hinderniswerbung auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers präsent. Sichtbarstes Zeichen der erneuerten und ausgeweiteten Partnerschaft ist die Umbenennung der Reitertribüne in Turkish Airlines Tribüne. Die Tribüne steht auf der Ostseite des 40.000 Zuschauer fassenden Hauptstadions. Nicht zuletzt wird Turkish Airlines Namensgeber eines Restaurants im VIP-Bereich – dieses wird ähnlich der CIP Lounge von Turkish Airlines im Istanbuler Flughafen gestaltet werden.

     „Es macht uns stolz, Teil des CHIO Aachen zu sein. Leidenschaft und  das Streben nach Perfektion sind Werte, die wir mit den Aachener Organisatoren teilen“, sagt Temel Kotil Ph.D., CEO von Turkish Airlines.  „Turkish Airlines als international operierendes Unternehmen passt als starker Partner hervorragend zu unserer Philosophie der fortschreitenden Internationalisierung des CHIO Aachen“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Mit Rolex und Turkish Airlines haben zwei der Generalsponsoren ihren Sitz im Ausland, Mercedes-Benz und DHL operieren von Deutschland aus international. „Bei aller Internationalisierung vergessen wir nicht unsere Wurzeln – das Vermarktungskonzept sieht neben den General- und Hauptsponsoren auch nationale und regionale Partner vor. So werden wir der starken Verankerung des CHIO in der Region gerecht“, so Mronz.

    In Aachen werden in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Mai die besten Spring- und Dressurreiter sowie Vierspännerfahrer zum „Weltfest des Pferdesports Aachen 2015“ erwartet, ehe dann mit den Europameisterschaften (11. – 23. August) eine der weltweit größten Sportveranstaltungen in diesem Jahr organisiert wird. Die Veranstaltungen verfügen über einen Etat von 24 Millionen Euro, es geht um eine Gesamtdotierung von 3,16 Millionen Euro.

    26.05.2015 - Lafer trifft Ahlmann

    „Spiegelei.“ Springreiter Christian Ahlmann, im Vorjahr Sieger im Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen, weiß, wo seine Stärken als Koch liegen. Beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015, das am Donnerstagabend beginnt, wird er einiges lernen können, denn eine Reihe von Spitzenköchen wird ebenfalls nach Aachen kommen.

    Einer von ihnen ist Johann Lafer. Er und Ahlmann stellten am Dienstag im Aachener Rathaus gemeinsam mit den Organisatoren und Oberbürgermeister Marcel Philipp das Weltfest des Pferdesports vor. Wegen der Europameisterschaften in Aachen im August ist das Turnier in diesem Jahr auf ein langes Wochenende und die drei „klassischen“ CHIO-Disziplinen Springen, Dressur und Fahren beschränkt.

    Aachener Reitturnier trifft Aachen Gourmet, Spitzensport trifft Spitzenküche: Während die besten Spring- und Dressurreiter der Welt um die renommiertesten Großen Preise der Welt – den Rolex Grand Prix der Springreiter und Deutsche Bank Preis der Dressurreiter – kämpfen, kochen in der Zeltstadt die Meister live. „Ein neues Konzept, mit dem wir die Menschen begeistern möchten“, so Carl Meulenbergh, Präsident des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV). Lafer, bereits mehrfach als Zuschauer beim CHIO Aachen gewesen, freut sich darauf, nun als „Aktiver" ins Geschehen einzugreifen und verspricht: „Wir werden an unserem Stand eine komplett offene Küche präsentieren, wo die Besucher uns bei allem über die Schulter schauen können: Vom frisch gebackenen Brot bis zur Zubereitung von Thunfisch. Die Besucher können nicht nur probieren, sondern auch  jederzeit Fragen stellen. Ich freue mich sehr auf die Nähe zum Publikum.“

    O-Ton Johann Lafer

    Das Publikum spielt auch für Christian Ahlmann eine große Rolle. Im Vorjahr feuerte es ihn frenetisch an, letztlich siegte der Springreiter im Rolex Grand Prix, ein Augenblick, „auf den ich 20 Jahre lang gewartet habe“, so Ahlmann. „Denn wenn man als Springreiter beim Rolex Grand Prix ins Aachener Hauptstadion einreitet, knistert es, es ist ganz still. Das Publikum drückt dir die Daumen und versucht, dir über jeden Sprung zu helfen – das spürt man als Reiter. Wenn dann alles klappt und der Jubel aufbrandet, ist das ein ganz spezieller Glücksmoment.“

    O-Ton Christian Ahlmann

    Auch in der Stadt Aachen ist die Vorfreude groß, die Bevölkerung liebt und lebt das Turnier: „Die Soers wird in wenigen Tagen wieder zu dem Treffpunkt in der Region“, so Oberbürgermeister Marcel Philipp. Das Stadtoberhaupt freut sich neben dem Sport ganz besonders auf das Rahmenprogramm: „Ein großer Anziehungspunkt wird die Präsentation der historischen Kutschen beim Concours d’Elegance auf dem Marktplatz sein.“ 25 historische Gespanne, alle über 100, manche über 200 Jahre alt, werden dann über das Kopfsteinpflaster im Herzen der alten Kaiserstadt rollen. „So gegen 13.30 Uhr erwarten wir die Gespanne im Stadtzentrum“ informierte Frank Kemperman, Turnierleiter und ALRV-Vorstandsvorsitzender. Hochklassige Konkurrenz für Christian Ahlmann konnte Kempermann verkünden: Die Top 35 der Welt ist nahezu komplett vertreten, „da ist die Titelverteidigung eine sportliche Aufgabe“ schmunzelte Vorjahressieger Ahlmann. „Klein und fein“, so Kemperman, „ist das Starterfeld in der Dressur. Angeführt wird es von Isabell Werth, der zehnfachen Siegerin im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen. Von den Vierspännern sind die zehn besten Gespanne der Welt vor Ort. „In diesem Jahr haben wir hier 78 Sportler aus 18 Nationen, die mit 210 Pferden nach Aachen kommen“, so Kemperman.

    Wer diese weltbesten Reiter live erleben möchte, hat noch die Gelegenheit dazu: „Es gibt noch Karten, sogar für die Großen Preise von Aachen am Sonntag, den Rolex Grand Prix und den Deutsche Bank Preis“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Zwar seien nicht mehr alle Kategorien verfügbar, aber noch gibt es die für viele einmalige Gelegenheit, die Großen Preise live zu erleben. Mronz stellte zudem die digitalen Neuerungen vor, unter anderem eine Multimedia-Grafik des Turniergeländes und die aktualisierte App. Eine Besonderheit freute Mronz außerordentlich: In diesem Jahr ist die Deutsche Bank seit 60 Jahren Partner des CHIO Aachen.

    O-Ton Michael Mronz

    In Aachen werden in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Mai die besten Spring- und Dressurreiter sowie Vierspännerfahrer zum „Weltfest des Pferdesports Aachen 2015“ erwartet, ehe dann mit den Europameisterschaften (11. bis 23. August) eine der weltweit größten Sportveranstaltungen in diesem Jahr organisiert wird. Die Veranstaltungen verfügen über einen Etat von 24 Millionen Euro, es geht um eine Gesamtdotierung von 3,16 Millionen Euro. Eröffnet wird das Weltfest des Pferdesports mit „Aachen Gourmet“ am Donnerstagabend ab 17 Uhr bei freiem Eintritt.

    Alle Infos zu Aachen Gourmet unter www.chioaachen.de

    Ticket-Hotline: (0241) 917-1111

    21.05.2015 - Aachen Gourmet Dinner

    Spitzensport trifft Spitzenküche ist in diesem Jahr das Motto des Weltfest des Pferdesports vom 28. bis 31 Mai. Da dürfen die Sterneköche des „De Leuf“ nicht fehlen – als Titelträger der „Goldenen Kochmütze 2015“ versprechen die Niederländer, den Duft und den Geschmack des Meeres auf die Aachener Gourmet-Teller zu bringen. Zusammen mit einer guten Portion eiskalten Stickstoffs!

    „Wir bieten klassisch französische Küche an, aber mit neuen Einflüssen“, sagt Sandra van de Bunt über ihr Gourmet-Restaurant „De Leuf“. Auch für die Besucher von „Aachen Gourmet“ hat das Team der Niederländerin ganz besondere Genüsse im Angebot. So werden sie nicht nur am Donnerstag, 28. Mai, mit einem Stand auf der Gourmet-Meile vertreten sein, sondern am Donnerstagabend zusammen mit den Sterneköchen Johann Lafer, Christof Lang, Rainer Hensen und dem Team von OTTO Gourmet das exklusive „Aachen Gourmet Dinner“ im Aachener Hauptstadion zubereiten. „Wir sind für das Amuse Gueule zuständig und haben dafür eine Spezialität unseres Hauses geplant“, verrät Sandra van de Bunt. „Geschmack und Duft des Meeres“ heißt das Gericht und die Gäste erwartet dabei eine exquisite Komposition aus Meeresfrüchten – zubereitet mit minus 196 Grad kaltem Stickstoff! „Das Ganze wird direkt am Tisch passieren und es wird auf jeden Fall spektakulär. Durch den Dampf des Stickstoffs wird man das Meer richtig spüren können“, so die Chefin des „De Leuf“, das im Januar den wichtigsten Kochpreis der Niederlande, die „Goldene Kochmütze 2015“, gewinnen konnte.

    Sportliche Highlights mit den besten Reitern der Welt und kulinarische Gaumenfreuden von den besten Köchen der Welt: Das Weltfest des Pferdesports wird bereits am Donnerstag, 28. Mai 2015, um 17 Uhr mit „Aachen Gourmet“ eröffnet. Der Eintritt auf das Turniergelände mit Gourmetmeile ist frei, Karten für das exklusive  „Aachen Gourmet Dinner“ im Hauptstadion sind für 199 Euro erhältlich. Am darauffolgenden Freitag ist der Eintritt aufs Turniergelände frei, dann starten bereits die Top-Reiter im Parcours. Samstag und Sonntag wird eine Eintrittskarte zum Weltfest des Pferdesports benötigt, nach Ende des Sportprogramms am Samstagabend ist der Eintritt zu „Aachen Gourmet“ erneut kostenlos.

    15.05.2015 - Top-Stars im Dressurviereck

    Weltklasse beim Weltfest: Nachdem die Top 40 der Springreiter sowie die zehn besten Vierspänner-Fahrer der Welt für das Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 (29. bis 31. Mai) gemeldet haben, kristallisiert sich nun auch in der Dressur ein starkes Starterfeld heraus.

    Die deutsche Bundestrainerin Monica Theodorescu hat ein Team mit unter anderem Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl und Fabienne Lütkemeier angekündigt. Auch Lokalmatadorin Nadine Capellmann wird ins berühmteste Dressurviereck der Welt einreiten. Aus den Niederlanden hat Adelinde Cornelissen gemeldet, aus den USA Steffen Peters. Für Schweden wird unter anderem die zuletzt hocherfolgreiche Tinne Vilhelmson starten. Final steht das Starterfeld erst kurz vor Beginn des Turniers, nach dem definitiven Nennungsschluss. Höhepunkt der Dressurwettbewerbe ist der Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen, am Sonntag, 31. Mai. Am Samstag stehen der Philips-Preis, Grand Prix, sowie der Preis des Handwerks, das Quadrillen-Championat Aachen, auf dem Programm. In den Dressurprüfungen geht es um eine Gesamtdotierung von 183.000 Euro.

    In Aachen werden in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Mai die besten Spring- und Dressurreiter sowie Vierspännerfahrer zum „Weltfest des Pferdesports Aachen 2015“ erwartet, ehe dann mit den Europameisterschaften (11. bis 23. August) eine der weltweit größten Sportveranstaltungen in diesem Jahr organisiert wird. Die Veranstaltungen verfügen über einen Etat von 24 Millionen Euro, die Gesamtdotierung beträgt 3,16 Millionen Euro.

    Tickets und Infos: www.chioaachen.de oder an der Hotline: (0241) 917-1111

    29.04.2015 - Bitburger neuer Partner

    Bitburger ist neuer Partner des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren und schließt die FEI Reitsport-Europameisterschaften Aachen 2015 mit ein.

    Das Familienunternehmen aus der Eifel wird als neuer offizieller Partner den Ausschank für alle Bier- und Biermischgetränke übernehmen. So ist der bekannte Slogan „Bitte ein Bit“ ab sofort auch auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers präsent. Vor Ort wird Bitburger mit Banden- und Hinderniswerbung sowie durch Anzeigen auf die eigenen Produkte aufmerksam machen.

    „Bitburger wird als Partner des CHIO Aachen zukünftig für vollendeten Genuss beim Weltfest des Pferdesports sorgen. Wir sind stolz darauf, dieses sportliche Highlight mit internationaler Bedeutung zu unterstützen und mit unseren Produkten dazu beizutragen, dass die Gäste sich wohlfühlen“, erklärt Dr. Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe.

    „Bitburger steht für Tradition und Qualität – Werte, die auch durch das Weltfest des Pferdesports gelebt werden. Wir freuen uns auf den neuen Partner, der sich perfekt in das Markenumfeld in Aachen einfügt“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH.

    Das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, ist mit jährlich mehr als 350.000 Besuchern und einer Gesamtdotierung von knapp 2,7 Millionen Euro Deutschlands größte Sportveranstaltung. Rund 350 Sportler aus 30 Nationen kommen mit circa 550 Pferden auf das traditionsreiche Turniergelände in der Aachener Soers. Seit 1898, dem Gründungsjahr des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins, werden in Aachen pferdesportliche Wettbewerbe organisiert, seit Mitte der 1920er-Jahre als internationale Wettkämpfe. In diesem Jahr gibt es das Weltfest des Pferdesports aufgrund der FEI Reitsport-Europameisterschaften Aachen 2015 (11. bis 23. August) in einer auf drei Tage verkürzten Auflage am letzten Mai-Wochenende.

    www.bitburger.de

    www.aachen2015.de

    27.04.2015 - Kutschenfieber

    Beim „Concours d’Elegance präsentiert von Familie Tesch“ rollen historische Kutschen durch die Kaiserstadt - Ausstellung auf dem Turniergelände

    Sie sind richtig alt, der Lack ist aber noch lange nicht ab. Im Gegenteil: Beim „Concours d‘Elegance präsentiert von Familie Tesch“ im Rahmen des Weltfests des Pferdesports versammeln sich 23 prächtige Traditionsgespanne aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg auf dem Turniergelände und in der Stadt Aachen. Eines machen sie unverkennbar klar: Schönheit ist keine Frage des Alters. Davon kann sich an den drei Turniertagen jeder Besucher selbst überzeugen. Sowohl am Samstag, 30. Mai 2015, als auch am darauffolgenden Sonntag, 31. Mai, gibt es einen Kutschenkorso – am Samstag auch inklusive einer Präsentation der eleganten und aufwändig restaurierten Wagen im herzen der Stadt auf dem Aachener Markt. Die Traditionsfahrer werden einen tollen Anblick bieten, legen sie doch allergrößten Wert auf Detailtreue – nicht nur bei den Gespannen und deren Ausstattung, sondern auch bei der Kleidung von Fahrern und Beifahrern.
    Möglich gemacht hat diese Zeitreise auf Rädern Siegward Tesch. Er ist nicht nur langjähriger Partner des CHIO Aachen, sondern auch selbst als Fahrer unterwegs – früher auf Turnieren, mittlerweile ausschließlich als Traditionsfahrer. Ein Kutschenliebhaber durch und durch also. Er sammelt die historischen Wagen und hat sie in einem Kutschenmuseum, der „Kutschenremise“ in Wiehl im Oberbergischen Land, auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 21 Kutschen aus seiner Privatsammlung wird er im Rahmen des Weltfests des Pferdesports am letzten Mai-Wochenende auf das Turniergelände entführen. Im Interview verrät er uns, worauf die rund 100 000 Besucher sich freuen können.

    Was gibt es beim „Concours d’Elegance“ eigentlich zu sehen?
    Siegward Tesch: 23 internationale Equipagen werden extra zum Weltfest des Pferdesports anreisen. Höhepunkt wird die 16 Kilometer lange Streckenfahrt durch Aachen am Samstag sein. Daran nehmen ausschließlich historische Kutschen teil, die in der Regel älter als 100 Jahre sind. So ein herrliches Bild sieht man nicht alle Tage. Zumal die Fahrer der Gespanne und ihre entsprechenden Gesellschaften auch noch im Stile der damaligen Zeit gekleidet sind. Bei einem Zwischenstopp auf dem Marktplatz können alle Interessierten die prächtigen Kutschen auch aus der Nähe bewundern und mit den eleganten „Oldtimern“ auf Tuchfühlung gehen.

    Sie organisieren den „Concours d’Elegance“ mit. Sieht man Sie denn auch auf dem Kutschbock?
    Tesch: Natürlich. Für diese außergewöhnliche Veranstaltung bringe ich eine Coupe Mail aus dem Jahre 1880 mit nach Aachen. Diese Kutsche wurde in Paris von dem Hersteller Henry Binder produziert und befindet sich im Originalzustand. Meines Wissens ist sie das einzige heute noch existierende Fahrzeug von Binder dieser Bauart. 2012 konnte ich diesen Wagen erwerben und überarbeiten. Solch eine Kutsche kann man ohne zu übertreiben als Mercedes unter den historischen Kutschen bezeichnen.

    Wie ist die Idee zum „Concours d’Elegance“ entstanden?
    Tesch: Die Idee stand unter dem Motto „Zurück zur Tradition“, denn Kutschenturniere haben eine lange Tradition, auch in Aachen. Auch wenn das Fahren mittlerweile nicht mehr ganz so im Vordergrund steht, gab es Zeiten, in denen bei Reitsportturnieren der Anteil von Kutschen weit über 50 Prozent lag. Speziell beim Weltfest des Pferdesports war doch der Kutschenmarathon von Köln nach Aachen in den 1930er-Jahren legendär! Daran möchten wir zumindest ein Stück weit anknüpfen.

    Welche historischen Kutschen rollen denn 2015 durch Aachen?
    Tesch: Vom Ein- bis zum Vierspänner ist alles dabei. In erster Linie handelt es sich natürlich um Gesellschaftswagen in englischer Stadtanspannung. Die teilnehmenden Kutschen wurden größtenteils von sehr bekannten Herstellern produziert. Ob Grande Coupe Rothschild, ein Omnibus Brewster, ein Damen Phaeton oder eine Break de Chasse – allein die Namen klingen wie Musik in den Ohren. Der Anblick wird noch viel schöner werden. Vorbeischauen sollte man also unbedingt. Denn bei der Ausstellung steht ein Schätzchen neben dem nächsten – jedes mit einer eigenen Geschichte.

    Kann man die Kutschen denn auch besichtigen?
    Tesch: Ein 2-Spänner, der sogenannte „Mylord“ der Schweizer Wagenbaufirma Chiattone aus dem Jahr 1890, ist im Rahmen der Ausstellung für die Besucher zugänglich. Dort kann man dann natürlich auch einen schönen Schnappschuss für das Familienalbum machen. Alle anderen Kutschen sind beschildert, sodass sich die Besucher über den Namen, das Baujahr, den Bauort und den Hersteller informieren können.

    Was macht die Faszination „Kutsche“ eigentlich aus?
    Tesch: Ich denke, die Equipage als Gesamtbild macht die Faszination aus: Der Fahrer des Gespanns mit der Gesellschaft, die Kutsche selbst, die Anspannung, die Pferde. Wenn Fahren als Freizeitaktivität betrieben wird, putzen sich die Gesellschaften ja oftmals besonders heraus.

    Wie finden Sie es, dass Kutschen im Rahmen des Weltfests des Pferdesports eine so große Bühne geboten bekommen?
    Tesch: Das freut mich natürlich sehr, denn die Idee war schon lange da. Die meisten CHIO-Besucher kennen ja ausschließlich die Vierspänner, die an den Prüfungen teilnehmen. Die moderne Entwicklung im Fahrsport ist natürlich begrüßenswert und interessant. Mit dem Concours d’Elegance und der dazugehörigen Ausstellung zeigen wir jedoch ein Stück Kultur, das wir auch Menschen näherbringen möchten, die sich nicht mit Kutschen auskennen. Beim Weltfest des Pferdesports bietet sich somit die einmalige Gelegenheit, modernen Fahrsport unmittelbar neben historischen Kutschen zu erleben. Aachen ist der perfekte Ort für diese Aktion, denn hier besitzt der Fahrsport eine lange Tradition, die nach wie vor hochgehalten wird.

    Woher rührt Ihre Liebe zum Fahrsport und zu Kutschen?
    Tesch: Ich bin selbst seit mehreren Jahrzehnten als Fahrer unterwegs. Früher als FN-Fahrer, mittlerweile nur noch in meiner Freizeit. Da bekommt man natürlich noch mal einen ganz anderen Blick auf alles rund um die Kutschen. Daraus ist dann meine Sammlerleidenschaft für historische Kutschen entstanden. Und ich bin froh, dass ich diese Meisterwerke nun auch den Besuchern des Weltfests des Pferdesports zeigen kann.

    Als langjähriger Partner und Reitsport-Fan besuchen Sie regelmäßig das Weltfest des Pferdesports. Was war Ihr schönstes Erlebnis?
    Tesch: Natürlich trifft man mich entweder bei den Dressurprüfungen im Deutsche Bank Stadion oder am Fahrstadion. Ich finde es aber immer wieder beeindruckend, wenn die Gespanne durch das Hauptstadion fahren, zum Beispiel beim Abschied der Nationen. Das war ja nicht immer so. Die rasante Prüfung „Jump and Drive“ gefällt mir besonders gut. Dann herrscht immer eine super Stimmung auf den Zuschauerrängen. Meine Vorfreude auf die Präsentation der historischen Kutschen im Hauptstadion beim diesjährigen Weltfest des Pferdesports muss ich Ihnen wohl nicht beschreiben. Das wird ein wunderschönes Bild, das es so in der Soers noch nie gegeben hat.

    20.04.2015 - Aachen Gourmet

    Alle Infos zu Aachen Gourmet im online-Special

    „Jetzt meinen natürlich alle, der Dicke denkt wieder nur ans Essen“, schmunzelte Reiner Calmund. Gemeinsam mit Michael Mronz, dem Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, stellte Calmund „Aachen Gourmet“ vor: Spitzenköche beim Weltfest des Pferdesports vom 29. bis zum 31. Mai.

    Die weltbesten Reiter gehen in Aachen an den Start, in diesem Jahr werden sie auf einige der weltbesten Köche treffen. Johann Lafer wird in Aachen kochen, Christof Lang (betreibt in Aachen das „La Bécasse“), der wohl westlichste Sternekoch Deutschlands, Rainer Hensen, ist dabei, ebenso wie die Köche von „Otto Gourmet“ sowie am abschließenden Sonntag auch Luxemburgs Koch-Weltmeisterin Léa Linster. Diese Top-Köche werden in der Zeltstadt verschiedene Speisen zubereiten – live, direkt vor Publikum, in Probiergrößen und zu erschwinglichen Preisen.

    „Die Idee ist“, so Michael Mronz, der die Idee gemeinsam mit Reiner Calmund entwickelte, „dass Spitzenköche auf Spitzensport treffen.“ 2015 gibt es neben dem Weltfest des Pferdesports am letzten Mai-Wochenende noch die Reit-EM vom 11. bis zum 23. August. „In diesem besonderen Jahr wollten wir auch im Mai schon etwas ganz Besonderes präsentieren“, so Mronz im Rahmen eines Pressegesprächs im Kölner Schokoladenmuseum.

    Calmund ist seit vielen Jahren Gast beim CHIO Aachen, und die Vermutung, er würde nur ans Essen denken, entkräftete er flugs: „Ich habe eine ganz enge Beziehung zum Pferdesport, nicht nur über das Aachener Turnier. Als Jungs haben wir in den 50er- und 60er-Jahren nicht nur Fußball gespielt, sondern auch die großen Reitturniere nachgespielt. Ohne Quatsch: Ich war immer Hans Günter Winkler mit Halla in einer Person. Dann haben wir eine alte Matratze als Hindernis ausgelegt, ein paar Pflanzen aufgestellt und – zack – los ging`s!“ Auch seine Adoptivtochter reitet, „ich marschiere dann immer nebenher – mit Sicherheitsabstand“, so Calmund.

    Eröffnet wird „Aachen Gourmet“ bereits am Donnerstagabend, 28. Mai 2015, um 17 Uhr. Dann und auch am darauffolgenden Freitag ist der Eintritt aufs Turniergelände frei, Freitag gibt es auch bereits die Top-Reiter im Parcours zu erleben. Samstag und Sonntag wird eine Eintrittskarte zum Weltfest des Pferdesports benötigt, nach Ende des Sportprogramms am Samstagabend ist der Eintritt zu „Aachen Gourmet“ erneut kostenlos. So werden die erwarteten rund 100.000 Besucher nicht nur den besten Sport, sondern auch erlesene Kochkunst erleben. Nur eins wird es nicht geben: „Keine Sorge, aufs Pferd setze ich mich ganz sicher nicht“, so Calmund.

     

    14.04.2015 - Migliederversammlung 2015

    Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Alfons Hörmann ist neues Beiratsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV). Die ALRV-Mitglieder wählten ihn bei der Generalversammlung am Dienstagabend.

    Zuvor erinnerte ALRV-Präsident Carl Meulenbergh noch einmal an einen überaus gelungenen CHIO Aachen 2014: „Wir haben wieder erleben dürfen, dass der CHIO Aachen längst den Sprung geschafft hat: Den Sprung von einer reinen Sportveranstaltung zu einem Event“, bei dem es vielen Besuchern auch ums „dabei sein“ gehe, so Meulenbergh. Mehr als 355.000 Besucher kamen im Vorjahr auf das traditionsreiche Turniergelände in der Aachener Soers. Diese Zahl wird in 2015, diesem „ganz besonderen Pferdesportjahr“ (Meulenbergh) übertroffen werden. Denn mit dem Weltfest des Pferdesports vom 29. bis zum 31. Mai und den FEI Europameisterschaften vom 11. bis zum 23. August stehen gleich zwei außergewöhnliche Ereignisse an.

    Auf dieses für den ALRV so besondere Jahr stimmte auch der Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman ein: „Es kann doch gar nicht genug Pferdesport in Aachen geben“, schmunzelte der Niederländer. Er stellte den Mitgliedern noch einmal das EM-Konzept mit fünf Disziplinen an einem Ort vor und wies insbesondere auf die EM-Eröffnungsfeier hin: „So etwas haben wir hier noch nicht erlebt. Das wird ein Spektakel mit vielen bunten Schaubildern.“ Kemperman konnte aber auch seine Vorfreude auf das Weltfest des Pferdesports Ende Mai nicht verhehlen: „Die besten Reiter und Fahrer in den drei klassischen Aachener Disziplinen Springen, Dressur und Fahren – das wird fantastisch.“ Dies bestätigt auch der Kartenverkauf, der laut Kemperman für beide Veranstaltungen „sehr gut läuft“. „Ich freue mich auf ein volles Haus im August“, so der Vorstandsvorsitzende, der auch auf die umfangreichen Baumaßnahmen im Vorfeld der beiden Veranstaltungen im Detail einging.

    Folgende Mitglieder wurden von Carl Meulenbergh für ihre langjährige Mitgliedschaft im ALRV ausgezeichnet: Werner Leuchter (60 Jahre), Peter Ackermann, Achim Bourseaux, Ruth Crumbach-Trommler (alle 50 Jahre), Dieter Berg, Günther Diefenthal, Ilkegret Haake, Juliane Hakverdi, Ural Hakverdi, Yasemin Hakverdi-Schulte, Wilma Heck, Ernst Höhler, Resi Krings, Erich Lantin, Jürgen Linden, Bert Naeven, Brigitte Naeven, Richard Nagelschmitz, Klaus J. Rudhardt, Hans Rueben, Ingrid Schmitz, Hubert Schoenen und Günter Strauch (alle 25 Jahre).

    03.04.2015 - Top-TV-Zeiten

    Klar, nichts geht über das Live-Erlebnis, wenn vom 29. bis zum 31. Mai die besten Reiter der Welt auf dem berühmtesten Turniergelände der Welt an den Start gehen. Wer es aber nicht persönlich zum Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 schafft, ist bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern bestens aufgehoben, denn ARD und WDR übertragen umfassend.
    Das Starterfeld ist Weltklasse: So sind die Top 30 der Springreiter nahezu komplett verteten, um Jagd auf den mit einer Million Euro dotierten Rolex Grand Prix zu machen. Dazu werden sie ihre besten Pferde satteln. Der schottische Weltranglistenerste Scott Brash wird ebenso am Start sein wie Ludger Beerbaum, Daniel Deußer, Marcus Ehning und Christian Ahlmann aus Deutschland. Aus Frankreich kommen Penelope Leprevost, Kevin Staut und Simon Delestre. Mit dem Schweizer Steve Guerdat hat auch der Olympiasieger zugesagt. Auf seine Landsleute freut sich der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) Frank Kemperman: „Die Weltmeister wollen natürlich auch beim Weltfest ganz vorne dabei sein“ schmunzelt der Niederländer.
    In den drei Disziplinen Springen, Dressur und Fahren werden Preisgelder in Höhe von knapp 1,4 Millionen Euro vergeben. Der Weltklasse-Sport wird begleitet von Weltklasse-Übertragungszeiten im TV. Fast sieben Stunden übertragen ARD und WDR live aus Aachen. „Aachen ist die Welthauptstadt des Pferdesports. Der WDR freut sich als langjähriger TV-Partner des ALRV auch die Bilder des Weltfests des Pferdesports Ende Mai in der Soers für alle interessierten Pferdesportfreunde in der Welt zu produzieren“, so WDR-Sportchef Steffen Simon.
    Dazu kommt noch Rahmenberichterstattung in Nachrichten- und Magazinformaten sowie die Berichterstattung durch das WDR Studio Aachen. „Die Übertragungszeiten verdeutlichen den hohen sportlichen Stellenwert, den das Weltfest des Pferdesports hat“ so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH.

    Die Übertragungszeiten im Überblick:

    Sa., 30.5., WDR: 15.00-16.50 Uhr live (Springen, „Winning Round“)
    So., 31.5., WDR: 11.00-15.00 Uhr live (Dressur, Deutsche Bank Preis und Springen, Rolex Grand Prix, 1. Umlauf)*
    So., 31.5., ARD: 15.40-16.30 Uhr live (Rolex Grand Prix, 2. Umlauf und Stechen)

    Alle Zeiten auch hier.

    16.03.2015 - Weltklasse im Mai in Aachen!

    Die besten Springreiter der Welt haben ihren Start beim Weltfest des Pferdesports bereits zugesagt – Rolex Grand Slam: Scott Brash will Geschichte schreiben

    Am Sonntag hat er noch den hochdotierten Rolex Grand Prix im niederländischen `s-Hertogenbosch gewonnen, doch der Blick von Springreiter Daniel Deußer ging bereits nach vorn in Richtung Weltfest des Pferdesports im Mai. Zum einen wegen der besonderen Stimmung in Aachen, zum anderen natürlich wegen seiner erfolgreichen Starts in der Soers in den letzten Jahren.

    https://youtu.be/tIZtf-Zz3ts

    Die Begründung, was Aachen so besonders macht, schiebt gleich der letztjährige Sieger im Rolex Grand Prix, Christian Ahlmann, hinterher: „Aachen hat einfach das geilste Publikum.“ Auch die anderen deutschen Top-Stars wie Ludger Beerbaum und Marcus Ehning haben bereits ihre Zusage für den Mai gegeben.

    Und auch die internationale Weltklasse wird auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers an den Start gehen. Ob die französischen Stars Kevin Staut und Pénéope Leprevost, der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat oder der Weltranglistenerste Scott Brash – sie sind heiß auf ihren Start in Aachen. „Ist doch klar“, sagt Brash, „diese beeindruckende Stadion ist schlicht sensationell.“ Für Brash wird es ein außergewöhnliches Turnier, hat er doch nach seinem Sieg beim CHI Genf die Chance, als erster Reiter der Geschichte einen Bonus im Rolex Grand Slam der Springreiter zu erreichen. „Ja“, schmunzelt der sympathische Schotte dann auch, „das wäre ein Ding, wenn mir das gelänge.“

    Ganz besonders freut sich Turnierdirektor Frank Kemperman auf seine Landsleute: „Natürlich werden wir auch die niederländischen Weltmeister hier am Start haben.“ Die Top 28 der Weltrangliste haben die Organisatoren eingeladen, nach derzeitigem Stand werden sie wohl bis auf wenige Ausnahmen auch alle in Aachen starten.

    Das Jahr 2015 ist ein besonderes in der Geschichte des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV): Neben den FEI Europameisterschaften (11.-23. August) wird Ende Mai das Weltfest des Pferdesports Aachen 2015 in der Aachener Soers stattfinden. Die Prüfungen werden vom 29. bis 31. Mai in den drei klassischen CHIO-Disziplinen Springen, Dressur und Fahren organisiert, ein attraktives Rahmenprogramm rundet das Pferdesport-Ereignis ab.

    15.01.2015 - Ludger Beerbaum im Interview

    Im August wird Ludger Beerbaum seine EM-Goldmedaillen sieben und acht ins Visier nehmen. Der Springreiter gehört zu den erfolgreichsten Sportlern aller Zeiten. Am Mittwochabend plauderte er im Rahmen der Gala „Menschen 2014“ in Aachen gemeinsam mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach über das abgelaufene Jahr, aber Beerbaums Blick ging natürlich insbesondere nach vorne: Auf das Super-Pferdesportjahr 2015.

     

    Frage: In diesem Jahr werden Sie zweimal nach Aachen kommen, freut Sie dieses doppelte Heimspiel besonders?

    Ludger Beerbaum: Und nicht nur mich. Ich glaube, alle Springreiter, die die Möglichkeit haben, sowohl beim Weltfest des Pferdesports als auch bei den Europameisterschaften zu starten, freuen sich riesig auf dieses Jahr. Hier in Aachen zu reiten, ist einfach großartig.

     

    Frage: Lässt sich die spezielle Aachen-Atmosphäre beschreiben? Wie fühlt es sich für einen Sportler an, in diese Arena einzureiten?

    Beerbaum: Es wurden ja schon viele Vergleiche bemüht, um Aachen zu beschreiben, ob nun Mekka oder Wimbledon des Pferdesports. Diese Atmosphäre, dieses ganze Flair der Turniertage, die besonderen Stadien, die Zuschauer – all das macht Aachen zu Aachen. Diese Stimmung spüren übrigens auch die Pferde. Manches junge Pferd ist sehr beeindruckt, wird schon fast schüchtern. Genauso performen viele erfahrene Pferde in Aachen noch einmal ein bisschen besser, sind noch motivierter.

     

    Frage: Die Aachener feuern Sie immer ganz besonders an. Ist das Publikum ein zusätzlicher Anreiz?

    Beerbaum: Das geht hier wirklich unter die Haut. In Aachen werden alle Sportler gefeiert, die Deutschen ganz besonders und ich vielleicht wirklich noch einmal ein bisschen mehr. Ich spüre hier eine ganz besondere Woge.

     

    Frage: Welche Bedeutung haben für Sie die Europameisterschaften im eigenen Land?

    Beerbaum: Eine enorm hohe. Auf diese EM ist 2015 alles ausgerichtet, der August ist der Höhepunkt für mich in diesem Jahr.

     

    Frage: Werden Sie die Gelegenheit nutzen, sich bei der EM auch die anderen Disziplinen anzuschauen?

    Beerbaum: Mal sehen, ob sich solch´ eine Gelegenheit ergibt – bei anderen Championaten ist das durch die meistens großen Entfernungen zwischen den Wettkampfstätten schwer, das ist in Aachen ja alles nah beieinander, daher könnte das schon klappen. Aber grundsätzlich bin ich natürlich extrem auf meine Disziplin fokussiert.

     

    Frage: Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein – im Mai und bei der EM?

    Beerbaum: Hier werden ja zwei Kuchen verteilt: Im Mai der Preisgeldkuchen beim Rolex Grand Prix und im August der Medaillenkuchen. Ganz ehrlich: Von beiden hätte ich gerne ein Stück ab.

    15.12.2014 - Frank Kemperman gewählt

    Der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), Frank Kemperman, ist ins „Executive Board“ des Pferdesport-Weltverbands FEI gewählt worden. Die Generalversammlung der FEI folgte am Wochenende in Baku/ Aserbaidschan der Empfehlung des neuen FEI-Präsidenten Ingmar de Vos aus Belgien. Das fünfköpfige Gremium bereitet die Entscheidungen der 15 „Bureau“-Mitglieder der FEI vor und kann bei Bedarf Dringlichkeitsentscheidungen treffen. Als Vorsitzender des FEI-Dressur-Komitees gehört Kemperman dem „Bureau“ bereits seit zwei Jahren an.

    03.11.2014 - Das Weltfest des Pferdesports

    Die berühmtesten Großen Preise der Welt beim Weltfest des Pferdesports Aachen 2015

    Auch im EM-Jahr „Rolex Grand Prix“ und „Deutsche Bank Preis“ – 29. bis 31. Mai – Deutsche Bank seit 60 Jahren Partner

    Das Jahr 2015 wird ein außergewöhnliches Pferdesportjahr, gleich zweimal wird auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers die Welt-Elite zu Gast sein. Bevor im August die FEI Europameisterschaften in fünf Disziplinen ausgerichtet werden, knüpfen die Organisatoren am letzten Mai-Wochenende an eine alte Tradition an: In den drei klassischen CHIO-Disziplinen Springen, Dressur und Fahren werden die berühmtesten und prestigeträchtigsten Großen Preise „Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen“ sowie „Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen“ ausgerichtet.

    „So schlagen wir im kommenden Jahr den Bogen von der Tradition in die Moderne“, sagte Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) am Montag. Auf der einen Seite das „Weltfest des Pferdesports“ im Mai mit den traditionellen Disziplinen, auf der anderen Seite die Europameisterschaften im August mit dem völlig neuartigen Konzept von fünf Disziplinen an einem Ort.

    Carl Meulenbergh über den Bogen von der Tradition zur Moderne

    „Die Stadt Aachen wird im kommenden Jahr zweimal ein hervorragender Gastgeber sein“ versprach Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp, der um die besondere Bedeutung des Reitturniers weiß: „Darum beneiden uns viele andere Städte.“

    Marcel Philipp über die Verbindung zwischen der Stadt Aachen und dem Reitturnier

    Das Programm des „Weltfests des Pferdesports Aachen 2015“ vom 29. bis zum 31. Mai wurde nun im Aachener Rathaus vorgestellt. „Heute startet der Kartenverkauf auch für die Dressur“, so Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. Bekanntermaßen ist die Dressur immer sehr flott ausverkauft, „wer also die einmalige Atmosphäre im Deutsche Bank Stadion miterleben möchte, sollte sich beeilen.“ Und ein Besuch lohnt sich, denn „wir werden die weltbesten Reiter am Start haben“, so Turnierleiter Frank Kemperman.

    Michael Mronz über das Weltfest des Pferdesports Aachen 2015

    Frank Kemperman über das Sport-Programm im Mai 2015

    Zu denen gehört definitiv auch die beste Dressurreiterin aller Zeiten, Isabell Werth, die bereits voller Vorfreude auf den Mai 2015 schaut: „Aachen ist so etwas wie ein sportliches Zuhause. Diese Mischung aus Show und Sport, Lifestyle, Atmosphäre und Emotionen gibt es nirgendwo sonst.“ Werth ist mit zehn Triumphen Rekordsiegerin im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen.

    Isabell Werth über das besondere „Aachen-Flair“

    Dass die Dressurreiter auch im Mai 2015 in der Soers an den Start gehen, ist auch Verdienst der Deutschen Bank. Seit 60 Jahren ist die Bank im kommenden Jahr Partner des Aachener Turniers, so passt das Motto des Pferdesportjahrs 2015 „Von der Tradition in die Moderne“ auch perfekt zur Beziehung zwischen dem Kreditinstitut und dem Aachener Reitturnier. „Die Deutsche Bank“, so Michael Mronz, „ist nicht nur ein wichtiger Partner, sondern auch ein Motor bei der Entwicklung des internationalen Dressursports.“ So sei der „Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen“ nicht nur die international höchstdotierte Prüfung, sondern das erst 2014 erweiterte Deutsche Bank Stadion auch das weltweit wichtigste „Schaufenster“ der Sportart.

    Michael Mronz über den Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen 2015

    Ein spektakuläres Rahmenprogramm vervollständigt das letzte Mai-Wochenende in der Soers. Beim „Concours d`Elegance präsentiert von Familie Tesch“ werden historische Kutschen ausgestellt und bei einer Ausfahrt präsentiert. Und auch das weit über Aachen hinaus bekannte Konzert „Pferd & Sinfonie“, bei dem ein tolles Show-Programm live vom Sinfonieorchester Aachen begleitet wird, wird es am letzten Mai-Wochenende geben. „Großen Sport und eine große Show“ versprach Frank Kemperman.

    Frank Kemperman zum Rahmenprogramm im Mai 2015

    19.09.2014 - Das neue CHIO Aachen-Magazin

    Erfahren Sie mehr über die beste Vielseitigkeitsreiterin der Welt, Sandra Auffarth, die deutschen Voltigierer zu Gast im Zirkus, die FEI Europameisterschaften 2015 in Aachen und erleben Sie noch einmal die schönsten Momente des CHIO 2014.

    Das Magazin erscheint zweimal jährlich - sechs Wochen vor und acht Wochen nach dem CHIO. Es kostet 6,50 Euro. Es wird in der Geschäftsstelle des ALRV verkauft. Alle Informationen zum Abonnement (11,50 Euro/Jahr zzgl. Versandkosten) gibt es per E-Mail bei der Aachener Reitturnier GmbH: conny.muetze@chioaachen.de.

    Mehr zur aktuellen Ausgabe

    10.09.2014 - Rolex Grand Slam: Neuer Film

    Rolex hat einen neuen Film über das Spruce Meadows ‘Masters’, dem zweiten Major des Jahres, veröffentlicht! Das Turnier findet vom 10. bis 14. September in Calgary/Kanada statt und ist Teil des Rolex Grand Slam der Springreiter.

    In dem Film spricht Rolex-Testimonial Eric Lamaze über seine Leidenschaft für das Turnier und das heimische Publikum, Springreiter Rodrigo Pessoa beschreibt die 90 Sekunden Adrenalinschub im Grand Prix Parcours.

    Der Film zeigt außerdem spektakuläre Filmaufnahmen vom diesjährigen Gewinner des Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen und Anwärter auf den Rolex Grand Slam der Springreiter-Titel, Christian Ahlmann, sowie weiterer Gewinner der Spruce Meadows ‘Masters’. Die Aufnahmen zeigen eindrucksvoll was es für einen Reiter bedeutet, den “CP International präsentiert von Rolex” am Finaltag zu gewinnen.

    Neuer Rolex-Film zu den Spruce Meadows Masters

    01.09.2014 - Manege frei für Voltigierer

    Ab Dienstag werden die Voltigierer vom Team Neuss für Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Frankreich an den Start gehen - Vorher sind diese Artisten des Pferdesports noch - gemeinsam mit ihren Kölner Kollegen - in den Zirkus gegangen. Herausgekommen sind außergewöhnliche Fotos für die kommende Ausgabe des CHIO Aachen-Magazins, das in Kürze erscheinen wird. Es kostet 6,50 Euro und wird in der Geschäftsstelle des ALRV verkauft. Alle Informationen zum Abonnement (11,50 Euro/Jahr zzgl. Versandkosten) gibt es per E-Mail bei der Aachener Reitturnier GmbH: conny.muetze@chioaachen.de.

    21.08.2014 - Fotoshooting mit Sandra Auffarth

    In Kürze wird das aktuelle CHIO Aachen-Magazin erscheinen. Unter anderem mit einem Portrait über Sandra Auffarth. Der Vielseitigkeits-Star siegte im DHL-Preis beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2014, und gilt zudem als aussichtsreiche Kandidatin auf Einzel-Gold bei der Reit-WM, die am Samstag in der Normandie beginnt. Die Vielseitigkeits-Wettbewerbe beginnen am Donnerstag, 28. August.

    Das Foto-Shooting zum aktuellen Magazin mit Fotograf Thomas Hellmann auf einer Brücke über die A 28 Richtung Oldenburg wurde von einem Polizei-Einsatz begleitet. Besorgte Autofahrer hatten Kinder mit einem gestohlenen Autobahn-Schild gemeldet. Wie auf dem beigefügten Foto eindeutig zu erkennen, eine unbegründete Sorge. Das Bild kann honorarfrei unter Angabe von „Foto: CHIO Aachen-Magazin/Thomas Hellmann“ verwendet werden.

    19.08.2014 - Sitzschalen werden verschenkt

    Nach den Sitzen der AachenMünchener-Tribüne verschenkt der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. nun auch die Sitzschalen der Reitertribüne aus dem Hauptstadion, da diese mit neuen Schalen ausgestattet wird. „Insbesondere Sportvereine haben in der Vergangenheit das Angebot genutzt, um ihre Sportplätze mit den alten Sitzen aus unseren Stadien auszustatten. Das freut uns natürlich riesig, dass die Sitze so noch einen tollen Zweck erfüllen - und der CHIO auch auf diese Weise in der ganzen Region präsent ist“, sagt CHIO-Turnierdirektor Frank Kemperman. Auch in vielen privaten Gärten stehen inzwischen einzelne Sitze oder ganze Sitzreihen aus dem Deutsche Bank Stadion und dem Hauptstadion. Daher werden von

    Mittwoch, 20. August bis Freitag, 22. August, jeweils zwischen 14 und 17 Uhr

    die Sitzschalen verschenkt. Dabei gilt : Wer zuerst da ist, bekommt auch zuerst einen oder mehrere Sitze. Geparkt werden kann auf Areal D, hinter der AachenMünchener-Tribüne auf dem CHIO-Gelände.

    15.08.2014 - Mit Klimke im Cockpit

    Für den CHIO Aachen 2014 haben sich der ARLV und Technologiesponsor SAP einer neuen, spannenden Herausforderung gestellt: Wie kann dem Zuschauer das Geschehen auf der Vielseitigkeitsstrecke noch näher gebracht, die Faszination der Ritte noch besser vermittelt werden?
    Herausgekommen ist der Prototyp „SAP Equestrian Analytics“, ein System, das es ermöglicht, Sensordaten wie Geschwindigkeit und Bewegungen zu erfassen, Zwischenzeiten zu errechnen und die gerittenen Linien zu visualisierem. Der erste offizielle Test fand im Rahmen der Geländeprüfung des DHL-Preises am 19. Juli statt. Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben hier einen speziell für den Reitsport entwickelten Datenlogger sowie einen Pulssensor mitgeführt. Drei der Starter – Sandra Auffahrth, Ingrid Klimke und Dirk Schrade – waren darüber hinaus auch mit einer Helmkamera auf der Strecke unterwegs.
    Herausgekommen ist unter anderem ein spannendes neues Format, das die digitalen Parameter eines Rittes mit den Bildern der Helmkamera kombiniert und den Zuschauer so quasi „im Cockpit“ mitreiten lässt. Hier geht es zu den Videos:

    Der DHL-Preis mit SAP-Analyse aus der Sicht von Sandra Auffarth

    Der DHL-Preis mit SAP-Analyse aus der Sicht von Ingrid Klimke

    Der DHL-Preis mit SAP-Analyse aus der Sicht von Dirk Schrade

    14.08.2014 - "Glücks-Bringer" 2014

    Im Rahmen der „Glücks-Bringer“ Spendenaktion wurden beim diesjährigen CHIO Aachen 17.500 Euro zu Gunsten des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten e.V. und des KinderUnterstützungsFonds (KUF) des DKThR sowie der vier vom DKThR anerkannten Therapiehöfe in der Region Aachen (Lohner Hof, Reit- und Therapiezentrum e.V. in Eschweiler, Reittherapiezentrum „Abenteuerland“ in Aachen, Reithalle Rattenhaus in Eynatten, Belgien, und Zentrum für Therapeutisches Reiten in Stolberg) gesammelt.

    Bereits seit 1998 unterstützt der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR) mit der gemeinsamen Charity-Kooperation „Glücks-Bringer“. Ziel der Aktion ist es, die Öffentlichkeit auf das Therapeutische Reiten und den Behindertensport aufmerksam zu machen. „Wir sind davon überzeugt, dass Therapeutisches Reiten sowohl Erwachsenen als auch Kindern hilft. Das DKThR macht eine tolle Arbeit, indem es Menschen, die von der Therapie mit dem Pferd profitieren können, den Zugang ermöglicht. Deswegen gehören die „Glücks-Bringer“ seit vielen Jahren zum CHIO dazu!“, so ALRV-Präsident Carl Meulenbergh.

    Während des Gottesdienstes am Soerser Sonntag und in der Turnierwoche waren ehrenamtliche Helfer auf dem CHIO Aachen-Gelände unterwegs und haben Spenden gesammelt. Im Rahmen des Schauprogramms am Soerser Sonntag haben die vier Therapieeinrichtungen aus der Region Aachen nicht nur die verschiedenen Fachbereiche des Therapeutischen Reitens vorgestellt, sondern auch eine individuelle Interpretation des Partnerlandes Schweiz.

    Elke Lindner vom DKThR freut sich über das Engagement der Zuschauer und die langjährige Zusammenarbeit mit dem ALRV: „Die Glücks-Bringer Aktion wird zum großen Teil vom Aachener Publikum getragen sowie von den äußerst motivierten ehrenamtlichen Spendensammlern. Das ist Jahr für Jahr eine wunderbare Erfahrung und wir sind dankbar, dass diese Aktion schon seit langer Zeit fest mit dem CHIO Aachen verbunden ist. Wir wissen diese großzügige Unterstützung des Therapeutischen Reitens und unseres Verbandes sehr zu schätzen.“

    In diesem Jahr begleitete Dressurstar Helen Langehanenberg als prominente Patin die Aktion. Für die „Glücks-Bringer“-Verlosung stiftete die sympathische Reiterin eine exklusive Besichtigung und Führung durch die Reitanlage und den Stallbetrieb Langehanenberg in Billerbeck.

    Neben den medizinisch-therapeutischen Bereichen ist der Reitsport mit Handicap (Para-Equestrian) ein wichtiges Aufgabenfeld des DKThR. Seitdem Para-Equestrian als 8. Disziplin in die FEI-Familie aufgenommen worden ist, übernimmt der Pferdesport eine wichtige Vorreiterrolle im professionellen Sport.

    31.07.2014 - Sitzschalen verschenkt

    Bei traumhaftem Wetter hat die Verschenk-Aktion der Sitzschalen aus dem Hauptstadion viele Interessenten angelockt. Sowohl einzelne Sitze als auch ganze Sitzgruppen wurden von Jung und Alt auf der AachenMünchener Tribüne eingesammelt und mitgenommen. Einige von ihnen finden jetzt im TC Blau-Weiss Stolberg 1932 e.V. ein neues Zuhause: „Wir hatten bisher keine richtigen Sitzmöglichkeiten für unsere Zuschauer. Das wird sich jetzt dank der CHIO-Sitzschalen endlich ändern!“, so der Sportwart Jürgen Sonnen. Aber nicht nur aus der Region kamen Anfragen: Ein CHIO-Fan aus dem Schwarzwald hat extra eine Aachener Spedition beauftragt, 300 Sitzschalen abzuholen. Sie werden nun Teil einer sanierten Reithalle.

    Turnierdirektor Frank Kemperman freut sich über das rege Interesse an dem geschichtsträchtigen CHIO-Mobiliar: „Die Leute haben immer wieder Ideen, wie man die Sitze noch nutzen kann. An Sportplätzen, in Reithallen und sogar als Esszimmerstühle!“

    Auch morgen noch, Freitag den 1. August, können die Sitzschalen zwischen 13 und 18 Uhr abgeholt werden.

    Fotos von den Schalen und ihren neuen Verwendungszwecken können an presse@chioaachen.de gesendet werden. Die Schönsten werden auf der Facebook-Seite des CHIO Aachen veröffentlicht.

    www.facebook.com/chioaachen

    28.07.2014 - Sitzschalen werden verschenkt

    Könnten sie sprechen, hätten sie einiges zu erzählen: Die Sitzschalen aus dem Hauptstadion des CHIO Aachen. Nach der erfolgreichen Verschenk-Aktion der Sitzschalen aus dem Deutsche Bank Stadion verschenken die Organisatoren jetzt weitere Sitze. „Wir erneuern die Sitzgelegenheiten der AachenMünchener Tribüne und der Reitertribüne. Und da unsere letzte Aktion dieser Art auf großes Interesse gestoßen ist, möchten wir auch dieses Mal den CHIO-Fans eine Freude machen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins, Frank Kemperman. Daher werden am

    Donnerstag, 31. Juli, und am Freitag, 1. August, zwischen 13 und 18 Uhr

    die Sitzschalen verschenkt. Dabei gilt: Wer zuerst da ist, bekommt auch zuerst einen oder mehrere Sitze. Geparkt werden kann auf Areal D, hinter der AachenMünchener Tribüne auf dem CHIO-Gelände.

     

    22.07.2014 - Nächster Halt: Calgary

    Ein Jahr nach seiner Premiere ist der Rolex Grand Slam der Springreiter dorthin zurückgekehrt, wo alles begann: In die beeindruckende Aachener Arena, diese Kathedrale des Pferdesports. 40.000 begeisterte Zuschauer feierten Christian Ahlmann, für den nach seinem Sieg nun sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter begonnen hat.

    Denn im Sattel von Codex One blieb Christian Ahlmann als einziger von fünf Reitern fehlerfrei. „Über diesen Moment habe ich 20 Jahre lang nachgedacht“, so Ahlmann. Nun ging sein Blick bereits nach vorne: „Natürlich möchte ich den nächsten Schritt im Rolex Grand Slam gehen und beim Spruce Meadows Masters starten – vorausgesetzt ich bleibe fit und gesund. Der Rolex Grand Slam ist wahrlich eine große Nummer für uns Springreiter, eine große Herausforderung. Es bedeutet mir sehr viel, dass Rolex diese Initiative ins Leben gerufen hat und uns Springreitern die Möglichkeit gibt, solche Preisgelder zu gewinnen und solch eine Aufmerksamkeit zu erlangen. Nun versuche ich, das Beste aus meinem persönlichen Rolex Grand Slam zu machen.“

    Und auch sein Pferd hat ganz offenbar seinen Spaß an der neuen Herausforderung „Rolex Grand Slam der Springreiter“ – denn Codex One stupste die Trophäe schon mal an, als wollte er sagen: „Wir sehen uns im September beim Spruce Meadows Masters wieder…“. Denn nur wer die drei Major-Turniere CHIO Aachen, Spruce Meadows „Masters“ und CHI Genf in Folge gewinnt, gewinnt den Grand Slam und wird zu einer Legende des Sports – und erhäl 1 Million Euro zusätzlich zum Preisgeld. Auch wer zwei von drei Turnieren gewinnt, erhält einen Bonus. Werden die Turniere hintereinander gewonnen, beträgt der Bonus 500.000 Euro. Ist der Sportler nach dem „two out of three-Modus“ erfolgreich, aber eben nicht bei zwei aufeinanderfolgenden Turnieren, beträgt der Bonus 250.000 Euro. Der Gewinn des Bonus ist auch auf unterschiedlichen Pferden möglich.

    Im Fokus standen zu Beginn des Rolex Grand Prix beim CHIO Aachen 2014 der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat, der das letzte Major-Turnier in Genf gewinnen konnte sowie Pieter Devos aus Belgien, der beim Major im kanadischen Spruce Meadows im vergangenen September siegreich war. Beide hatten also vor Beginn des Rolex Grand Prix gute Chancen im Rolex Grand Slam der Springreiter. Doch für Steve war der Traum vom zweiten Major-Sieg in Folge nach einem Fehler am Wassergraben früh zu Ende. „Mein Ziel war es, hier zu gewinnen, und es hat sich auch alles gut angefühlt“, so Guerdat, „vielleicht hätte ich am Wasser noch etwas mehr kämpfen müssen.“ Und auch Pieter Devos hatte keinen guten Tag erwischt, am überbauten Wasser gab es eine Verweigerung. Der Belgier hat die Zeit in Aachen dennoch genossen: „Es war ein schöner Grand Prix, eine tolle Erfahrung für mein junges Pferd.“

     

    www.rolexgrandslam.com

     

    20.07.2014 - Preis der Stadt Aachen

    Kurz bevor der CHIO Aachen nach grandiosen 10 Turniertagen wieder zu seiner traditionellen Abschiedszeremonie, dem „Abschied der Nationen“, aufrief, gab es noch eine besondere Ehrung auf dem „Heiligen Rasen“. Der „Preis der Stadt Aachen“, der eigentlich traditionell vor dem Mercedes-Benz Nationenpreis vergeben wird, wurde im Rahmen des Weltfests des Pferdesports 2014 vor der weltbekannten Abschiedsfeier an die FEI-Präsidentin, Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Haya Bint Al Hussein, vergeben. Sichtlich gerührt nahm die Reitsportbegeisterte, die 2006 zur Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung gewählt wurde und seit 2007 IOC-Mitglied ist, die städtische CHIO-Auszeichnung in Form einer Pferdeplastik für ihre besonderen Verdienste um das Aachener Reitturnier aus den Händen von Oberbürgermeister Marcel Philipp entgegen. Und 40.000 Zuschauer applaudierten. „Aachen ist eines der wichtigsten Pferdesportturniere der Welt. Jeder hier im Stadion hat seine eigenen schönen Erinnerungen an Aachen“, schwärmte Prinzessin Haya.

    Hier, im traditionsreichen Hauptstadion, in dem Prinzessin Haya in den Jahren 1997 bis 1999 selbst als Springreiterin an den Start ging, in dem sie aber auch schon emotionale Reden gehalten hat, ihre ergreifendste wohl zum Abschluss der Weltreiterspiele in Aachen im Jahr 2006, wurde sie mit diesem besonderen Preis ausgezeichnet. Auch das nächste große Championat, das in Aachen ansteht, brachte sie maßgeblich auf den Weg. Dank ihrer Unterstützung erhielt Aachen im Juni 2012 den Zuschlag der FEI für die Ausrichtung der FEI Europameisterschaften in fünf Reitsportdisziplinen an einem Ort. Das ist Premiere!

    Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V., würdigte ebenfalls das großartige Engagement und die enge Verbundenheit  der FEI-Präsidentin zum CHIO Aachen: „Ich erinnere mich noch an die Jahre zurück, in denen Sie hier in Aachen als Springreiterin in den Parcours eingeritten sind, an Ihre bewegende Abschlussrede der Weltreiterspiele 2006, nun freue ich mich auf ihre Eröffnungsrede anlässlich der FEI Europameisterschaften 2015.“

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    20.07.2014 - Ahlmann gewinnt

    Christian Ahlmann hat sich heute mit seinem zwölfjährigen Hannoveraner Codex One einen Kindheitstraum erfüllt: Der 39-Jährige aus Marl gewann mit dem einzigen fehlerfreien Ritt im Stechen den Rolex Grand Prix und damit den Großen Preis von Aachen. „Es fühlt sich einfach nur geil an“, stellte der überwältigte neue Aachen-Champion fest, der erstmals in seiner Laufbahn beim Hauptspringen in der Soers triumphierte. Durch seinen Sieg hat für ihn auch sein persönlicher Rolex Grand Slam der Springreiter begonnen – wer die drei Major-Turniere in Aachen, im kanadischen Spruce Meadows und in Genf gewinnt, hat die Chance auf eine Million Euro zusätzlich zum Preisgeld.

    Frank Rothenberger hatte einen guten Job gemacht. Zwischen vier und sechs Reiter wollte der Kursdesigner im Stechen sehen. Punktlandung! Fünf Reiter hatten das große Finale erreicht. Nach der ersten Runde waren 15 Pferd-Reiter-Paare ohne Fehler gewesen. In den Showdown schafften es aber nur die Deutschen Christian Ahlmann, Marcus Ehning und Daniel Deußer sowie die US-Amerikaner Kent Farrington und Lauren Hough.

    Ahlmann musste vor 40.000 Zuschauern und damit traditionell ausverkauftem Haus zuerst auf den 410 Meter langen Stech-Parcours, den Rothenberger mit zwölf Hindernissen und 15 Sprüngen ausgestattet hatte. „Normalerweise ist es besser, als Letzter zu reiten. Heute nicht“, stellte der Rolex-Triumphator trocken fest. Seine persönliche Zielstellung: Fehlerfrei durchkommen und die Konkurrenz damit unter Druck setzen. Bei diesem ehrgeizigen Projekt, bei dem er zu Beginn bei den ersten Sprüngen nach eigenen Angaben in der Geschwindigkeit nicht das ganz große Risiko gegangen war, ging voll auf. Denn anschließend unterbaten zwar alle Finalisten die Zeit des Weltcupsiegers von 2011 (46,59 Sekunden), ließen dabei aber nicht alle Stangen liegen.

    Speed-König Kent Farrington war – mal wieder – der Schnellste. 43,91 Sekunden brauchte der 33-Jährige mit Voyeur und blieb damit vor Marcus Ehning mit dem KWPN-Hengst Plot Blue (46,01) und Weltcup-Sieger Daniel Deußer (46,44) mit dem Westfalen Cornet D’Amour der beste unter den Vier-Punkte-Reitern. Noch etwas schneller als alle Herren – 44,71 Sekunden – war Lauren Hough. Der Amerikanerin unterliefen bei ihrem furiosen Auftritt allerdings gleich zwei Fehler. Nach zwei britischen Siegen 2012 (Michael Whitaker mit Amai) und 2013 (Nick Skelton mit Big Star) kehrt der Sieg im Großen Preis nun also zurück nach Deutschland.

    Der Held des Tages dankte in erster Linie seinem Pferd. Codex One musste zuletzt eine längere Verletzungspause machen. Erst vor wenigen Monaten war der Hengst wieder ins Training eingestiegen und hatte zuletzt schon in Hamburg und Rotterdam gute Ergebnisse gebracht. Dass Ahlmann nicht im Mercedes-Benz Nationenpreis aufgestellt war, kam dem Marler nun vielleicht sogar zugute. „Ganz ehrlich, ich konnte es verstehen und war nicht enttäuscht. Dadurch konnten wir uns auf den Großen Preis konzentrieren. Für weitere Einsätze hätte die Kondition derzeit sicherlich nicht gereicht. Wir sind ganz langsam Schritt für Schritt gegangen, das hat sich nun ausgezahlt“, schätzte Ahlmann ein. Der glückliche Sieger dankte zudem seinem Team, aber auch Generalsponsor Rolex. „Dank Rolex dürfen wir bei dieser außergewöhnlichen Initiative solche Erlebnisse haben, das ist großartig“, sagte Ahlmann mit Blick auf den Rolex Grand Slam der Springreiter, der den Reitern weltweit eine einzigartige Chance bietet, sich zu Legenden ihres Sports zu machen.

    Im gleichen Atemzug ging der Gruß von Ahlmann an Katrin Eckermann ins Krankenhaus. Seine deutsche Teamkollegin war in der ersten Runde – wie schon beim Nationenpreis am Donnerstag – mit „Firth Of Lorne“ gestürzt. Die Diagnose: Schlüsselbeinbruch. Ihrem zehnjährigen Hannoveraner geht es aber gut.

    Das erfolgreichstes Pferd des diesjährigen CHIO wurde Voyeur von Kent Farrington. Der zwölfjährige KWPN-Wallach erhielt dafür aus den Händen von Hans Günter Winkler den Halla-Wanderpreis. Die Auszeichnung für den erfolgreichsten Reiter des Turniers nach Punkten – der Preis des Bundesministers des Innern, Herrn Thomas de Maizière – ging an Daniel Deußer. Für den besten Stil wurde einmal mehr Marcus Ehning mit dem Preis der Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel ausgezeichnet.

    Beim diesjährigen CHIO Aachen waren insgesamt 355.250 Besucher in der Soers.

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    20.07.2014 - Seriensieger Niederlande

    Benjamin Aillaud hat die letzte Prüfung der Vierspänner – den Preis der H und T Automotive Components – gewonnen. Der Franzose, der schon im WARSTEINER-PREIS siegte – setzte sich mit seinen Pferden Bartok, Bly Plain’s, Colin und Conkalina im Stechen, das nur zwei Fahrer mit einer fehlerfreien und genügend schnellen Runde erreicht hatten, an die Spitze des Feldes. Aillaud benötigte 91,85 Sekunden und blieb damit vor Michael Brauchle. Der Deutsche kam nach 93,01 Sekunden durchs Ziel.

    Der US-amerikanische Einzelfahrer Chester Weber, der gestern schon die Einzel-Gesamtwertung – den Preis der Familie Richard Talbot – gewinnen konnte, fuhr mit 0,97 Strafpunkten für das Überschreiten der Zeit auf Rang drei.

    Im Fendt-Nationenpreis – in dem die Ergebnisse von Dressur, Kegelfahren und Gelände zählten – gewann einmal mehr die Niederlande von Bundestrainer Harry de Ruyter. Die CHIO-Aachen-Seriensieger und Weltmeister setzten sich zum achten Mal in Folge in der Soers durch. Die Mannschaft – bestehend aus Ijsbrand Chardon, Koos de Ronde und Theo Timmermann – verbuchte in der Endabrechnung 292,85 Fehlerpunkte. Das starke ungarische Team fuhr auf Platz zwei. József Dobrivitz, József Dobrivitz jun. und Zoltán Lázár kamen auf 309,82 Fehlerpunkte. Einen etwas enttäuschenden dritten Platz nahm das deutsche Team mit nach Hause. Mareike Harm, Christoph Sandmann und Georg von Stein hatte am Ende im Gesamtresultat 312,36 Punkte. Frankreich beendete die Nationenwertung auf Platz vier (337,08).

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    20.07.2014 - Dujardin und Valegro siegen

    Dressur-Doppel-Olympiasiegerin Charlotte Dujardin hat beim CHIO Aachen im Deutsche Bank Preis, Großer Dressurpreis von Aachen, den Sieg geholt. Mit 87,900 Prozent setzte sich die 29-jährige Britin vor 6300 Zuscahuern im ausverkauften Deutsche Bank Stadion an die Spitze der international stark besetzten Konkurrenz. Deutschlands Topreiterin und Vorjahres-Siegerin Helen Langehanenberg ritt mit Damon Hill NRW auf Rang zwei (86,025), gefolgt von Isabell Werth mit Bella Rose (85,150). Matthias Alexander Rath und Totilas – die in Grand Prix und Grand Prix Spécial gewonnen hatten – hatten ihren Start am Vortag zurückgezogen, da sich der Hengst noch in der Aufbauphase für die Weltreiterspiele befindet. Kristina Sprehe ritt mit Desperados FRH auf Rang vier (83,150) und komplettierte das starke Gesamtergebnis vom Team der deutschen Bundestrainerin Monica Theodorescu.

    Für Charlotte Dujardin war es ein spannendes Wochenende mit Höhen und Tiefen. „Ich bin nicht so gut gestartet. Im Grand Prix hatte ich mit Valegro noch nie so viele Fehler, da habe ich mich irgendwie blamiert“, analysierte die Britin. Nach ihrem großen Fehler zu Beginn in den Wechseln hatte das Publikum bei jedem weiteren kleinen Fauxpas gestöhnt. „Das hatte mich noch mehr verunsichert“, berichtete sie. „Aber so ist das Leben, alle machen Fehler und ich bin nicht perfekt und Valegro ist es auch nicht“, stellte sie klar. Auch die Hitze hatte den britischen Superstars und Weltcup-Siegern zu schaffen gemacht. Mit dem abschließenden Auftritt im Spécial könne sie nun sehr versöhnlich mit dem Ausflug nach Aachen abschließen. „Mit diesem Ritt bin ich sehr glücklich. Die Übergänge und Piaffen waren toll“, zog sie ihr Resümee.

    Auch Helen Langehanenberg, die einen Fehler in den Wechseln hatte, war zufrieden. „Ich habe aufgrund der Hitze ein kürzeres Warm-Up gemacht, dadurch war Damon Hill sehr frisch“, berichtete sie anschließend. „Ich freue mich jetzt sehr auf die Weltreiterspiele“, gab sie zu Protokoll.

    Isabell Werth schloss sich der allgemeinen Glückseligkeit an. „Michael Erdmann (macht die Musik von Werth, Anm. d. Red.) hat einen tollen Job gemacht und die Musik noch fertig bekommen“, berichtete die Grande Dame des Dressursports. Sie hatte die Kür im Vorfeld nicht trainiert, um den Schwerpunkt ihrer Konzentration auf die ersten beiden Prüfungen zu legen und das Pferd nicht zu verwirren. „Ich bin sehr froh, dass Bella Rose so konzentriert war und sich bemüht hat, keine Fehler zu machen.“ Werth zollte ihrer Partnerin großen Respekt: „Sie war zum ersten Mal in so einem großen Stadion mit so vielen Zuschauern und hat sich von Tag zu Tag mehr an die Situation gewöhnt.“

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    20.07.2014 - SAP-Preis für Shane Breen

    Auftakt am Finaltag: Shane Breen hat den SAP-Preis gewonnen. Der Ire setzte sich mit seinem zehnjährigen Hannoveraner Calido Boy fehlerfrei in einer Zeit von 65,65 Sekunden im Parcours durch. Der Italiener Emanuela Gaudiano, der am Vorabend den RWE-Preis gewonnen hatte, kam mit dem Westfalen Caesario nach 66,34 Sekunden durchs Ziel – Rang zwei. Eine Sekunde langsamer war der Kanadier Ben Asselin, der seinen KWPN-Wallach Makavoy gesattelt hatte. Bestes deutsches Ergebnis auf der 500 Meter langen Strecke mit elf Hindernissen: Denis Nielsen mit Cashmoaker auf Rang sechs. Neun Reiter waren ohne Abwurf geblieben. Vorjahressieger Hans-Dieter Dreher kam mit zehn Fehlerpunkten auf Rang 30.

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    19.07.2014 - Deutscher Sieg im PHILIPS-Preis

    Zum Abschluss eines langen Dressurtags im Deutsche Bank Stadion konnte die deutsche Equipe unter Flutlicht einen weiteren Sieg einfahren. Dorothee Schneider gewann mit ihrer dreizehnjährigen westfälischen Stute Forward Looking die Grand Prix Kür der „I“-Tour und damit den PHILIPS-Preis. Die 45-jährige aus Framersheim setzte sich mit 77,175 Prozent gegen Marion Engelen mit dem 14-jährigen Oldenburger Diego OLD und den Vorjahressieger Hans Peter Minderhoud durch. Die 29-jährige Engelen war zu 75,900 Prozent geritten. Der Niederländer Minderhoud hatte den 14-jährigen Oldenburger-Hengst Glock´s Romanov gesattelt und verbuchte am Ende 75,325 Prozent. Platz vier ging an Nadine Capellmann. Die 48-jährige Diplom-Kauffrau und Lokalmatadorin (kommt aus Würselen) ritt mit ihrem dreizehnjährigen Baden-Württemberger-Fuchs Girasol auf 73,825 Prozent.

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    19.07.2014 - Italienische Nacht in der Soers

    Emanuele Gaudiano hat zum Abschluss des Samstags im Hauptstadion das Progressiv-Springen mit Joker und damit den RWE-Preis gewonnen. Der Italiener sammelte mit dem zehnjährigen Westfalen Caesario 65 Punkte und kam auf eine Zeit von 53,45 Sekunden. Damit verwies der 28-Jährige den Deutschen Tim Hoster mit seinem Oldenburger Quality auf Rang zwei (56,12). Platz drei ging nach Irland: Cameron Hanley verbuchte mit Amira eine Zeit von 57,15 Sekunden. Der Parcours des Progressiv-Springens bestand aus Hindernissen mit steigendem Schwierigkeitsgrad, wobei jedem Hindernis eine bestimmt Punktzahl zugeordnet war. Überwanden die Reiter das Hindernis ohne Fehler, wurden die Punkte gutgeschrieben. Bei Fehlern gab es keine Punkte. Es siegte der Reiter mit der höchsten Punktzahl. Insgesamt acht Reiter kamen auf 65 Zähler. Gaudiano war jedoch der Schnellste. Im Vorjahr hatte der Spanier Sergio Alvarez Moya triumphiert.

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    19.07.2014 - Silberne Kamera an P. Langrish

    Mit zwei vierbeinigen Stars konnte die englische Fotografin Pam Langrish die Jury überzeugen: Ein Pferd und ein kleiner wuscheliger Hund, der im Vordergrund durch das Bild huscht. Der Vielseitigkeitsreiter Andrew Nicholson wird auf dem Siegerfoto fast zur Nebensache. Am Samstagabend wurde Langrish mit der begehrten Trophäe, der Silbernen Kamera, im Hauptstadion für das beste internationale Pferdesportfoto ausgezeichnet. Den zweiten Platz erreichte die belgische Fotografin Astrid Appels, Platz drei ging an den niederländischen Fotografen Arnd Bronkhorst. Vergeben wurden die Preise von Helmut Schiffer, Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, Hubert Herpers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, sowie Hans Kauhsen, Aufsichtsratsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V.

    Eine Vorauswahl aus 74 Einsendungen von Fotografen aus aller Welt traf bereits im Juni eine Jury, die aus Dirk Caremans (Vorjahressieger), Ludo Philippaerts (belgischer Springreiter), Andreas Müller (Geschäftsführer Zeitungsverlag Aachen), Erich Timmermanns (Direktor Werbung & Öffentlichkeitsarbeit Sparkasse Aachen) und Frank Kemperman (Vorstandsvorsitzender des ALRV) bestand. Der renommierte Medienpreis wird vom Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. gemeinsam mit der Sparkasse Aachen und dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband vergeben. Der Erstplatzierte erhält 2500 Euro, der Zweite 1000 Euro und der Dritte 500 Euro.

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    19.07.2014 - Preis der Sparkasse

    Nach dem Nationenpreis-Sieg vom Donnerstag kam heute ein weiterer Triumph auf das Konto der Belgier. Im Preis der Sparkasse siegte Olivier Philippaerts mit Carlito C. Bei der Jagdspringprüfung über Gräben und Wälle im Hauptstadion der Soers – bei der Naturhindernisse wie Pulvermann’s Grad und der große Teich zum Parcours gehören – blieb der 20-Jährige mit einer Zeit von 76,6 Sekunden fehlerfrei. Auch Hans-Dieter Dreher war ohne Abwurf geblieben. Der Deutsche benötigte mit seinem neunjährigen Holsteiner Quiwi Dream allerdings 77,82 Sekunden – Rang zwei. Platz drei sicherte sich der Vorjahressieger Shane Breen mit Ominerale Courcelle. Der Ire hatte einen Abwurf, was ihm vier Strafsekunden einbrachte. Er kam so auf 79,15 Sekunden – ohne den Fauxpas hätte er erneut gewonnen.

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    19.07.2014 - Mario Adorf besucht den CHIO

    Hoher Besuch beim CHIO Aachen: Am Turniersamstag reiste Mario Adorf, der weltbekannte deutsche Schauspieler, zum Weltfest des Pferdesports an. Es war der erste Besuch des langjährigen Werbepartners der AachenerMünchener Versicherung, und das obwohl er durchaus als Pferdenarr gilt. „Ich saß schon oft in meinem Leben im Sattel, privat und natürlich auch in unzähligen Filmen,“ verriet der 82-Jährige bei einem Fototermin auf dem Abreiteplatz. Die Faszination für die Vierbeiner zeigte sich bei ihm schon von klein auf: „Mein drittes Wort, das ich als kleines Kind sagen konnte, war ‚Pferd‘.“ Hoch zu Ross sah man den Schauspieler zwar auf dem Turniergelände nicht, dennoch zeigte er sich bei seinem Besuch sehr beeindruckt von dem CHIO Aachen: „Die Atmosphäre auf dem Turniergelände ist wunderschön. Ich bin schon oft hierhin eingeladen worden, habe es aber leider bis heute nie geschafft, zu kommen. Bislang habe ich die Prüfungen des CHIO Aachen ausschließlich im Fernsehen verfolgt und war immer sehr angetan von diesem Turnier.“ Für Reitsport hat er ein Faible, denn für ihn sind die eleganten Vierbeiner „die schönsten Tiere der Welt“. Davon gab es beim Preis der AachenMünchener, den Adorf im Hauptstadion verfolgte, genug. Schließlich betrat er auch selbst den „Heiligen Rasen“ als er in Begleitung von Carl Meulenbergh, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e. V., und Michael Westkamp, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener Versicherung, den Pokal an den siegreichen Niederländer Frank Schuttert übergab. Der CHIO-Funke ist jedenfalls bei seinem Besuch übergesprungen. „Ich werde mit Sicherheit wiederkommen“, so die Worte des Grandseigneur des deutschen Films zum Abschied.

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    19.07.2014 - Zweiter Sieg für Bache

    Zweiter Sieg für Isabel Bache: Die Norwegerin, die beim Auftakt der Dressur im Deutsche Bank Stadion beim Preis der VUV – Vereinigte Unternehmerverbände Aachen gewonnen hatten, siegte nun auch im WOTAX-Preis, einem FEI Intermediate I. Die 35-Jährige, die auf dem Gestüt Bonhomme im Landkreis Potsdam-Mittelmark an der Havel arbeitet, schaffte mit ihrem achtjährigen Hannoveraner-Fuchs Riverdance etwas, was an diesem Tag nicht einmal Olympiasiegerin Charlotte Dujardin gelungen war: Sie schlug Matthias Alexander Rath. Allerdings war der Bundeskader-Reiter nicht mit seinem Wunderpferd Totilas, sondern mit dem achtjährigen KWPN-Hengst Bretton Woods im Viereck. Das Ergebnis fiel hauchdünn aus. Bache kam auf 74,868 Prozent. Rath kassierte 74,816 Prozent. Rang drei ging an Isabell Werth mit Lezard (74,500), Rang vier an Dorothee Scheider mit Derano (70,711). Im Vorjahr hatte die Österreicherin Victoria Max-Theurer gewonnen, die diesmal nicht an den Start ging.

    19.07.2014 - Best of Champions

    Der Kampf der Geschlechter beim CHIO in Aachen wurde – wie schon im Vorjahr – zu Gunsten der Männer entschieden. Die Herren der Schöpfung setzten sich in der Prüfung „Best of Champions“ gegen die Damen durch. Zu den Siegern gehörten Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz mit Qui Vive De La Tour (das Paar hatte auch das STAWAG-Eröffnungsspringen gewonnen), der Amerikaner Kent Farrington mit Blue Angel, Marcus Ehning mit Comme Il Faut, Ludger Beerbaum mit Carinou, Europameister Ben Maher aus Großbritannien mit Diva II sowie sein Teamkollege Scott Brash mit Hello Sunshine. Bei den Damen waren Katrin Eckermann (GER), Janika Sprunger (SUI), Reed Kessler (USA), Katharina Offel (UKR), Luciana Diniz (POR) und Pénélope Leprevost ins Rennen gegangen. Nach einem Umlauf im Normalmodus (Fehler/Zeit) starteten die beiden Teams im zweiten Durchgang im direkten Vergleich über zwei identische Parcours gegeneinander. In Runde eins war Reed Kessler ausgeschieden, weshalb im zweiten Durchgang auch Scott Brash nicht antrat und im Modus Fünf-gegen-Fünf (anstatt wie geplant Sechs-gegen-Sechs) angetreten wurde. Die Männer hatten sich schon nach dem ersten Durchgang einen Vorsprung herausgearbeitet, den sie am Ende souverän verteidigen konnten.

    19.07.2014 - Schürmann gewinnt

    Noch ein Dressur-Sieg für Deutschland: Charlott-Maria Schürmann hat die Grand Prix Kür und damit den Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung gewonnen. Beim internationalen U25-PIAFF-Förderpreis kam die 21-Jährige im Deutsche Bank Stadion mit ihrem elfjährigen Hengst Burlington FRH auf 77,225 Prozent und verwies damit ihre Landsfrau Nadine Husenbeth mit der Stute Florida auf Rang zwei (75,775). Platz drei ging nach Schweden: Marina Mattsson erzielte mit Beckham 71,925 Prozent.

    Auch der Sieg in der Mannschaftswertung – der aus Grand Prix und Grand Prix Kür bestand – ging nach Deutschland. Das Gastgeberteam, das neben Schürmann und Husenbeth von Victoria Michalke mit Dance On komplettiert wurde, kam mit deutlichem Abstand auf die Konkurrenz auf 291,558 Punkte. Platz zwei ging mit 275,611 Zählern an das spanische Team, bestehend aus Paula Matute Guimon mit Tarpan Ymas, Juan Matute Guimon mit Don Diego Ymas und Laura Reija mit Recuerdo. Mit 273,276 Punkten landete die Niederlande auf Rang drei, gefolgt von Dänemark (272,521) und Schweden (271,589).

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    19.07.2014 - Dritter Sieg für Kenny

    Der Ire Darragh Kenny setzt seinen Triumphzug in der Aachener Soers fort. Nach seinem Sieg im Preis der StädteRegion Aachen in memoriam Landrat Hermann-Josef Pütz am Mittwoch und dem ersten Platz in der zweiten Qualifikation des Sparkassen-Youngsters-Cups gewann der 26-Jährige nun auch im Finale des Sparkassen-Youngsters-Cups. Nach zwei fehlerfreien Umläufen lieferte der in den USA lebende Springreiter mit dem achtjährigen KWPN-Hengst Chin Quidam VDL die schnellste Zeit in der zweiten Runde – die 14 Reiterpaare mit einem fehlerfreien ersten Durchgang erreicht hatten – und beerbte damit in dieser Prüfung Hans-Dieter Dreher, der im Vorjahr mit dem Holsteiner-Hengst Quiwi Dream ganz oben stand. 45,29 Sekunden bedeuteten für Kenny fast zwei Sekunden Vorsprung vor dem Kanadier Eric Lamaze (47,03), der Check Picobello Z gesattelt hatte. Rang drei sicherte sich die Französin Pénélope Leprevost mit Sultane Des Ibis (48,14). Insgesamt 30 Paare waren in der Prüfung für sieben- und achtjährige Pferde angetreten.

    In der Gesamtwertung für den Sonderehrenpreis für den besten Reiter in den drei Sparkassen-Youngsters-Cup-Prüfungen kam Kenny auf 52 Punkte und musste sich damit hauchdünn Denis Nielsen geschlagen geben. Der 24-Jährige Pferdewirt vom Gestüt Sprehe in Löningen kam mit seinem achtjährigen Hannoveraner-Hengst Special One 2 auf 53 Zähler – was ihm ein neues Fohlen vom Züchter Josef Ruyter einbrachte. Das Jungpferd ist ein Hengstfohlen von Cascadello II, einem vielbesprochenen Holsteiner Spitzenhengst, der als Sohn des Casall la Silla im Mittelpunkt des Interesses steht. Die Mutter des Fohlens – aus einem der besten rheinischen Springstämme gezogen – ist die Staatsprämienstute Baloudora von Balou du Rouet, die noch einmal aufgewertet wird durch ihre Mutter Polydor. Die Großmutter des Fohlens war Stutenprüfungssiegerin und hat in der Vererbung Zeichen gesetzt. Womöglich wird das Fohlen ja eines Tages selbst Starter hier in Aachen sein dürfen und sich mit den Besten der Welt messen.

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    19.07.2014 - Wohnwelt Pallen Marathon

    Exell gewinnt Wohnwelt Pallen Marathon – Weber die Einzelwertung

    Mit einem Sieg im Wohnwelt Pallen Marathon ist Weltcup-Sieger und Weltmeister Boyd Exell auf Rang zwei im Preis der Familie Richard Talbot gefahren. Der Australier war damit zwar beim Geländerennen in der Aachener Soers am besten, musste dem Amerikaner Chester Weber in der Gesamtwertung – nach Dressur, Kegelfahren und Gelände – aber in einem hauchengen Kopf-an-Kopf-Rennen den Vortritt lassen. Der 39-jährige Weber kam mit seinen Pferden Boris, Boy, Para, Splash und Uniek nach den drei Teilprüfungen auf 134,48 Minuspunkte. Exell sammelte 135,63 Zähler. Damit endete für den 41-Jährigen eine Ära: Seit 2009 hatte der Mann aus Down Under in der Soers immer gewonnen. Den sechsten Triumph in Folge wusste Weber nun mit minimalem Abstand zu verhindern.

    Rang zwei im Marathon ging an den Deutschen Michael Brauchle, der die Gelände-Teilprüfung im vergangenen Jahr gewinnen konnte. Der Ungar József Dobrovitz folgte auf Rang drei. Beide Fahrer konnten aber aufgrund ihres bisherigen Rückstandes nicht mehr auf das Podium der Einzelwertung vorfahren. Brauchle landete auf Platz elf, Dobrovitz auf Rang vier. Platz drei im Endergebnis der Einzelwertung sicherte sich hier der Niederländer Koos de Ronde (149,54).

    Im morgigen Fendt-Preis folgt das Finale des Mannschaftswettbewerbs mit einem weiteren Kegelfahren. Seit 2007 siegten ununterbrochen die Niederländer, die auch aktuell mit großem Abstand führen und sich damit morgen ihren achten CHIO-Titel in Folge sichern könnten.

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    19.07.2014 - Debütant Schuttert siegt

    Es ist der CHIO der Debütanten: Ungewöhnlich häufig stehen in diesem Jahr Reiter auf dem obersten Podest, die das erste Mal in der Soers gastieren. Auch im Preis der AachenMünchener siegte ein Neuling: Frank Schuttert aus den Niederlanden war im Springen mit einem Umlauf zuzüglich Siegerrunde am Ende der Schnellste. Zwölf Pferd-Reiter-Paare hatten sich mit einem fehlerfreien Durchgang für den finalen zweiten Ritt qualifiziert. Schuttert lieferte mit seinem zehnjährigen BWP-Fuchshengst Epleaser Van’t Heike in 48,39 Sekunden die schnellste Zeit. Dabei ließ der erst 20-Jährige den Belgier Pieter Devos mit Dylano (48,89) und Oranje-Olympiareiter Maikel Van der Vleuten mit VDL Groep Verdi TN N.O.P. (49,07) hinter sich. Deutschlands Top-Reiter Christian Ahlmann kam mit seinem Westfalen Cornado II auf Rang vier (49,57). Dieses Quartett hatte den Stangenwald von Parcoursbauer Frank Rothenberger auch im zweiten Durchgang ohne Fehler überwunden.

    Schuttert war im vergangenen Jahr das erste Mal in Aachen gewesen – allerdings als Besucher. 2014 durfte der Bereiter aus dem Stall von Jos Lansink im belgischen Limburg nun erstmals selber in die Soers. Epleaser Van’t Heike – ein Nachkomme von Spitzenpferd Valentina Van’t Heike, mit der Lansink unter anderem bei den Weltreiterspielen in Kentucky ritt – hat nach Aussage seines Reiters ein großes Vermögen. „Er ist manchmal etwas vorsichtig, damit hatte ich am Anfang Probleme. Andererseits ist er manchmal zwischen den Prüfungen zu stark und dadurch unkontrollierbar geworden. Aber heute hatte ich sehr gute Kontrolle.“ Dass derzeit sehr viele junge Reiter, vor allem auch aus Belgien, in die internationale Spitze vordringen, empfindet Schuttert als großen Vorteil für alle Athleten. „Wir stacheln uns gegenseitig an, der Konkurrenzkampf beflügelt.“ Selbst in Aachen reiten die Neulinge schon auf Sieg. „Das macht richtig Spaß. Wir haben keine Angst vor neuen Herausforderungen, nicht einmal vor Aachen“, sagte Schuttert.

    Hans-Dieter Dreher, der im vergangenen Jahr mit Embassy II gewonnen hatte, musste sich dieses Mal mit dem Holsteiner Colore nach einem Abwurf im ersten Durchgang mit Rang 14 zufriedengeben.

    19.07.2014 - Rath und Totilas siegen erneut

    Das Comeback wird von Ritt zu Ritt eindrucksvoller: Auch im Grad Prix Spécial der CDIO-Tour haben Matthias Alexander Rath und der niederländische Hengst Totilas gewonnen. Im MEGGLE-Preis schlug das „Wunderpferd“ erneut Valegro mit Olympiasiegerin Charlotte Dujardin. Vorjahressiegerin Helen Langehanenberg mit Damon Hill NRW und Isabell Werth mit Bella Rose komplettierten das hervorragende deutsche Ergebnis mit Rang drei und vier.

    Monica Theodorescu war angesichts des großen Erfolges ihres Teams sichtlich glücklich. „Unsere vier Reiter sind einfach sensationell gut geritten“, stellte die deutsche Bundestrainerin fest. In einem hochklassigen Grand Prix Spécial überzeugte einmal mehr vor allem der für zwei Jahre „verschollene Sohn“. Krankheitsbedingt hatte das Paar pausieren müssen. Auf der Aachener Bühne in der Soers überzeugt das Gespann nun wie nie zuvor. Das Publikum sprang nach dem abschließenden Gruß des 29-Jährigen aus Kronberg von den Sitzen. Rath zeigte immer wieder mit dem Finger auf seinen Hengst, deutete an: „Ihm gilt der Applaus.“

    Dass die Serie des Matthias Alexander Rath mit seinem Totilas – seit seiner Rückkehr auf der turniersportlichen Bühne endete jeder Auftritt mit Rang eins – auch in dieser Prüfung halten würde, war keine Selbstverständlichkeit. Größer hätte die Konkurrenz nicht sein können – schließlich halten Dujardin und Valegro die Prozentrekorde in sämtlichen schweren Dressurprüfungen. Doch einmal mehr wuchsen die Deutschen heute über sich hinaus. Fast ohne Fehler steuerte der Bundeskader-Reiter den 14-jährigen Gribaldi-Sohn durch das Viereck im Deutsche Bank Stadion. Lediglich in der Piaffe gab es eine leichte Rückwärtstendenz – was sofort mit einem Raunen vom Publikum begleitet wurde. Doch im Anschluss setzten das Duo seine Prüfung konzentriert und Lektionen-sicher fort. Resultat: 84,549 Prozent. Dujardin, die wie schon im Grand Prix leichte Probleme bei  den Galoppwechseln hatte, verbuchte am Ende 83,157 Prozent.

    Ann Kathrin Linsenhoff, gemeinsam mit Paul Schockemöhle Besitzerin von Totilas, freute sich riesig über den Erfolg ihres Stiefsohns: „Dass es für Matthias und Totilas hier so auf den Punkt passt, ist phantastisch. Es waren zwei schwierige Jahre. Toll, dass Matthias das Durchhaltevermögen hatte.“ Dieser Freude konnte sich Bundestrainerin Theodorescu nur anschließen. „Das war genial heute. Nicht nur Totilas, sondern auch unsere anderen Pferde haben mich überzeugt. Alle haben sich im Vergleich zum Grand Prix noch gesteigert.“

    Damon Hill und Helen Langehanenberg überzeugten ebenso mit einer starken Vorstellung. Auf der Diagonalen im starken Trab stolperte der 14-jährige Hengst kurz, ansonsten lief es wie am Schnürchen (82,078 Prozent, Platz drei). Isabell Werth und ihr zehnjähriger Nachwuchsstar Bella Rose schlossen sich als Vierte an (81,471). Die Macke in den Zweierwechseln kommentierte die 44-jährige Reiterin gut gelaunt mit dem Satz: „Die Zeit wird kommen.“ Dass dieser eleganten westfälischen Stute, einer Tochter des Belissimo, die Zukunft gehört, ist für Isabell Werth sonnenklar. „Vorausgesetzt natürlich, dass sie gesund bleibt.“

    Auf dem fünften Platz behauptete sich die Schwedin Tinne Vilhelmson-Silfven mit dem Hannoveraner Don Auriello (79,039). Kristina Sprehe und Desperados, die im Grand Prix unter ihren Möglichkeiten geblieben waren, schlossen im Spécial zur Spitze auf. Das Paar absolvierte alle Lektionen fehlerfrei und bestach durch seine Eleganz: 79,039 Prozent (Platz sechs).

    Am morgigen Sonntagvormittag messen sich nun die besten 15 Paare in der Kür. Von den Leistungen her wäre auch Kristina Sprehe startberechtigt, aber das Reglement verhindert ihre Teilnahme. Zugelassen sind (leider) nur drei Reiter pro Nation.

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    19.07.2014 - Maximal-Ergebnis für Deutsche

    Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben im letzten großen Test vor den Weltreiterspielen beim CHIO Aachen ein sensationelles Ergebnis erzielt und das Maximum des Machbaren herausgeholt. Die Mannschaft von Bundestrainer Hans Melzer gewann im DHL-Preis die Nationenwertung mit 129 Minuspunkten deutlich vor Großbritannien (152,4) und Frankreich (137,4). Zusätzlich holten Sandra Auffarth, Ingrid Klimke und Michael Jung in der Einzelwertung die ersten drei Plätze.

    Warm war es, aber „die Bedingungen für die Pferde waren optimal“, sagte Bundestrainer Hans Melzer. Der Boden in einem Top-Zustand, ein fordernder, aber überaus fair gebauter Kurs von Parcoursdesigner Rüdiger Schwarz, dazu fantastische Stimmung unter den zehntausenden Zuschauern: Es war ein perfekter Tag in der Aachener Soers.

    Nur drei Reiter blieben bei der abschließenden Prüfung in der Aachener Soers auf der 3.990 Meter langen Strecke in der vorgegebenen Zeit von sieben Minuten und überwanden dabei alle Hindernisse. Alle drei kamen aus Deutschland. Doppel-Olympiasieger Michael Jung aus Horb schaffte das Kunststück, als erster Reiter in 6:57 Minuten. Damit schob sich der 31-Jährige auf seinem 14-jährigen Baden-Württemberger La Biosthetique-Sam FBW noch vom fünften auf den dritten Rang vor. Noch etwas schneller war Ingrid Klimke. Unter dem Jubel der unzähligen Besucher im Gelände ritt sie nach 6:53 Minuten durch das DHL-Ziel im Hauptstadion ein – Rang zwei. Noch eine Sekunde schneller war Sandra Auffarth. Die 27-Jährige aus Ganderkesee und ihr zwölfjähriger Fuchswallach Opgun Louvo komplettierten damit ihren diesjährigen Start-Ziel-Sieg beim CHIO mit der schnellsten Zeit von 6:52 Minuten. Im vergangenen Jahr hatte sie den Sieg um die Winzigkeit von einer Sekunde verpasst. Diesmal blieb die Bundeskader-Athletin nach einem spektakulären Finale auf dem Parcours von Rüdiger Schwarz – kreiert im modernen CIC-Format – mit einer Minuspunktzahl von lediglich 33,80 klar an der Spitze vor Klimke mit FRH Escada JS (40,20) und Jung (41,20).

    „Die Stimmung hier in Aachen ist einfach super. Es hat wirklich Spaß gemacht. Ich bin sehr konzentriert geritten und schnell vorangekommen“, sagte die Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London. Ein kleines Missgeschick war ihr zu Beginn der Prüfung unterlaufen. „Ich hatte vergessen meine Uhr zu stellen als ich losgeritten bin, also wusste ich erst im Stadion, dass ich super gut in der Zeit war und konnte mich etwas entspannen, mir Zeit lassen und richtig genießen. Mein Pferd ist super gelaufen, er war mal wieder sehr geschickt. Ich kann mich total auf ihn verlassen und habe viel Vertrauen in ihn.“

    Auch Hans Melzer war angesichts des Dreifachsieges seiner Top-Reiter sehr zufrieden. „Es war wie immer toll, hier in Aachen zu sein und der Erfolg gibt uns jetzt einen großen Motivationsschub. Wir hoffen, solche Leistungen auch bei den Weltreiterspielen abrufen zu können. Die Bedingungen waren wie immer ausgezeichnet. Das Wetter war viel angenehmer als letztes Jahr. Die Hitze macht den Pferden nichts aus. Das waren optimale Bedingungen für unsere Disziplin und eine tolle Werbung für unseren Sport“, so der Nationaltrainer, der sich schon auf den Nationenpreis im kommenden Jahr freut.

    Für Michael Jung war es ein optimaler letzter Test vor den Weltmeisterschaften in Frankreich: „Mein Pferd ist super locker galoppiert und ließ sich gut reiten.“ Auch den knapp bemessenen Zeitfaktor empfand der Deutsche als lösbare Aufgabe: „Man muss die Pferde zwischen den Sprüngen gut galoppieren lassen. Es war schwierig, aber zu schaffen.“

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    18.07.2014 - Isabell Werth gewinnt

    Die Sonne tauchte die Aachener Soers bereits ins romantische Abendlicht, es war der letzte Programmpunkt des siebten CHIO-Tages. Der Lindt-Preis lockte noch einmal ins Deutsche Bank Stadion. Am Ende stand eine ganz Große des Dressursports auf Rang eins: Isabell Werth sicherte sich mit dem dreizehnjährigen Don Johnson FRH den Sieg. 76,765 Prozent erntete die Dressurqueen mit ihrem Don Frederico-Sohn im Grand Prix Spécial der CDI-Tour und verwies damit Jessica von Bredow-Werndl, die den KWPN-Hengst Unee BB gesattelt hatte, auf Rang zwei (74,000). Alle fünf Wertungsrichter sahen Werth vorn. Für von Bredow-Werndl war es ein Déjà-vu – auch im vergangenen Jahr war die 28-Jährige aus Aubenhausen auf den zweiten Platz geritten, damals noch hinter Kristina Sprehe mit Desperados. Platz drei in diesem Jahr ging nach Polen an Beata Stemler mit dem Rheinländer Rubicon D. Das Paar kam auf 72,588 Prozent, gefolgt von Fabienne Lütkemeier mit dem Hannoveraner De Niro-Sohn D’Agostino FRH (72,235). Die Wertung des SAP-Zuschauerrichtens und somit das Aachener Publikum sah die deutsche Equipe sogar mit einem Dreifacherfolg in Front. Bei den Besuchern siegte Werth vor von Bredow-Werndl und Lütkemeier.

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    18.07.2014 - Kreisverband Wesel gewinnt

    Martina Binnenbrücker, Julia Fedorczuk, Mareike Mondrowski und Petra Wolf – das sind die glücklichen Siegerinnen des diesjährigen Preis des Handwerks im Deutsche Bank Stadion. Auf Genaro Royale M, Rocco del Nevio, Baumann's Leonardo und Don Dooley 3 setzten sich die Damen aus dem Kreisverband Wesel in der nationalen Quadrillen-Dressurprüfung durch. 9,0 Punkte in der A- und 9,5 Zähler in der B-Note (Ausführung sowie künstlerische Gestaltung) ergaben eine Gesamtpunktzahl von 18,5. Damit siegte das Gespann von Mannschaftsführerin Helmi Abeck hauchdünn vor den Kolleginnen vom Kreisverband Bergisch Land (18,4). Bitter für die Equipe von Mannschaftsführer Ralph Hock: Das Team hatte sich schon 2013 mit Rang zwei zufrieden geben müssen. Die Vorjahressieger aus dem Kreisverband Viersen – angeleitet von Marion Heitzer – kamen diesmal mit 18,1 Zählern auf Rang drei. Die Plätze vier bis sechs gingen an Mettmann (17,9), Köln (17,8) und Aachen (17,5). Relevant für die Ausführung war die Kür-Aufgabe für Mannschaften der Klasse M. Zugelassen waren die vier besten Mannschaften des Mannschafts-Dressurchampionats Rheinland auf dem Landesturnier Rheinland 2013, die Mannschaft des Kreisverbands Aachen sowie der Sieger des Quadrillenchampionats Aachen 2013.

    18.07.2014 - DHL-Preis: Deutschland führt

    Nach zwei von drei Runden führen die deutschen Vielseitigkeitsreiter im DHL-Preis: Mit 124,20 Fehlerpunkten rangiert die Mannschaft von Bundestrainer Hans Melzer – personell aufgestellt durch Sandra Auffarth, Michael Jung, Peter Thomsen und Dirk Schrade – vor Großbritannien (136,40) und Frankreich (137,40).

    Mit Sandra Auffarth stellt die Gastgebernation auch die Führende in der Einzelwertung. Die 27-Jährige blieb mit Oppun Louve im Springen fehlerfrei und führt die Konkurrenz deutlich mit nur 33,8 Minuspunkten an. Damit geht die junge Frau aus Ganderkesee morgen mit einem guten Vorsprung auf die abschließende Geländestrecke, die im modernen CIC-Format das spektakuläre Finale der Vielseitigkeit bietet. Der von Rüdiger Schwarz kreierte Geländeparcours führt über 4.000 Meter durch die Wiesen der Aachener Soers direkt am eigentlichen CHIO-Turniergelände – für die Zuschauer bequem zu Fuß erreichbar. Gestartet wird im Gelände. Das Ziel liegt im CHIO-Hauptstadion.

    Am dichtesten auf den Fersen ist Auffarth der Australier Tim Price, der mit Wesko aktuell auf 39,80 Minuspunkte kommt. Die Deutsche Ingrid Klimke, die Zehnte nach der Dressur, konnte mit einem fehlerfreien Ritt im Parcours aufholen und sich auf Platz drei (40,20) vorarbeiten. Vom zweiten auf den sechsten Rang abgerutscht ist Doppel-Olympiasieger Michael Jung aus Horb am Neckar, der mit La Biosthetique-Sam fünf Punkte im zweiten Umlauf kassierte. Auch Clark Montgomery aus den USA verlor mit Loughan Glen an Boden, rutsche von Platz drei auf Rang fünf. Auf Platz vier rangiert der Franzose Thomas Carlile mit Quiro Hoy.

    „Die Stärke in meiner Dressur war heute die Galopptour mit den fliegenden Wechseln und den Verstärkungen. Auch das Springen fühlte sich sehr gut an. Oppun Louve ist ein tolles Springpferd, ich reite ihn sehr gern, vor allem in einem so tollen Stadion. Aachen ist jedes Jahr ein absoluter Höhepunkt. Mit den hohen Temperaturen kamen wir sehr gut klar. Ich denke, dass wird auch morgen kein Problem darstellen, weil die Strecke nicht zu lang und der Boden sehr gut ist. Damit kommen die Pferde gut zurecht. Ich werde die Geländeprüfung morgen wieder mit voller Konzentration angehen. Dass ich führe, spielt im Kopf keine Rolle. Für mich geht es immer wieder bei Null los“, sagte Auffarth.

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    18.07.2014 - Mercedes-Benz spendet 50.000€

    Generalsponsor Mercedes-Benz spendet 50.000 Euro für den guten Zweck

    Seit 60 Jahren ist Mercedes-Benz Partner des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen. Die Bühne des Mercedes-Benz Nationenpreises am Donnerstagabend nutzten die Autobauer auch, um Gutes zu tun: Mit einer Spende von 50.000 Euro unterstützt Mercedes-Benz die Initiative „Reiten gegen den Hunger“ zugunsten der Welthungerhilfe. „Weltweit leiden etwa 925 Millionen Menschen Hunger – jeder einzelne davon ist einer zu viel. Deshalb hat das Engagement der Reitsport-Community unsere vollste Unterstützung“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dr. Dieter Zetsche, am Rande seines gestrigen Besuchs des CHIO Aachen. Die Reiter im Nationenpreis hatten zugesagt, für jeden fehlerfreien Sprung über das Mercedes-Benz Hindernis 100 Euro zu spenden. Dadurch wurden 5800 Euro „ersprungen“, so dass in Aachen letztlich die Gesamtsumme von 55.800 Euro zugunsten der Welthungerhilfe zustande kam. Die Initiative „Reiten gegen den Hunger“ wurde vor zwei Jahren unter anderem von der Hamburger Verlegerin Gudrun Bauer von der Bauer Media Group ins Leben gerufen.

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    18.07.2014 - Deutscher Doppelsieg

    Gleich doppelt jubeln konnten der deutsche Dressurreiter-Nachwuchs heute im Deutsche Bank Stadion. Im U25-Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung setzte sich Victoria Michalke aus dem bayrischen Isen auf ihrem zwölfjährigen Oldenburger Dance On durch. Die 24-Jährige überzeugte die Wertungsrichter im internationalen Piaff-Förderpreis mit 70,814 Prozent. Ganz dicht dahinter folgte Nadine Husenbeth aus Sottrum mit dem 15-jährigen Rheinländer Florida. Die 21-Jährige verbuchte in der Endabrechnung 70,535 Prozent. Rang drei ging nach Spanien: Juan Matute Guimon ritt mit Don Diego Ymas zu 68,442 Prozent. Insgesamt 16 Reiter aus sieben Nationen waren im Deutsche Bank Stadion angetreten.

    18.07.2014 - CHIO Show- und Zuchttag

    Bühne frei: Die schmucken Barockpferde waren am Freitagmittag beim CHIO Show- und Zuchttag wohl die einzigen auf dem CHIO-Gelände, denen die sommerliche Hitze rein gar nichts ausmachte. Fröhlich trabten sie durch das Fahrstadion und begeisterten die unzähligen Besucher, die sich rund um den Platz versammelt hatten, mit ihrer Eleganz und ihrer Ausstrahlung. Die Urrasse der Barockpferde, die Pura Raza Espanola, die natürlich auch gen Aachen gereist war, hat ihre Heimat in Andalusien: Ein „heißes“ Temperament haben die Südländer also schon im Blut. Das bewiesen sie auch bei mehr als 30 Grad Celsius am Turnierfreitag im Rahmen des CHIO Aachen. Die eleganten Erscheinungen mit ihren langen wehenden Mähnen begeisterten Groß und Klein, nicht nur geritten, sondern auch an der Hand oder vor der Kutsche. Die aufwändige Rassevorstellung zeigte bereits, dass kein Barockpferd dem anderen ähnelt: Ob Berber, PRE, Lusitano, Lipizzaner, Friese, Knabstrupper, Menorquins, Warlander, Creamhorse, Barockpinto, Murgesen oder Kladruber – die rund 30 Pferde der verschiedenen Rassen präsentierten sich in einem ungewöhnlich vielseitigen Bild. Und herausgeputzt waren nicht nur die Pferde, sondern auch die Reiter, die teilweise in landesüblichen Trachten und Kostümen ihre Pferde begleiteten. Ein Höhepunkt war wohl der Einritt der britischen Erfolgsreiterin Claire Knowles und ihrem Knabstrupper-Hengst Pendragon of Independence, die eine M-Kür zeigten. Dass Barockpferde aber nicht nur gut aussehen können, sondern zudem auch sehr sportlich und bewegungsfreudig sind, bewies die „Copa Baroque“, eine sportliche Turnierserie, die von acht Reitern präsentiert wurde. Ebenfalls eine Augenweide: Die Quadrille AACCPRE, bei der sich 10 PREs zu einem außergewöhnlichen Bild formierten. Bevor sich zum Schluss noch einmal alle Pferde zur großen Abschlussrunde im Fahrstadion die Ehre gaben, wurden die Tagessieger, jeweils ein Hengst bzw. Wallach pro Rasse, ausgezeichnet.

    Der CHIO Show- und Zuchttag wurde bereits zum fünften Mal veranstaltet. Nach den NRW-Kaltblütern, den NRW-Reitponys, den NRW-Sportpferden und den Gangpferden hat sich der Aachen-Laurensberger Rennverein e. V. in diesem Jahr für die Barockpferde entschieden.

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    18.07.2014 - Eckermann mit Sensationsritt

    Eckermann meldet sich nach Sturz mit Sensationsritt im Preis von Nordrhein-Westfalen zurück

    Die versammelte Aachener Reiterszene diskutierte noch über ihren Sturz im Mercedes-Benz Nationenpreis am Wassergraben vom Vorabend, da gab Katrin Eckermann im CHIO-Hauptstadion beim Preis von Nordrhein-Westfalen die richtige Antwort. Im Stechen, das 14 Paare des Normalumlaufs erreicht hatten, lieferte die 24-Jährige aus Sendenhorst bei Münster mit dem dreizehnjährigen Rheinländer Carlson in 45,11 Sekunden eine unglaublich schnelle Runde, war dabei volles Risiko gegangen und verkroch sich im Anschluss erst einmal in den kühleren Gefilden der Stallarena.

    Erst als der Schlussreiter Marc Houtzager aus den Niederlanden in der Bahn war, marschierte Eckermann wieder Richtung Hauptarena – und nahm kurz darauf die Glückwünsche ihrer Kollegen entgegen. Denn keiner der 13 Konkurrenten konnte die deutsche Amazone unterbieten. Acht Reiter-Pferd-Paare blieben fehlerfrei, Eckermann war die schnellste. „Das war absolut genial. So eine Leistung nach so einem Rückschlag macht einen richtigen Spitzensportler aus“, kommentierte Dr. Dennis Peiler. Der Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) beobachtet die steile Laufbahn von Eckermann schon eine Weile. Sein lobendes Urteil: „Sie ist eine abgezockte Siegreiterin und hatte hier mal wieder im richtigen Moment die Nerven beisammen.“

    Eckermann war trotz ihres Fehlers vom Vortag mit klaren und ehrgeizigen Zielen in die Hauptprüfung des heutigen Freitags gegangen. „Für mich war von Anfang an klar, dass ich Vollgas gebe. Wir sind hier schließlich in Aachen, da kann man schon mal volles Risiko gehen“, gab sie selbstbewusst zu Protokoll. Mit Wasser habe sie im Übrigen noch nie Probleme gehabt. Firth Of Lorne – den sie auch im Rolex Grand Prix einsetzen wird – gehe es schon wieder gut. „Ich habe ihn heute Morgen longiert. Er ist fit“, berichtete die Reiterin. Ebenso wie sie selbst. „Ich bin heute aufgestanden und habe die Gedanken an den Nationenpreis einfach beiseite gelegt.“ Für Eckermann schließt sich im Übrigen ein Kreis. Vor einigen Jahren war das Ausnahmetalent schon beim Salut-Festival in der angrenzenden Albert-Vahle-Halle erfolgreich gewesen. Nun siegte sie auch bei den „Großen“.

    Rang zwei ging an den Brasilianer Álvaro Affonso de Miranda Neto, der vor zwei Tagen im Preis des Handwerks triumphiert hatte. „Doda“ blieb mit AD Nouvelle Europe Z eine Sekunde hinter Eckermann (46,14). Daniel Deusser, Weltcup-Sieger und Deutscher Meister in Personalunion, musste sich mit First Class Van Eeckelgheim mit Rang drei zufrieden geben (47,44). „Es war heute eine richtig schwere Aufgabe mit einem sehr anspruchsvollen Kurs“, sagte Deusser. De Miranda Neto, der für seine Schnelligkeit bekannt ist, gab alles, kam aber an die Deutsche nicht heran. „Ich habe es wirklich versucht, aber hatte heute keine Chance. Katrin war vom ersten bis zum letzten Moment wahnsinnig schnell“, lobte der in Belgien lebende Südamerikaner. Mit AD Nouvelle Europe Z hat Doda nun eine zweite Option für die Weltreiterspiele in der Normandie. AD Bogeno ist eigentlich sein Erstpferd. „Es ist immer gut, wenn man eine Reserve hat. Ich bin mit diesen beiden Spitzenpferden in einer komfortablen Situation“, sagte er.

    Vorjahres-Sieger Ludger Beerbaum landete in diesem Jahr mit seinem KWPN-Hengst Chaman nach einem Abwurf im Normalumlauf nur auf Rang 25.

    18.07.2014 - Kühler Nebel gegen Hitze

    Mit den derzeit hohen Temperaturen kommen die Pferde beim CHIO Aachen gut zurecht. Warum das so ist, erklärt Chef-Veterinär Dr. Friedrich Wilhelm Hanbücken, der den CHIO Aachen seit 31 Jahren begleitet, 16 davon in leitender Funktion, im Interview.

    Frage: Wir Menschen haben einige Probleme mit der Hitze. Wie sieht es mit den Pferden hier beim CHIO Aachen aus?

    Dr. Friedrich Wilhelm Hanbücken: Die Pferde, die beim CHIO starten, sind durchtrainierte Athleten. Obendrein ist die Belastung beim Springreiten und in der Dressur sehr kurz, höhere Temperaturen machen ihnen fast nichts aus.
    Frage: Anders dürfte es in er Vielseitigkeit und beim Fahren aussehen?

    Dr. Hanbücken: Die Strecke ist im internationalen Vergleich sehr kurz und stellt somit keine große Herausforderung für die Pferde dar. Aber natürlich ist die Belastung höher als bei den beiden anderen Disziplinen. Daher werden die Pferde, die in der Strecke unterwegs sind, auch permanent von Tierärzten in der Strecke und über Kameras überwacht. Auf Ermüdungserscheinungen kann dann sofort reagiert werden. Das gilt auch für die Vierspänner. Hier haben wir zudem die geforderte Geschwindigkeiten reduziert und zusätzliche Schrittfahrten in die Strecke eingebaut.
    Frage: Haben Sie aufgrund der Temperaturen weiter Maßnahmen ergriffen?

    Dr. Hanbücken: Natürlich haben wir im Ziel viele Möglichkeiten zu Kühlung der Pferde. Eis, Wasser und große Ventilatoren, die einen kühlen Neben versprühen. 

    18.07.2014 - Deutschland geht in Führung

    Am heutigen Freitag startete der CHIO Aachen nun endlich auch für die Vielseitigkeits-Reiter mit dem DHL-Preis. Vom frühen Morgen an bis in die Nachmittagsstunden hinein ging es für die 43 Reiter ins Dressurviereck des Deutsche Bank Stadions. Am Abend folgt die Springprüfung im Hauptstadion. Aktuell rangiert in der Einzelwertung die Deutsche Sandra Auffarth mit Oppun Louvo auf Platz eins. Die 27-jährige Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London sammelte mit einer fehlerfreien Vorführung 77,47 Prozent und damit 33,80 Minuspunkte. Damit setzte sie sich an die Spitze. Ihr Mannschaftskollege Michael Jung liegt ihr mit La Biosthetique-Sam FBW dicht auf den Fersen (75,87 Prozent/36,20). Clark Montgomery aus den USA erhielt von der „Ground Jury“ 75,47 Prozent (36,80) und rangiert damit aktuell auf Platz drei. Der Australier Christopher Burton, der 2012 und 2013 in Aachen gewonnen hatte, liegt mit Graf Liberty auf Rang sechs.

    In der Nationenwertung führt Deutschland – mit Sandra Auffarth, Michael Jung und Dirk Schrade mit Hop and Skip – mit einer Wertung von 116,4, gefolgt von Großbritannien (124,4) und Frankreich (126,4).

    Heute Abend folgt ab 17.45 Uhr die Springprüfung im Hauptstadion. Am morgigen Samstag steigt das große Finale des DHL-Preises im Gelände.

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    18.07.2014 - Tank&Rast-Preis: Deutscher Sieg

    Sie waren fehlerfrei und schnell unterwegs: Christian Kukuk und Christoph Sandmann haben den Tank & Rast-Preis 2014 gewonnen. In der Jump & Drive Prüfung setzte sich das deutsche Gespann mit einer Zeit von 134,90 Sekunden durch. Damit sorgten der 24-Jährige Bereiter aus Riesenbeck vom Stall von Ludger Beerbaum und der 47-jährige siebenmalige Deutsche Meister aus Lähden für den ersten deutschen Triumph des Tages.

    Etwas schneller, aber mit einem Vier-Punkte-Fehler, der vier Strafsekunden einbrachte, war das Gespann Cassio Rivetti/Jozsef Dobrovitz unterwegs. Der brasilianische Springreiter, der für die Ukraine startet, und das ungarische Fahrer-Urgestein kamen nach 138,45 Sekunden ins Ziel. Platz drei (138,74) ging an den Iren Shane Breen und den Schweden Tomas Eriksson. Im vergangenen Jahr hatte Breen gewonnen, allerdings stand er damals im zweiten Teil der Prüfung auf der Kutsche von Boyd Exell, der diesmal nicht dabei war. Je ein Fahrer und ein Springreiter waren gemeinsam in den Parcours gegangen, wobei der Reiter seinen Kurs jeweils zuerst überwand und dann zum Fahrer auf die Kutsche stieg, um den Rest des Weges in Kombination zu absolvieren. Die Stimmung in der Soers – untermalt vom frenetischen Jubel der Zuschauer – bewies einmal mehr, dass der extravagante Wettbewerb beim Publikum hervorragend ankommt.

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    18.07.2014 - Französischer Sieg

    Innerhalb kürzester Zeit gab es heute in der Soers zwei französische Siege. Bei den Fahrern gewann Benjamin Aillaud. Im NetAachen-Preis siegte nun Julien Épaillard. Im Preis des Handwerks hatte sich der 36-Jährige vor zwei Tagen mit Pigmalion Du Rozel dem Brasilianer Álvaro Affonso de Miranda Neto knapp geschlagen geben müssen. Mit dem gleichen Pferd lieferte er nun im elf Hindernisse umfassenden Parcours mit 62,57 Sekunden die schnellste Zeit. Rang zwei der Zeitspringprüfung ging nach Deutschland: Hans-Dieter Dreher benötigte mit dem neunjährigen Holsteiner Quiwi Dream 63,14 Sekunden, gefolgt vom Begier Olivier Philippaerts mit Carlito (63,63). Im Vorjahr hatte der Schweizer Werner Muff gewonnen.

    Für Épaillard war es die Premiere in der Soers. Das Pferd Pigmalion Du Rozel hatte er vor zwei Jahren eigentlich für seine Frau Susana gekauft. In diesem Jahr hat er den elfjährigen französischen Wallach zu Beginn der Sunshine-Tour übernommen und unter anderem schon beim Derby im französischen La Baule mit Rang fünf einen Erfolg eingefahren. „Für meine Frau hat er etwas zu wenig Blut, er braucht immer viel Bein“, sagte Épaillard. Der Fuchs sei einfach zu reiten und immer cool im Kopf. Aus diesem Grund wird Epaillard den Vierbeiner auch im morgigen Jagdspringen einsetzen. „Pigmalion Du Rozel kann auch mal drei Tage hintereinander Vollgas geben, ohne das er durchdreht.“

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    18.07.2014 - Benjamin Aillaud siegt

    Französischer Sieg im WARSTEINER-Preis. Im Vierspänner-Hindernisfahren, der zweiten Teilprüfung der kombinierten Einzelwertung, setzte sich Benjamin Aillaud mit seinen Pferden Bartok, Bly Plain’s, Colin und Conkalina mit einer Zeit von 194,64 ohne Abwürfe durch. Damit schloss der französische Vizemeister nahtlos an seine Erfolge der letzten Wochen und Monate – unter anderem Rang sieben in Windsor und Platz vier in Saumur – an. Rainer Duen aus dem niedersächsischen Friesoythe folgt auf Platz zwei (195,26). Der Schwede Tomas Eriksson landete mit 196,23 Sekunden auf Rang drei. Insgesamt acht Fahrer waren in der erlaubten Zeit geblieben, fünf von ihnen zusätzlich ohne Abwurf. Neben Aillaud, Duen und Eriksson waren das Christoph Sandmann (GER) und der Niederländer Koos de Ronde. Chester Weber folgte mit 0,66 Strafpunkten für das Überschreiten der erlaubten Zeit auf Platz sechs.

    Der Amerikaner steht im Zwischenranking im Preis der Familie Richard Talbot nach Dressur und Hindernisfahren aber weiterhin auf Rang eins. Mit 36,88 Punkten führt der 39-Jährige vor Weltmeister Boyd Exell aus Australien (44) und Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden (45,68). Bester Deutscher ist aktuell Christoph Sandmann auf Rang vier mit 48,49 Zählern.

    Insgesamt 25 Teilnehmer aus neun Nationen waren im Viereck im Fahrstadion der Aachener Soers angetreten und hatten in der Einzelwertung um die besten Plätze gekämpft. Das Ergebnis der morgigen Marathon-Geländeprüfung zählt sowohl für die Einzel- als auch die Nationenwertung. Der Mannschaftswettbewerb wird am Sonntag mit einem weiteren Hindernis-Kegelfahren beendet.

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    17.07.2014 - Mercedes-Benz Nationenpreis

    Im letzten Jahr gaben sie den Sieg am allerletzten Hindernis aus der Hand. In diesem Jahr hat sich die Mannschaft aus Belgien nun revanchiert, den ersehnten Triumph im renommierten Mercedes-Benz Nationenpreis gewonnen und sich damit den Sieg im prestigeträchtigen „Länderspiel“ gesichert. Vor exakt 60 Jahren begann die Zusammenarbeit zwischen dem Autobauer und dem CHIO Aachen. Zum Jubiläum boten die Springreiter einen dem Anlass entsprechend würdigen Wettstreit, der mit dem Sieg für die Mannschaft von Bundestrainer Kurt Gravemeier endete. Pieter Devos, zuletzt bereits beim Major Spruce Meadows „Masters“ erfolgreich,  mit Dream of India Greenfield, Olivier Philippaerts mit Cabrio Van De Heffinck, Jos Verlooy mit Domino und Gregory Wathelet mit Conrad De Hus verbuchten nach zwei Umläufen im 510 Meter langen Parcours von Frank Rothenberger lediglich sechs Fehlerpunkte. Wathelet legte dabei mit zwei Null-Runden die Basis für den großen Erfolg. Der Weltranglisten-14. – im Übrigen der einzige Wallone neben drei Flamen im Team – hatte erst vor zwei Wochen sein angedachtes Championatspferd Sea Coast Forlap DC in die Ukraine verkauft. Mit seinem Zweitpferd Conrad De Hus schloss er nun nahtlos an die bisherigen Erfolge an.

    „Aachen ein immer ein Event, es gibt nichts Schöneres. Vor allem, wenn man ganz vorne steht mit einer derart jungen Mannschaft, die am Ende nochmal richtig stark gekämpft hat. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs und freue mich wirklich riesig. Wir wollen in Hinblick auf die Weltreiterspiele konzentriert weiterarbeiten, aber diesen Erfolg werden wir jetzt an diesem Abend erst einmal genießen“, sagte der Nationaltrainer, der in Aachen bereits viermal mit der deutschen Equipe gewonnen hatte. Mit Belgien war es nun der erste Streich. Gravemeier mit einem Schmunzeln: „Aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.“

    Auf Rang zwei landete die USA. Die Mannschaft, die mit Lucy Davis mit Barron ebenfalls eine doppelte Nullrunde verbuchte und von Reed Kessler mit Cylana, Lauren Hough mit Ohlala und Kent Farrington mit Willow komplettiert wurde, kam auf insgesamt acht Fehlerpunkte, gefolgt von den Vorjahressiegern aus der Niederlanden (10). Die deutsche Mannschaft, die nach der ersten Runde mit vier fehlerfreien Runden hervorragend vorgelegt hatte, kassierte im zweiten Umlauf jeweils einen Abwurf von Marcus Ehning mit Plot Blue, Daniel Deusser mit Cornet D’amour und Ludger Beerbaum mit Chiara und kam im Gesamtergebnis auf zwölf Strafpunkte. Katrin Eckermann, die erstmals im Aachener Nationenpreis mitreiten durfte, stürzte am Wassergraben unsanft auf dem Soerser Grün. Der Unfall ging für Reiter und Pferd glimpflich aus. Doch der ersehnte Sieg blieb der Gastgebernation um Bundestrainer Otto Becker wieder einmal verwehrt. „Das Wichtigste ist, dass es Katrin gut geht. Und das ist Gott sei Dank der Fall“, sagte der 55-Jährige. „Wir hatten eine phänomenale erste Runde. Da kamen schon einige Gratulanten, aber dann hatten wir viel Pech mit vielen unglücklichen Fehlen“, sagte er. In der vergangenen Woche hatte seine Mannschaft im schwedischen Falsterbo nach einem mäßigen ersten Durchgang noch auf Rang eins geschoben. Diesmal war es andersherum. „Es wäre natürlich noch schöner gewesen, wenn uns der Sieg in Aachen gelungen wäre. Wir haben hier nicht geschafft, es zu Ende zu bringen. Das müssen wir jetzt schlucken. Aber insgesamt überwiegt doch das Gefühl, dass alle Pferde wirklich gut gesprungen sind“, gab Becker zu Protokoll und fügte hinzu: „Im nächsten Jahr werden wir es wieder versuchen.“ Deutschland hatte im Jahr 2008 das letzte Mal beim heimischen CHIO triumphiert.

    USA-Coach Robert Dover war sehr zufrieden mit seinen Reitern: „Es ist ein großes Privileg, hier reiten zu dürfen. Wir hatten schon gestern einen guten Tag. Heute war es noch besser.“

    Auch in den Aussagen von Oranje-Trainer Rob Ehrens schwang mehr Freude als Enttäuschung mit. „Die erste Runde lief sehr gut, im zweiten Umlauf dann etwas weniger. Aber vor dieser Kulisse war es trotzdem wundervoll und wir sind sehr zufrieden mit dem dritten Platz“, sagte der 56-Jährige.

    Zufriedenheit auch bei den CHIO-Organisatoren: Insgesamt 50.300 Zuschauer waren am Donnerstag in die Soers gekommen.

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    17.07.2014 - Emotionale Verabschiedung

    Da konnte auch Carsten-Otto Nagel seine Tränen nicht mehr zurückhalten: Kurz vor dem Mercedes-Benz Nationenpreis wurde das Erfolgspferd des deutschen Springreiters, Corradina, am Donnerstagabend im Hauptstadion verabschiedet. Genau dort, wo das laut Bundestrainer Otto Becker „herausragende Paar“ vor drei Jahren beim Mercedes-Benz Nationenpreis mit Doppel-Null glänzte. „Ich habe Corradina viel zu verdanken. Ich kann das nicht in Worten ausdrücken. Danke für alles.“ So verabschiedete Nagel zu Tränen gerührt „seine“ Corradina in den Ruhestand.

    Was bleibt, ist die Erinnerung an große Erfolge: Team-Bronze und Einzel-Silber bei der EM in Windsor (2009), Team-Gold und Platz 5 in der Einzelwertung bei der WM in Kentucky (2010), Team-Gold und Einzel-Silber bei der EM in Madrid (2011) und im vergangenen Jahr Team-Silber bei der EM in Herning. Sechs Medaillen in vier Championaten – eine herausragende Leistung.

    Es war der ausdrückliche Wunsch Nagels, dass Corradina in Aachen verabschiedet wird, wie er noch vor wenigen Wochen mitteilte: „Ich bin dankbar und froh, dass die Verabschiedungszeremonie von Corradina in Aachen stattfindet. Denn so wird das für mich beste Pferd der Welt auf dem besten Turnier der Welt verabschiedet. Das ist toll! Traurig bin ich natürlich schon, aber das Leben geht weiter – ein neuer Abschnitt beginnt. Zukünftig wird Corradina in der Zucht eingesetzt, und sie wird mit Sicherheit noch ein paar wundervolle Fohlen zur Welt bringen.“ Auch Svenja Herz, die Besitzerin Corradinas, begleitete die 16-jährige Stute bei ihrem letzten Auftritt vor dieser würdigen Kulisse.

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    17.07.2014 - STAWAG-Preis: Weishaupt siegt

    Der erste deutsche Sieg im Hauptstadion in der Aachener Soers ist perfekt: Philipp Weishaupt setzte sich mit dem 13-jährigen Holsteiner Colado im STAWAG-Preis durch und beerbte damit Vorjahres-Sieger Cian O’Connor aus Irland. Der 29-jährige Riesenbecker aus dem Stall von Ludger Beerbaum benötigte für den 470 Meter langen Parcours 63,31 Sekunden und verwies damit Kent Farrington mit seiner Stute Blue Angel auf Rang zwei (63,53). Für den US-Amerikaner war es bereits die zweite Top-Platzierung in Aachen. Am Vortag hatte er mit dem KWPN-Wallach Voyeur im Turkish Airlines-Preis von Europa gesiegt. Rang drei ging an den Belgier Pieter Devos mit Echo D (64,10). „Ich hätte eigentlich gedacht, dass der Ritt von Kent Farrington nicht übertroffen werden kann“, gab Weishaupt zu Protokoll. Er fand jedoch das richtig Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Das Pferd hat der gebürtige Augsburger im Übrigen erst seit einer Woche unterm Sattel. Vorher wurde der Calando-Sohn von Jörg Naeve geritten. „Colado ist ein Kämpfer und Jörg hat ihn hervorragend ausgebildet“, lobte Weishaupt.

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