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Aachen, 11. Mai 2006


ALRV und Alemannia bringen Sportpark Soers auf den Weg
Klaus Pavel: Alle haben gewonnen

Sind sich einig: Alemannia-Präsident Horst Heinrichs, Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und ALRV-Präsident Klaus Pavel (v. links nach rechts)

Diese Lösung ist zukunftsweisend für eine ganze Region Region: Der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) und Alemannia Aachen haben sich bei einem Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden auf eine Flächenverteilung geeinigt. Diese sieht vor, dass neben dem Reitstadion das neue Stadion der Alemannia entstehen kann. Dafür stellt der ALRV Flächen aus seinem Bestand zur Verfügung. Neben dem Stadion kann der Bundesliga-Aufsteiger außerdem fünf Trainingsplätze schaffen.

Auch für den ALRV ergibt sich so die Möglichkeit, einen neuen Trainingsplatz zu bauen. Für Funktionsflächen - wie etwa Stellplätze für TV-Übertragungswagen - wurde eine gemeinsame Flächennutzung vereinbart. So haben beide Vereine etwas von der Vereinbarung, denn "schließlich sitzen wir doch auf dem gleichen Pferd", so Klaus Pavel. Der ALRV-Präsident weiter: "Der ALRV freut sich, dass er einen wesentlichen Beitrag für die Weiterentwicklung der Alemannia leisten konnte. Die Vereinbarung wird auch den zukünftigen CHIOs zugute kommen. Insbesondere im Hinblick auf die gute Nachbarschaft sowie die Volksnähe beider Vereine ist die Einigung eine äußerst positive Nachricht. Sie ist auch ein weiterer Schritt zu einem `Sportpark Soers´. Gemeinsam freuen wir uns auf die Erfolge der Alemannia in der Ersten Bundesliga sowie auf den CHIO Aachen und die Pferdesport-WM Aachen 2006."

Auch Alemannia-Präsident Professor Horst Heinrichs ist zufrieden mit der Einigung: "Ich freue mich, dass es den beiden wichtigen Vereinen in der Stadt Aachen, ALRV und Alemannia Aachen, gelungen ist, eine derartig konstruktive Lösung zu erarbeiten, die auch den städteplanerischen Belangen der Stadt Aachen zugute kommt."

Die Nachbarn, so die beiden Präsidenten, seien durch die konstruktiven Gespräche nicht nur räumlich noch näher aneinander gerückt. Die gute Atmosphäre der Gespräche lobte auch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden: "Alle Beteiligten haben als Freunde und gute Nachbarn miteinander verhandelt."

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