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5. April 2006


Präsidium auf ALRV-Generalversammlung wiedergewählt
SPIEGEL-Chef Stefan Aust hält Laudatio auf die CHIO-Sieger

Das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, ist ohne diese sieben Herren kaum vorstellbar. Gleiches gilt für die Weltmeisterschaften Aachen 2006. Und so wurde das Präsidium des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV) am Mittwoch Abend im Rahmen der Generalversammlung wiedergewählt. Das Ergebnis in den Räumen der neuen Reitertribüne war einstimmig.

"Ein großer Vertrauensbeweis für uns, bei all den Herausforderungen, die vor uns liegen", danke ALRV-Präsident Klaus Pavel den Mitgliedern. Zusammen mit Vizepräsident Klaus Peters, Sportreferent Baron Wolf von Buchholtz, Schatzmeister Hans Kauhsen sowie den Beisitzern Prof. Dr. Arno Gego, Wolfgang Mainz und Peter Weinberg wird Pavel den Verein für vier weitere Jahre lenken - ehrenamtlich. Mit langem Beifall dankten die Mitglieder den Präsidiumsmitgliedern für dieses außergewöhnliche Engagement. Freuen durfte sich auch Dr. Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees. Ebenfalls einstimmig wurde er in den ALRV-Beirat gewählt.

Traditionell
wurden die Gewinner der wichtigsten Prüfungen des CHIO 2005 in den "Club der Sieger" aufge-
nommen. SPIEGEL-Chefredakteur und ALRV-Beiratsmitglied Stefan Aust verriet in seiner launigen Laudatio so manches Erfolgsrezept. So lief Jan Brink (Schweden), Sieger im "Deutsche Bank Preis", Großer Dressurpreis von Aachen, in seiner Jugend für das schwedische Eishockey-Team auf, entdeckte dann aber "wegen der Mädchen" seine Leidenschaft fürs Reiten. Werner Ulrich, Sieger in der kombinierten Einzelwertung Fahren, "Preis der Familie Richard Talbot", zeichne sich in seiner akribischen Arbeitsweise als Schweizer gerade mit "deutschen Tugenden" aus und die Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum (Deutschland), Siegerin im "Preis der AachenMünchener", der Große Preis von Aachen, habe gezeigt, dass "sich auch Reitsportlegenden irren" können. Denn ihr erster Ausbilder in Deutschland, Paul Schockemöhle, habe dem "Sunny Girl" aus Kalifornien anfangs nicht viel zugetraut.

Ein Wiedersehen mit allen drei Sportlern dürfte es in diesem Jahr zweimal in Aachen geben. Zum einen beim CHIO Aachen 2006 (17. bis 21. Mai), der unter dem Motto "50 Jahre plus 1 - Reitsportgeschichte erleben" die Besucher auf eine nostalgische Zeitreise mitnehmen wird. Als besonderen Höhepunkt wird es beim CHIO 2006 in Vorbereitung auf die diesjährige WM außer in den Disziplinen Springen, Dressur und Fahren auch erstmals Wettkämpfe der Voltigierer geben (19. und 20. Mai), kündigte Sportreferent Baron Wolf von Buchholtz an. "Der CHIO 2005 war eine Bewährungsprobe nach den umfangreichen Um- und Neubaumaßen auf unserem Turniergelände", sagte ALRV-Präsident Klaus Pavel. "Mit den Modernisierungen haben wir hervorragende Vorraussetzungen für die WM und auch für die Standortsicherung des CHIO in Aachen geschaffen." Die Weltmeisterschaften in sieben Pferdesportdisziplinen - Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren, Distanzreiten, Voltigieren und Reining - werden in dieser Form vom 20. August bis 03. September erstmals in Deutschland veranstaltet. "Diese Weltmeisterschaften werden anders sein als alles bisher im Reitsport Dagewesene", freut sich Klaus Pavel. Hunderttausende Reitsportfans werden Aachen 2006 bei beiden sportlichen Großereignissen einen Besuch abstatten.

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