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Aachen, 14. Oktober 2005

10.000 Euro für den Behindertensport
ALRV setzt Engagement fort: Beim CHIO Aachen 2005 für das Therapeutische Reiten gesammelt

"Ohne Hilfe wie diese geht es nicht." Gerda Pleitgen, Vorsitzende desFörderkeises Behindertensport, war begeistert. Einen Scheck über 10.000 Euro konnte ihr Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, überreichen. Das Geld wurde im Rahmen des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2005, gesammelt. "Der Aachen-Laurensberger Rennverein ist ein wichtiger Partner, der die Unterstützung vieler Sportler ermöglicht", so Gerda Pleitgen.

Pleitgen und Mronz nutzten die Gala der Paralympics Night am Wochenende in der Düsseldforfer Stadthalle, um auf das Therapeutische Reiten aufmerksam zu machen. "Die lebensbejahende Einstellung der behinderten Sportler", so Michael Mronz im Gespräch mit Moderator Peter Großmann vom ARD-Frühstücksfernsehen, "sollte Vorbild für uns alle sein." Für den Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) ist diese Lebensfreude die Bestätigung dafür, "dass wir uns an der richtigen Stelle engagieren", so Mronz.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V,. (ALRV) für den Behindertensport. Mehr als 50.000 Euro wurden inzwischen für die unterschiedlichsten Projekte gesammelt. "Im Namen all der behinderten Sportler, die von der Unterstützung des ALRV profitieren, sage ich Ihnen unser herzlichstes Dankeschön", so Gerda Pleitgen.

So konnte mit Geldern, die der ALRV zur Verfügung gestellt hat, Sportlern die Teilnahme an den vergangenen Paralympics in Athen ermöglicht werden. Doch nicht nur im Leistungssport, auch im Breitensport und der Therapie ist der ALRV engagiert. "Gerne nutzen wir den CHIO mit seinen weit über 300.000 Besuchern, um die ganze Breite des Therapeutischen Reitens darzustellen", erläutert Mronz. So sind sowohl die Behindertensportler aber eben auch Teilnehmer aus dem Bereich der Hippotherapie in die Rahmenveranstaltungen des Turniers eingebunden. Zudem wird während des Gottesdienstes am Soerser Sonntag, aber auch während der Turniertage auf dem Gelände Geld gesammelt. Die Möglichkeiten und Ergebnisse des Therapeutischen Reitens sind beeindruckend. "Pferde dienen als Pädagogen, als Physiotherapeuten, sogar als Psychotherapeuten", weiß Mronz. Die positiven Wirkungen des Reitens sind belegt und Ansporn für den ALRV, sich auch zukünftig zu engagieren. "Gerne übernehmen wir als Turnierveranstalter auch weiterhin eine soziale Verantwortung", so Michael Mronz.

Vor allem die Weltmeisterschaften in sieben Pferdedisziplinen 2006 (20. August bis 3. September) sollen genutzt werden, um auf das Therapeutische Reiten und seine vielen Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Aber auch nach der WM wird der ALRV sein Engagement im Behindertensport und der Therapie fortsetzen.

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Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten